So machst du deine Ziele messbar

Ziele setzenWenn du den letzten Teil der Serie gelesen und angewandt hast, dann sollten deine Ziele bereits großteils messbar sein. Dort hast du nämlich erfahren, dass du dir lauter kleine Teilziele setzen solltest um Großes zu erreichen.

Heute sehen wir uns die Sache noch einmal genauer an und stellen sicher, dass wirklich alle deine Ziele messbar sind. Denn es gilt: Nur was man messen kann, kann man auch managen.

Erst wenn deine Ziele messbar sind, weißt du, was du zu tun hast. Vor allem aber weißt du dann, wann du sie erreicht hast. Wenn du dir das Ziel gesetzt hast, abzunehmen, dann weißt du nie, wann du erfolgreich damit warst.

Wann hast du dein Ziel nun endlich erreicht? Wenn du 70 Kilo wiegst oder nur mehr 60? Wenn du dir aber konkret vornimmst, 65 Kilo zu wiegen, dann weißt du ganz genau, wann du es erreicht hast.

Außerdem ist ein konkretes Ziel viel motivierender. Oder vergleiche selbst: Wie fühlt sich dieses Ziel an: „Ich will abnehmen.“ Und jetzt vergleiche es mit diesem Ziel: „Ich will bis 30. Juni 5 Kilo abnehmen und mein Wunschgewicht von 65 Kilo erreichen.“ Na siehst du 😉

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Ein Ziel sollte SMART sein

Von einem wirklichen Ziel spricht man erst, wenn es fünf Bedingungen erfüllt. Diese lassen sich mit dem Kürzel SMART zusammenfassen. Das kommt wie so häufig aus dem Amerikanischen. Diese fünf Buchstaben stehen für Specific, Measurable, Achievable, Relevant und Timely. Ich übersetze es mit Spezifisch, Messbar, Akzeptiert/Aktionsorientiert, Realistisch und Terminisiert.

Spezifisch ist ein Ziel dann, wenn es eindeutig definiert ist. Also geht es hierbei um die vorhin angesprochene Präzision in der Formulierung des Ziels. Formulierst du es zu vage, dann darfst du es eigentlich gar nicht Ziel nennen. Es ist dann eher eine Wunschvorstellung oder bloß Träumerei – weiter nichts.

Also nicht: Ich will abnehmen.

Sondern: Ich will 5 Kilo abnehmen. Oder in diesem Fall noch besser: Ich will meinen Körperfettanteil auf 20 Prozent reduzieren (denn Kilo ist nicht gleich Kilo).

Wie gesagt, weißt du erst dann, wann du ein Ziel erreicht hast, wenn du es messen kannst. Es muss also messbar sein. Inwieweit du dein Ziel bereits erreicht hast, solltest du zu jedem Zeitpunkt bestimmen können. Dann weißt du auch, wie viel dir noch fehlt, um dein Ziel zu erreichen. Das motiviert oft zusätzlich, wenn es nicht mehr weit ist bis zur Zielerreichung.

Also nicht: Ich will Englisch lernen.

Sondern: Ich lerne jetzt pro Tag mindestens 30 Minuten Englisch. Oder: Ich bestehe am …. den Englisch-Kurs XY.

Unter akzeptiert verstehe ich, dass du wirklich bereit sein solltest, dein Ziel zu erreichen. Darüber habe ich in den vorangehenden Teilen der Serie schon oft geschrieben: Viele Ziele sind nicht wirklich die unsrigen. Sie sind vielmehr von der Gesellschaft übernommen worden. Wir glauben nur, dass wir sie uns selbst gesetzt haben. Doch das stimmt nicht. Lies dir hierzu diesen Teil der Serie durch: So bringst du Ziele und Werte in Einklang

Das A in SMART steht gleichzeitig für Aktionsorientiert. Es geht dabei also um die Schritte, die dich deinem Ziel näher bringen.  Was ist zu tun, um das Ziel zu erreichen?

Also nicht: Ich bewerbe mich um einen Job bei der Bank XY (weil es ein angesehener Job ist und ich meiner Mutter damit eine Freude mache).

Sondern: Ich schreibe mich im Herbst für Biologie an der Uni ein(weil es schon immer mein Traum war, Meeresbiologe zu sein –> auch wenn du nur Teilzeit studierst, weil du dir deinen Lebensunterhalt selbst verdienen musst).

In den letzten beiden Teilen habe ich oft darüber gesprochen, dass Ziele realistisch sein müssen. Du solltest dir also über deine persönlichen Kapazitäten im Klaren sein und nicht zu viele Ziele auf einmal verfolgen. Zudem sollten sich deine kurzfristigen Ziele nicht widersprechen. Bedenke beim Setzen deiner Ziele immer eines: Kurzfristig trauen wir uns meist zu viel zu und langfristig zu wenig.

Also nicht: Ich will pro Woche 3 Kilo abnehmen (denn das wäre hauptsächlich Flüssigkeitsverlust).

Sondern: Ich will pro Woche 0,5 Kilo abnehmen.

Terminisiert bedeutet, dass jedes Ziel eine klare Deadline haben sollte. Wann genau möchtest du dein Ziel erreicht haben? Dadurch wird das ganze verbindlicher für dich. Durch die Terminisierung kannst du auch ganz genau planen, welche Schritte du wann setzen möchtest. Doch Achtung: Setz dich dabei nicht zu sehr unter Druck!

Also nicht nur: Ich will 5 Kilo abnehmen.

Sondern: Ich will 5 Kilo bis 30. Juni abnehmen.


Dies ist ein Beitrag zu einer Artikelserie, 
bei der es um das Setzen von Zielen geht.

 

PS: Ich würde mich freuen, wenn du deine Meinung mit uns teilst, indem du hier fleißig kommentierst :-).

©Martin Grünstäudl

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