34 Tipps um erfolgreich abzunehmen

Das neue Jahr ist angebrochen und du hast dir vorgenommen abzunehmen? Na wunderbar: Hier bekommst du 34 Tipps, damit dein Vorhaben auch wirklich fruchtet.

Probier am besten jene Tipps aus, die dir am meisten zusagen. Alles musst du ja nicht befolgen. Doch fang noch heute damit an, zumindest einen der folgenden Tipps umzusetzen:

Gewicht abnehmen

Foto: aboutpixel.de – Benjamin Thorn

 

Allgemeine Tipps um abzunehmen

Konkrete Ziele setzen:

Dieser Tipp ist derzeit mein Dauerbrenner. Doch Studien zeigen, dass es Sinn macht, wenn man sich Ziele setzt.

Diese Ziele sollte man sich unbedingt schriftlich setzen. Erst schriftlich fixierte Ziele sorgen nämlich für die nötige Erfolgswahrscheinlichkeit.

Sorge jedoch unbedingt dafür, dass deine Ziele konkret formuliert sind. Also nicht bloß etwas abnehmen, sondern fünf Kilo abnehmen  oder noch besser 5 cm weniger Taillenumfang erreichen.

Setze dir auch ein Datum, an dem du deine Ziele erreicht haben möchtest. Wenn möglich setze dir auch Zwischenziele auf dem Weg dorthin.

Deine Ziele sollten außerdem realistisch aber dennoch halbwegs fordernd sein. Ziele, die man ohne große Anstrengung erreicht, sind nicht gerade das Gelbe vom Ei. Und ein Ziel wie z.B. 10 Kilo in 5 Wochen abzunehmen ist ebenso schlecht, denn es ist massiv unrealistisch. Zudem ist hier die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass es sich bei diesem Gewichtsverlust eher um Flüssigkeit denn um Fett handelt.

Ziele bekannt machen:

Zusätzlich zur schriftlichen Fixierung der Ziele solltest du sie auch einem Freund bzw. einer Freundin bekanntmachen. Oder wie ich im eigenen Blog verlautbaren (auch wenn ich dort nicht immer bis ins kleinste Detail gegangen und nicht  überall konkret geworden bin).

Durch diese Taktik fühlt man sich viel eher dazu verpflichtet, sein Ziel auch wirklich zu erreichen. Es würde nämlich einen gewissen Gesichtsverlust bedeuten, wenn man seine Vorgaben dann doch nicht erreicht. Weiß man nur selbst von seinen Zielen, dann sind sie einem auch schneller wieder egal, wenn der innere Schweinehund mal wieder zuschlägt und die Wohnzimmercouch näher ist als das Laufband.

Fortschritte kontrollieren:

Um Fortschritte kontrollieren zu können, empfiehlt es sich, Zwischenziele zu setzen. Diese müssen ebenfalls realistisch und konkret sein.

Auch hier empfiehlt es sich laut einer Studie, den Freund oder die Freundin regelmäßig über die eigenen Fortschritte auf dem Weg zur Zielerreichung in Kenntnis zu setzen.

Trainiere mit anderen gemeinsam:

Wenn man mit jemand anderem gemeinsam trainiert, dann ist man viel eher motiviert, bei der Stange zu bleiben. Hat man mal keinen Bock auf Training, dann kann einem der Trainingspartner dazu motivieren doch hinzugehen. Man will ihn ja schließlich nicht hängen lassen.

Ein Problem kann es nur werden, wenn beide mal keinen Bock auf Training haben. Aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es ein großer Vorteil ist, wenn man zu zweit oder gar zu dritt trainiert um bei der Stange zu bleiben.

Geh ins Fitnessstudio:

Dieser Tipp hängt unmittelbar mit dem vorigen zusammen. Ins Fitnessstudio gehen die meisten eher als sie daheim trainieren würden. Schließlich zahlt man einen fixen Monatsbeitrag und es wäre schade dies umsonst zu zahlen.

Außerdem sind dort Gleichgesinnte am Werk und man muss nicht allein trainieren. Ebenfalls ein Grund könnte sein, dass man nicht immer in den eigenen vier Wänden ist sondern in einer gänzlich anderen Umgebung. Erfahrungsgemäß ist man dort ganz anders eingestellt und trainiert dann meist auch intensiver und auch länger als daheim.

Das verbrennt dann auch deutlich mehr Kalorien!

Finde das richtige Studio:

Du solltest aber unbedingt das für dich richtige Fitnessstudio finden. Es gibt z.B. Studios mit einer sehr geringen monatlichen Gebühr. Dort gibt es allerdings meist keine Betreuung durch Fitnesstrainer und auch kein Kursprogramm wie z.B. Aerobic oder Spinning. In solchen Fitnessstudios wiederum ist dafür der monatliche Beitrag deutlich höher.

Auch findet man in jedem Studio ein anderes Publikum und auch eine andere „Kultur“. Du solltest also unbedingt ein Probetraining absolvieren bevor du dich entscheidest – am besten in mehr als einem Studio.

Achte außerdem auf die Geräte, die sie dort haben – vor allem ob diese gut gewartet, und auch ob sie ausreichend vorhanden sind.

Geh es langsam an:

Viele sind zu Beginn übermotiviert und übertreiben es mit ihrem Training. Wenn du seit Jahren inaktiv warst, kannst du nicht so tun als seist du ein Spitzensportler und beim ersten Training gleich 2 Stunden Kraft und danach noch eine Stunde Ausdauer trainieren. Denn dann wird dich ein unerträglicher Muskelkater in den nächsten Tagen begleiten.

Es kann aber auch schlimmer kommen, und du könntest dich verletzen. Außerdem vergeht einem schnell die Lust, wenn einem tagelang alles wehtut.

Bei starkem Übergewicht bzw. gesundheitlichen Problemen solltest du vor einer Trainingsaufnahme auch unbedingt einen Arzt konsultieren.

Regelmäßig steigern:

Auch wenn du nichts übertreiben solltest, ist es auch wichtig, dich immer wieder zu fordern. Wenn du dein Training nicht deinem Leistungsfortschritt anpasst, wirst du bald stagnieren und die Fortschritte werden sich einstellen.

Wenn du also beispielsweise regelmäßig am Laufband trainierst, solltest du auch irgendwann versuchen, das Tempo etwas zu steigern. Aber wie gesagt: Nichts übertreiben!

Beginne keinen Wettstreit:

Dieser Tipp ist speziell für Männer gedacht. Diese treten nämlich – besonders wenn sie in einem Fitnessstudio trainieren – häufig in einen Wettstreit mit anderen. Das Problem dabei ist nur, dass es meist mindestens einen Trainierenden gibt, der besser ist als man selbst. Sehr schnell kann man da die Motivation verlieren, wenn es einem wichtig ist, immer der beste zu sein.

Was aber zählt, ist nicht der Beste zu sein, sondern sich selbst immer weiter zu verbessern. Das sollte dein Ziel sein!

Führe ein Trainingstagebuch:

Ein Trainingstagebuch ist meiner Meinung nach unglaublich wichtig – speziell wenn man auch Krafttraining betreibt. Es ist unglaublich störend, wenn man beim nächsten Training nie zu 100% weiß, wie viel Gewicht man das letzte Mal aufgelegt bzw. wie viele Wiederholungen man das letzte Mal geschafft hat.

Durch Führung eines Trainingstagebuches passiert einem das nicht. Außerdem kann man auch in einem Jahr noch seine Fortschritte bewundern bzw. weiß auch dann noch, wie viel man beim letzten Mal bei dieser Übung geschafft hat, wenn man sie schon längere Zeit nicht mehr ausgeführt hat.

Erstelle einen Trainingsplan:

Ein Trainingsplan hilft einerseits bei der Stange zu bleiben und andererseits sorgt er dafür, dass du deine Zeit optimal nutzt. Doch sei auch bei der Planung deines Trainings realistisch. Es sollte dich nicht überfordern.

Gerade am Anfang ist man ja oft viel zu euphorisch und bastelt an Trainingsplänen, die zeitlich nicht durchführbar sind. Da ist es besser einen Trainingsplan zu erstellen, der sich zeitmäßig auf jeden Fall ausgeht. Diesen sollte man dann jedoch zu 100% zu befolgen.

Und wie schön ist es doch, wenn man hin und wieder ein zusätzliches Training einschiebt bzw. mal eine viertel Stunde länger auf dem Fahrradergometer sitzt und man weiß, man hat jetzt sogar noch mehr getan als geplant. Das motiviert dann noch zusätzlich.

Doch Achtung: Untertreibe es aber auch nicht. Wenn dein Trainingsplan überhaupt keine Herausforderung darstellt, dann hat er auch keine motivierende Wirkung.

Nutze Alltagsaktivitäten um abzunehmen:

Es muss ja nicht immer Sport sein um Kalorien zu verbrennen. Auch Gartenarbeit beispielsweise verbrennt Kalorien.

Prinzipiell gilt: Vor dem Fernseher liegen verbrennt weniger Kalorien als dabei zu sitzen. Dies verbrennt wiederum weniger Kalorien als am Schreibtisch zu sitzen und zu lernen. Das Lernen wiederum bringt nicht so viel wie im Garten Laub zu rechen. Und das Laubrechen ist natürlich weniger nützlich für eine Gewichtsabnahme als zügiges Treppensteigen vom Erdgeschoss in den siebten Stock deines Arbeitgebers.

Wieso also nicht mal die Treppe benutzen statt dem Lift und mal statt das Auto direkt vor die Tür zu stellen, einen Kilometer zu Fuß zurücklegen?

Stretching nach dem Training:

Vom Abnehmen her verbrennt Stretching zwar mehr Kalorien als herumzuliegen. Trotzdem wirst du dich vielleicht fragen, was dieser Tipp hier soll. Ganz einfach: Fordernde sportliche Aktivitäten führen dazu, dass sich deine Muskeln verkürzen und du damit deine Beweglichkeit einschränkst.

Personen mit verkürzten Muskeln jammern auch oft über diverse Beschwerden und sind in ihrer Lebensqualität eingeschränkt, vor allem wenn sie älter werden. Außerdem können gut gedehnte Muskeln auch dein Ausdauer- und Krafttraining verbessern und Muskelkater lindern oder gar vermeiden, der ansonsten nach dem Training aufgetreten wäre.

Dehne deshalb nach dem Training deine beanspruchten Muskeln!

Spaß haben dabei:

Damit meine ich, dass du einerseits Freude bei jedem Kilo empfinden solltest, das du verlierst. Andererseits solltest du auch Freude beim Training haben.

Dieser Tipp hat damit zu tun, dass du alles nicht zu eng sehen solltest. Z.B. heißt Abnehmen nicht, ab jetzt nur noch von Wasser und Brot leben zu müssen. Es heißt auch nicht, jedes Training auf dem Laufband verbringen zu müssen, weil du gehört hast, dass das Laufen mehr Kalorien verbrennt als all die anderen Ausdauergeräte im Fitnessstudio. Und du machst es, obwohl du es als sehr unangenehm empfindest zu laufen.

Mit Spaß meine ich aber auch, zwar schon sein Training durchzuziehen, dabei aber ruhig auch mit anderen plaudern zu können und sich nett zu unterhalten beim Training.

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Ernährungstipps um abzunehmen

Auf die richtigen Lebensmittel setzen:

Vor allem solltest du auf Lebensmittel setzen, die einen hohen Nährwert und gleichzeitig vergleichsweise wenige Kalorien haben. Es sind dies vor allem Vollkornbrot, Obst, Gemüse, Milchprodukte, Fisch, weißes Fleisch, Kartoffeln und Reis.

Vor allem Gemüse ist meiner Meinung nach der Fettkiller Nr. 1. Es enthält eine Menge Nährstoffe, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Außerdem enthält es nur wenige Kalorien und es sättigt sogar zu einem gewissen Grad.

Sorge für Abwechslung:

Auch wenn man kalorienarm isst, sollte man dennoch auch abwechslungsreich essen. Sich täglich nur noch von Gemüse zu ernähren ist der falsche Weg. (Fakt ist aber natürlich, dass der Durchschnitt von uns viel zu wenig Gemüse isst.)

Auch kann man natürlich hin und wieder auch andere Dinge zu sich nehmen, so auch rotes Fleisch. Man sollte es nur nicht übertreiben. Auch sollte man sich dort nicht unbedingt für wirklich fettes Fleisch entscheiden.

Süßigkeiten vermeiden:

Wo man sich unbedingt einschränken sollte um abzunehmen, sind Süßigkeiten. Diese enthalten wenig oder keinen Nährwert, haben aber enorm viele Kalorien. Für eine 100g Tafel Schokolade musst du bei einem Körpergewicht von 70 kg etwa eine Stunde in moderatem Tempo auf dem Laufband trainieren – oder fast eineinhalb Stunden auf dem Fahrradergometer.

Ob sich das wirklich auszahlt, musst du selbst entscheiden.

Softdrinks vermeiden:

Ein Viertel Liter Coca Cola hat beispielsweise bereits 110 Kalorien. Ein Viertel Liter Fanta Lemon hat gar 115 Kalorien! Ein Viertel Liter Rauch Eistee ist zwar schon etwas besser, hat aber immer noch rund 75 Kalorien.

Dieselbe Menge Mineralwasser im Vergleich dazu hat gar keine Kalorien. Und im Unterschied zu Coca Cola Zero erreicht Mineralwasser das ohne künstliche Geschmacksverstärker und dergleichen.

Fastfood vermeiden:

Wer sich bei MacDonalds ein Menü bestellt und dazu seinen halben Liter Cola oder dergleichen trinkt, der kommt unter 1.000 Kalorien in der Regel nicht weg!

Dafür musst du fast zweieinhalb Stunden auf dem Fahrradergometer schwitzen um das wieder runter zu trainieren. Wenn es die Ausnahme bleibt, dann ist das sicher okay – doch zur täglichen Gewohnheit sollte ein Gang zu MacDonalds nicht werden!

Wenn du schon mal dort bist, dann probier vielleicht besser deren Nudelgerichte oder Salate. Die haben wahrscheinlich deutlich weniger Kalorien.

Übertreibe es nicht mit Alkohol:

Auch Alkohol hat jede Menge Kalorien. Eine Flasche Bier beispielsweise hat gut 200 Kalorien, die du erst mal wieder verbrennen musst. Wein und Schnaps stehen da nicht besser da.

Gegen Alkohol in Maßen ist sicher nichts einzuwenden, da er unter Umständen sogar gesund ist – wie z.B. ein Gläschen Rotwein. Doch man muss sich dabei immer bewusst sein, dass er sich auch auf die Taille schlagen kann.

Besser einkaufen:

Wirklich in Versuchung zu naschen kommt man in der Regel nur, wenn man ganz genau weiß, dass etwas zu Hause ist. Wenn man gar nicht erst Süßigkeiten einkauft, dann hat man meist auch kein wirkliches Verlangen danach.

Beim Einkaufen solltest du nie Hunger haben; und schon gar nicht solltest du zum Einkaufen gehen, wenn du einen Drang nach Süßigkeiten verspürst. Denn dann bist du verleitet zuzuschlagen und die Tafel Schokolade zu kaufen.

Gönn dir einen Schummeltag:

Auch wenn es natürlich optimal wäre, wenn du gar nicht mehr naschen würdest, kein Fastfood zu dir nimmst und auch keine Softdrinks, so wissen wir doch, dass das passieren wird. Denn: Man möchte schließlich auch mal leben und dem Genuss frönen von Zeit zu Zeit.

Deshalb ist es ganz gut Schummeltage einzuplanen um mental nicht vollkommen auszulaugen von all den Entbehrungen. Meist eignet sich dazu der Sonntag. Auch an speziellen Anlässen wie Geburtstagen ist es okay mal etwas über die Stränge zu schlagen.

Doch Achtung: Man sollte es auch dann nicht übertreiben!

 

Ausdauertraining um abzunehmen

Probiere Intervalltraining aus:

Vor allem wenn du wenig Zeit hast, aber dennoch ordentlich Kalorien verbrennen willst, dann mache Intervalltraining. Dieses besteht aus abwechselnden Intensitäten derselben Übung. Du wechselst also Phasen moderater Anstrengung mit Phasen sehr starker Anstrengung ab.

Ein solches Intervalltraining über 20 Minuten kann schon sehr gute Resultate bringen. Der Grund warum Intervalltraining so effektiv ist, ist, dass es nicht nur während des Trainings, sondern auch noch danach Kalorien verbrennt. Diese „Nachverbrennung“ tritt nur bei hoher Belastung auf. Bei normalem – also stetigem – Ausdauertraining mit moderatem Tempo tritt dieser Effekt hingegen (fast) nicht ein.

Wähle Übungen, bei denen du am meisten verbrennst:

Beispielsweise sind Laufband und Crosstrainer intensiver was die Fettverbrennung anbelangt als das Fahrradergometer. Das normale Fahrradergometer wiederum ist hinsichtlich des Kalorienverbrauchs besser als jenes mit einer Rückenlehne.

Es ist sicherlich klug dies in seiner Trainingsplanung zu beachten, um seine Trainingszeit besser nützen zu können.

Wähle Tätigkeiten, bei denen du dich wohlfühlst:

Dies kann im Widerspruch zu vorigem Tipp stehen. Auch wenn es wahr ist, dass das Laufband sehr effektiv ist um abzunehmen, kann es sein, dass du dich dabei überhaupt nicht wohlfühlst. In diesem Fall ist es vielleicht besser, auf ein anderes Gerät umzusteigen.

Falls dir überhaupt nur das Fahrradergometer mit Rückenlehne zusagt, dann trainier eben dort. Das ist hundertmal besser als entnervt mit dem Training aufzuhören weil es überhaupt keinen Spaß macht.

Variiere die Übungen, um länger durchzuhalten:

Seien wir mal ehrlich: Für die meisten ist Ausdauertraining fad – vor allem im Fitnessstudio. Da sitzt man nun ewig lang, starrt durch das Fenster bzw. auf einen Fernseher und bewegt sich keinen Millimeter.

Um das Ganze etwas interessanter zu gestalten, empfiehlt es sich, zwischen den Geräten zu wechseln. Zum Beispiel könnte man bei einer Trainingszeit von einer Stunde zwischen drei Geräten wechseln.

Meist ist es auch so, dass man länger durchhält, wenn man zwischen den Geräten wechselt. Das verbrennt dann auf jeden Fall zusätzliche Kalorien.

Geh nach draußen:

Es muss nicht immer das Fitnessstudio sein. Es müssen auch nicht die eigenen vier Wände sein. Auch draußen kann das Training eine Menge Spaß machen und viel für die Fettverbrennung tun – vor allem im Frühjahr und im Sommer.

Möglichkeiten gibt es viele, wie z.B. joggen, Fahrrad fahren, Inline Skaten, diverse Mannschaftssportarten und sogar spazieren zu gehen.

Doch auch im Winter gibt es Möglichkeiten wie z.B. Langlaufen oder Eislaufen.

Finde einen Verein:

Einem Verein beizutreten erhöht den Spaßfaktor beim Training ungemein. Dort findet man viele Gleichgesinnte und vielleicht sogar neue Freunde. In einem Verein ist es auch viel leichter bei der Stange zu bleiben und durchzuhalten.

Trainiere mit Pulsmesser:

In Fitnessstudios haben manche Ausdauergeräte bereits Handpulsmesser fix installiert. Doch haben das nicht alle. Trainierst du im Freien, dann kannst du darauf sowieso nicht zurückgreifen. Dann solltest du dir unbedingt einen Pulsmesser in Form eines Brustgurtes zulegen.

So stellst du sicher, dass du immer im optimalen Pulsbereich trainierst und kannst damit auch besser einschätzen, wenn du dich mal wieder etwas steigern solltest und wann nicht.

 

Krafttraining um abzunehmen

Muskeln verbrennen mehr Kalorien als Fett:

Auch Muskeln verbrennen Fett. Ein Kilo Muskeln verbrennt sogar deutlich mehr Kalorien als ein Kilo Fett. Baust du durch entsprechendes Training zusätzlich ein Kilo Muskeln auf, dann kannst du später ca. 100 Kalorien zusätzlich pro Tag zu dir nehmen ohne Fett zuzunehmen.

Jetzt überleg mal: Wenn du durchschnittlich gebaut bist und z.B. 70 kg schwer bist, dann hast du je nach körperlicher Aktivität einen Kaloriengrundumsatz von 1.700 bis 3.500 Kalorien. 70 kg Muskeln zum Vergleich würden mindestens 7.000 Kalorien am Tag verbrennen – auch ohne körperliche Aktivität. Somit verbrennt ein Kilo Muskeln deutlich mehr Kalorien als ein Kilo deines Durchschnittsgewichts.

Setze auf Nachverbrennung mit schwerem Krafttraining:

Mit Intensivem Krafttraining verbrennst du nicht nur während des Trainings Fett, sondern auch darüber hinaus. Bei wirklich schwerem Training verbrennt dein Körper auch Stunden später noch Fett.

Sehr oft ist daher Krafttraining für die Gewichtsreduktion noch besser als Ausdauertraining. Vor allem, wenn du die richtigen Übungen verwendest. Die optimale Nachverbrennung erreichst du außerdem, wenn du auf weniger Wiederholungen setzt. Bleib dafür so im Bereich zwischen sechs und zwölf Wiederholungen.

Bevorzuge Verbundübungen:

Verbundübungen sind Übungen, die mehr als nur eine Muskelgruppe beanspruchen. Die effektivsten Kraftübungen um Muskeln aufzubauen aber auch um richtig viele Kalorien zu verbrennen sind Kniebeugen, Kreuzheben, Bankdrücken und Klimmzüge.

Baue dein Training am besten rund um diese Verbundübungen auf. Dann kannst du natürlich noch einige Isolationsübungen für die Arme und dergleichen einbauen. Der Fokus sollte aber auf Verbundübungen liegen, wenn dein Ziel größtmöglicher Fortschritt ist.

Mache Supersätze und Reduktionssätze:

Bei Supersätzen wird zuerst eine bestimmte Übung absolviert. Direkt danach (möglichst ohne Pause) erfolgt eine andere Übung. Supersätze können sowohl für dieselbe Muskelgruppe als auch für verschiedene Muskelgruppen durchgeführt werden. Besonders beliebt ist es, beim zweiten Satz eines Supersatzes die gegenüberliegende Muskelgruppe zu trainieren. Zum Beispiel wird gern der Trizeps mit dem Bizeps kombiniert.

Reduktionssätze sind immer von derselben Übung. Zuerst erfolgt ein Satz einer Übung bis zum Muskelversagen. Unmittelbar danach erfolgt ein weiterer Satz derselben Übung – diesmal aber mit weniger Gewicht als im ersten.

Bei Supersätzen und Reduktionssätzen ist durch die längere Muskelbeanspruchung der Kalorienverbrauch besonders hoch.

Trainiere auch mit vielen Wiederholungen:

Wie gesagt führt ein Training mit weniger Wiederholungen (und mehr Gewicht) vor allem dazu, die Nachverbrennung anzuregen. Ein Training mit vielen Wiederholungen regt zwar die Nachverbrennung nicht so stark an, dafür ist der Kalorienverbrauch während des Trainings umso höher.

Eine gute Strategie wäre es demnach, beides im Training für optimale Ergebnisse zu kombinieren. Den Großteil des Trainings könnte man beispielsweise mit höheren Wiederholungszahlen absolvieren. Zusätzlich könnte man ein paar schwere Übungen mit niedrigeren Wiederholungszahlen einstreuen um die Nachverbrennung anzuregen.

 

PS: Ich würde mich freuen, wenn du deine Meinung mit uns teilst, indem du hier fleißig kommentierst :-).

© Martin Grünstäudl

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6 Kommentare

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6 Antworten zu “34 Tipps um erfolgreich abzunehmen

  1. Hallo!

    Deinen Beitrag find ich echt klasse! Hab heuer auch angefangen in einem Fitnesstudio zu trainieren. Naja die Vorsätze fürs neue Jahr…

    Da kommen mir die Tipps hier wie gerufen! Hab auch schon gehört dass man mit Krafttraining gut abnehmen kann

    liebe Grüße und weiter so!

  2. Bin auch gerade auf der Suche nach Tipps zum Abnehmen auf diese Seite gestoßen und finde den Artikel sehr interessant und nachdenklich. Bisher habe ich zwar versucht meine Ernährung umzustellen, mit Sport hatte ich aber nichts zu tun. Vielleicht wird es doch Zeit, dass ich mich im Fitnessstudio anmelde und beide Dinge miteinander verbinde, um endlich auch ein positives Ergebnis zu erreichen.

  3. alex

    Hallo ….kannst du mir noch eine Sache erklearen,ist es besser wenn man abnehmen will ,zuerst laufband und dann muskelaufbau oder anders herummm …..gruesse aus sardinien

    • Hallo Alex,

      ich persönlich mache lieber zuerst mein Krafttraining und dann Ausdauer – auch wenn ich am Abnehmen bin. Andersherum habe ich nämlich weit weniger Kraft, wenn ich dann an die Gewichte gehe (auch wenn ich mittlerweile meist ohnehin die meiste Zeit mit hohen Wiederholungszahlen trainiere).

      Doch zu dieser Frage gibt es die unterschiedlichsten Meinungen. Beides verbrennt aber Kalorien und somit würde ich mir da nicht zu sehr den Kopf zerbrechen. Experimentiere einfach mal und schau, was dir persönlich am besten liegt. Vielleicht liegt es dir ja andersrum besser. Einfach mal ein paar Wochen so trainieren und dann umgekehrt 🙂

      Liebe Grüße
      Martin

  4. Hey Martin,

    echt Klasse Tipps von dir

    Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit der Methode, „Abnehmen Ohne Sport“ , da ich eh schon immer so ein kleiner Sportmuffel war , kam das mir sehr gelegen 🙂

    Ich finde vor allem die Möglichkeit ohne Fitnessstudio und Co. abnehmen zu können sehr interessant und wende es selbst an und sehe auch wie viele andere sich danach sehnen…jaja die Deutschen werden immer fauler was Bewegung und Sport angeht 🙂

    Daher benutze ich ein effektiven Abnehmplan und empfehle es privat auch vielen weiter die mir positives Feedback gaben und immer noch geben, was mich dazu verleitete auch demnächst Blogartikel zu veröffentlichen bzgl. „Abnehmen ohne Sport“

    Ist auf jeden Fall eine sehr schönes Thema …würde mich auf ein Feedback freuen von dir..bis dann!!!

    LG euer Musti

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