Führe ein Erfolgstagebuch – Übung 5 für mehr Selbstvertrauen

Mehr SelbstvertrauenWir haben immer wieder Erfolge in unserem Leben zu feiern. Meist sind es zwar nur kleine Erfolge, aber hier und da auch größere. Das Problem dabei ist, dass wir unsere Erfolge meist nicht wahrnehmen.

Wenn wir uns diese Erfolge aber nicht von Zeit zu Zeit bewusst machen, dann stärken sie auch nicht unser Selbstvertrauen. Wir nehmen sie dann als selbstverständlich hin.

Deshalb wird es Zeit, deine täglichen Erfolge – kleine wie große – aufzuschreiben. Ich empfehle sogar, dir ein kleines Büchlein zu kaufen, das in Zukunft dein persönliches Erfolgstagebuch sein wird.

Doch keine Angst! Das artet nicht in sehr viel Arbeit aus. Das Einzige, was ich dir empfehle, ist, dir die größten Erfolge eines jeden Tages aufzuschreiben und dafür dankbar zu sein. Mit ein bisschen Übung dauert das Ganze nur ein bis zwei Minuten pro Tag.

Wenn dir das noch zu kompliziert und zu aufwändig klingt, und du dir nicht vorstellen kannst, was du jeden einzelnen Tag aufschreiben sollst, dann mach es zumindest am Wochenende für die vergangene Woche. Besser du machst es bloß wöchentlich als gar nicht.

 

Ein Erfolgstagebuch bringt mehrfachen Nutzen

Du beginnst, aufmerksamer durch die Welt zu gehen, indem du anfängst, dir deiner Erfolge bewusst zu werden.

Du richtest deinen Blick auf all das Positive, das dir während des Tages (bzw. während der vergangenen Woche) widerfahren ist. Somit denkst du nicht andauernd an all die Dinge, die wieder nicht funktioniert haben.

Mit der Zeit wird dein Denken immer positiver. Du lernst dein Leben und dich selbst immer mehr zu akzeptieren und auch zu schätzen.

Dem Gesetz der Anziehung folgend wirst du immer mehr Posititves in dein Leben ziehen, wenn du selbst positiv eingestellt bist. Was man ausstrahlt zieht man ja zum Teil selbst wieder an.

Außerdem sind wir alle bestrebt, Erfolg zu haben. Wenn du also ein Erfolgstagebuch schreibst, dann wirst du wahrscheinlich bestrebt sein, dass du überhaupt jeden Tag genug Dinge aufschreiben kannst. Du sorgst deshalb selbst – bewusst oder unbewusst – dafür, dass du jeden Tag Erfolge feierst. Ein Erfolgstagebuch spornt also auch zu eigener Leistung an. Der Mensch ist schließlich immer bestrebt, sich rechtzufertigen – und wenn es nur vor sich selbst ist.

 

Was gehört in ein Erfolgstagebuch?

In ein Erfolgstagebuch gehört alles, was dich positiv stimmt. Das sind zum einen natürlich Erfolge, die auf eigene Leistungen zurückzuführen sind. Das können aber ruhig auch Dinge sein, die dich einfach nur zufrieden und glücklich machen, die aber nicht auf eigene Leistung zurückzuführen sind.

Positiv könnte zum Beispiel sein, dass du heute erneut deinem liebsten Hobby nachgehen konntest, dass dich eine liebe Freundin besucht hat, dass die Vögel munter gezwitschert haben oder der schöne Sonnenuntergang. Einfach alles, was dir an deinem Leben gefällt.

In punkto Persönliche Erfolge kannst du erneut an die fünf Säulen deiner Identität denken, die da wären:

  • Soziale Beziehungen
  • Gesundheit, Körper und Psyche
  • Arbeit, Status und Leistung
  • Materieller Besitz und Einkommen
  • Persönliche Werte und Entwicklung

Im zweiten Teil der Serie habe ich dir diese fünf Säulen bereits vorgestellt. Dort ging es darum, zu würdigen, was man in der Vergangenheit erreicht hat.

 

Beginne sofort mit dem Schreiben eines Erfolgstagebuchs!

Ich habe vorhin erwähnt, dass du dir dafür am besten ein Büchlein kaufst, das dir in Zukunft als Erfolgstagebuch dient. Dennoch solltest du gleich jetzt damit beginnen. Nimm dir ein Blatt Papier und einen Stift und schreibe alles Positive auf, das dir heute und gestern widerfahren ist.

Wenn du etwas nicht sofort umsetzt, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du das nie tust. Deshalb ist es wichtig, gleich mit dem Schreiben eines Erfolgstagebuchs zu beginnen und das nicht weiter aufzuschieben.

Es gibt einen gewichtigen Grund dafür, dass wir später nicht mehr damit anfangen: Unser innerer Kritiker. Dein innerer Kritiker wird dir nämlich sagen, dass das alles nichts bringt und sowieso mit viel zu viel Aufwand verbunden ist. Der innere Kritiker ist nämlich grundsätzlich gegen alles, was er nicht kennt bzw. wo er Anstrengung vermutet. Oder warum glaubst du, wieso wir unsere Neujahrsvorsätze so oft nicht erreichen? Ganz einfach: Weil wir nicht gleich mit der Umsetzung beginnen und so dem inneren Kritiker die Möglichkeit bieten, sich zu Wort zu melden.

Also schreibe jetzt gleich die wichtigsten drei Erfolge und positiven Dinge der vergangenen 24 Stunden auf! Als nächstes kauf dir ein kleines Büchlein, das dir von jetzt an als Erfolgstagebuch dient.

Ich wünsche dir viele positive Dinge, die du darin notieren kannst!

Dies war der fünfte Teil der Serie für mehr Selbstvertrauen. Ich stelle hierfür ca. ein Jahr lang jede Woche jeweils eine Übung vor, die dein Selbstvertrauen stärken soll.

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Übrigens:
Wenn du dein Selbstvertrauen möglichst schnell
und vor allem nachhaltig stärken willst,
dann kann ich dir folgendes Buch empfehlen:

Buch Selbstvertrauen

Zum Öffnen bitte Bild anklicken

(Die paar Euro sind gut investiert – nämlich in dich selbst 🙂 )

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Foto: smilies.4-user.de
Text: Martin Grünstäudl
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6 Kommentare

Eingeordnet unter Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein & Selbstakzeptanz

6 Antworten zu “Führe ein Erfolgstagebuch – Übung 5 für mehr Selbstvertrauen

  1. Sehr gute Idee! Ein Haushaltsbuch führe ich ja schon, das ist für mich auch schon ein kleines „Erfolgstagebuch“, wenn man etwas sparen kann. Aber seinen Fokus auf andere als monetäre Erfolge zu richten, kann ja auch nichts schaden. Mal schauen wie ich das kombinieren kann 🙂

  2. Sabine

    Von einem Erfolgstagebuch habe ich schon mal gelesen. Ich fand es schon damals eine gute Idee, hab es dann aber verworfen…. da könnte also was dran sein von wegen Aufschieben und Innerer Kritiker.

    Ich fang also gleich morgen an damit *gg*

  3. Michel

    Großartiger Artikel.
    Ich kann mich noch ganz gut an die Zeit um 1998/1999 erinnern. Da hat mir ein Freund das Buch „Die Gesetze der Gewinner“ von Bodo Schäfer empfohlen. Ich habe das Buch verschlungen.
    Dort habe ich auch das Konzept des Erfolgstagebuch gelernt. In den Jahren danach habe ich es umgesetzt und bis heute als tägliche Gewohnheit beibehalten.

  4. Hallo zusammen!

    @ Michel: Ich habe zum ersten Mal davon im Buch „Sag ja zum Erfolg!“ von Jürgen Höller gelesen. Das Buch ist im Jahr 2000 erschienen. Allerdings hab ich das nicht seit damals angewandt, sondern leider erst ein paar Monate.

    @ Rico und Sabine: Ein Erfolgstagebuch zu führen zahlt sich wirklich aus. Ich möchte es nicht mehr missen. Am besten mal selbst ausprobieren. Wenn nicht heute, dann zumindest morgen 😉

    lg Martin

  5. Pingback: Warum erfolgreiche Menschen ein Erfolgsjournal führen | Selbst-Management

  6. Pingback: 7 Wege zu mehr Selbstvertrauen via @was_wenn | Was Wäre Wenn - Positive Psychologie und Coaching

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