Was mir Bloggen gebracht hat – und was nicht…

Erfolgreich Bloggen

Ich blogge nun schon seit vier Jahren. Ich hatte in dieser Zeit gewisse Momente, wo ich mich über Erfolge sehr gefreut habe. Ich hatte aber auch genug Momente, wo ich frustriert war, weil ich meine hoch gesteckten Ziele nicht erreichen konnte.

Kurz gesagt: Ich war in diesen vier Jahren mehr als einmal versucht, alles hinzuschmeißen und mit dem Bloggen aufzuhören. Doch der Reihe nach…

Dies ist ein Beitrag für meine eigene Blogparade: Bringt Bloggen überhaupt noch was?

 

Meine ursprünglichen Ziele als Blogger…

Meine ersten Ziele als frisch gebackener Blogger lagen irgendwo zwischen dem Überholen von Google in puncto Traffic und der Welteroberung. Nein, das ist natürlich ein Scherz ;). Aber alles in allem waren meine ursprünglichen Ziele viel zu hoch gewählt und eindeutig unrealistisch.

Ich habe mir erträumt, dass mein erster Blog (gruendungswissen.at) schnell ein voller Erfolg wird und Gründer in Massen meinen Blog lesen und auch alle Kunden bei uns werden. Das war anno 2009.

Ich habe mir also die Mörderkohle für unsere Steuerberatungskanzlei erhofft. Wenn Besucher meines Blogs von den Inhalten angetan sind, dann werden sie auch Kunden – so habe ich mir das zumindest vorgestellt.

Neue Kunden sind zwar aufgrund des Blogs gekommen, aber längst nicht in Scharen. Der Grund ist relativ einfach. Wir haben eine Kanzlei irgendwo auf dem Land, wo im Umkreis von 50 km wahrscheinlich keine 100.000 Menschen leben. Dementsprechend ist auch das Potential an Unternehmen nicht übermenschlich (wir können uns allerdings auch nicht beklagen).

Wenn jetzt ein Gründer 500 km weit weg von uns meinen Blog liest: Wird er deswegen gleich Kunde bei uns? Mitnichten!

Das Hauptgeschäft in einer typischen Steuerberatungskanzlei sind eben nicht steuerliche Beratungen wie der Name vermuten lässt, wo Klienten vielleicht auch mal einen längeren Anfahrtsweg in Kauf nehmen. Nein: Das Hauptgeschäft sind die regelmäßigen Arbeiten, also die Buchhaltung und die Lohnverrechnung sowie die Erstellung des Jahresabschlusses.

Die Folge daraus: Aus Tausenden von Seitenaufrufen entsteht vielleicht mal eine Anfrage eines potentiellen Kunden. Ziemlich frustrierend.

Zu Beginn war mir das allerdings nicht klar. Deshalb habe ich nach gut zwei Jahren des eifrigen Bloggens stark an mir gezweifelt, und war versucht alles hinzuschmeißen. Die ganze Mühe brachte ja nicht den gewünschten Erfolg.

Doch es hat sich trotzdem rentiert. Auch wenn Kunden jetzt nicht in Scharen kamen, so kamen dennoch einige. Das Schöne an unserem Geschäft ist, dass diese Kunden nicht nur einmal Leistungen in Anspruch nehmen, sondern wie gesagt regelmäßig. Die Früchte ernten wir also großteils noch immer – auch von Kunden, die bereits vor drei Jahren zu uns gekommen sind.

Doch aufgrund meiner hochgestochenen Ziele konnte ich meine Teilerfolge gar nicht wahrhaben und war frustriert. Ich hatte also ein Problem mit meiner Einstellung. Und mit meinen unrealistischen Erwartungen ans Bloggen.

Meine unrealistischen Erwartungen habe ich erst seit ca. einem Jahr abgelegt. Kurz davor habe ich noch einmal zutiefst unrealistische Erwartungen gehegt. Der Grund: Ich habe 2011 mein erstes Buch mit dem Titel „Unternehmensgründung in 50 Fragen und Antworten“ veröffentlicht. Durch meinen Blog wollte ich es natürlich tausendfach verkaufen. Was glaubst du: Hat es funktioniert oder nicht? Natürlich hat es wieder nicht funktioniert.

Dabei habe ich mein Buch durchaus einige Mal verkauft. Derzeit wird meine Seite, die das Buch bewirbt, über 600 Mal im Monat aufgerufen. Einige klicken auf den Link und kaufen das Buch dann auch. Aber Tausende sind es beileibe nicht geworden.

Irgendwie ebenso verständlich. Wie oft klickst du auf Links, wenn du dir Blogartikel durchliest? Ganz ehrlich. Die meisten lesen (wenn überhaupt) den Blogartikel von vorne bis hinten durch. Und das war`s dann auch. Links werden nur sehr selten angeklickt.

Deshalb sind es schon mal nur 600 Aufrufe dieser einen Seite. Obwohl ich überall in meinem Blog – fast auf jedem Blogartikel – einen Link darauf gesetzt habe. Und immerhin habe ich bereits über 50.000 Seitenaufrufe pro Monat. Also nur etwas mehr als ein Prozent ruft diese Seite auf. Und von denen klickt wiederum nicht jeder auf den Link. Und von jenen, die auf den Link klicken, kauft es auch nicht jeder.

 

Meine Einstellung hat sich geändert…

Mittlerweile gehe ich viel relaxter an die Sache heran. Ich weiß jetzt, dass Bloggen zwar etwas bringt in puncto Anwerbung von Neukunden und für den Verkauf eigener Produkte. Doch ich weiß auch, dass der Zustrom eher ein Tröpfeln darstellt als eine fließende Quelle.

Zudem hat ein Business-Blog noch mehr zu bieten, wenn es um Werbung und PR geht: Zum einen baut man sich dadurch ein gewisses Image und auch eine immer größer werdende Bekanntheit auf. Das kann sich langfristig durchaus auszahlen.

Außerdem weiß man nicht immer, aus welcher Quelle Kunden kommen. Zumal sie ja auch aus mehreren Gründen Kunden werden. Sehr oft haben sie von jemand anderem über unsere Leistungen gehört und schauen dann aus Interesse auf unsere Webseite. Dadurch gelangen sie sehr oft auch auf meinen Blog. Der Inhalt gefällt ihnen vielleicht und BINGO! Wir haben einen neuen Interessenten.

Sofern der Kunde dann zu uns kommt, war der Blog zwar nicht Auslöser dafür, er hat den Kunden aber in seiner Auswahl bekräftigt. Er sieht dann, dass wir doch eine gewisse Ahnung davon haben was wir tun. Und auch, dass wir auch mal Informationen einfach so zur Verfügung stellen. Informationen, die über das allgemeine 08/15 Geschwafel hinausgehen und einen Nutzen für den interessierten Leser bieten.

Das wirft natürlich ein zusätzliches Problem auf: Der Blogerfolg ist nicht wirklich messbar. Oft genug kommt es vor, dass Leser einen Blog schon Monate oder Jahre verfolgen, und dann erst eine angebotene Leistung in Anspruch nehmen. Vorher hatte der Leser einfach keinen Bedarf dafür.

In puncto Gründung und Selbständigkeit wie in meinem Fall könnte das bedeuten, dass Leser meinen Blog zwar schon einige Zeit lesen und sich zwar für die Selbständigkeit interessieren, jedoch im Moment nicht vorhaben, ein Unternehmen zu gründen.

Doch meine jetzigen Ziele drehen sich nicht nur um neue Kunden und um`s Geld verdienen. Nein. Vor allem mit meinem neuen Blog hier unter 1001erfolgsgeheimnisse.com verfolge ich noch ganz andere Ziele…

 

Was mir Bloggen gebracht hat – und immer noch bringt…

Durch das Bloggen lerne ich selbst dazu: Erst wenn man es aufschreibt, weiß man was man denkt. Durch das Schreiben von Blogartikeln strukturiert man seine Gedanken, man fasst in Worte, was zuvor noch unbewusst war. Man lernt Neues hinzu. Und es wird einem bewusst, wo überall noch Lücken im eigenen Wissen bestehen, die man zuvor noch durch Recherchearbeit füllen sollte.

Mittlerweile ist das für mich mein größter Nutzen geworden, wenn es um`s Bloggen geht. Das trifft vor allem auf diesen Blog zu. Zum Beispiel bei meiner Serie zum Thema Zielsetzung: Ich bin kein Experte wenn es um das Thema Zielsetzung geht. Ich habe nicht bereits jahrelang Vorträge zu diesem Thema gehalten. Ich habe mich schon einige Zeit persönlich damit befasst. Doch das war natürlich viel zu wenig um aus dem Stehgreif eine ganze Artikelserie daraus zu machen und euch nützliche Tipps an die Hand zu geben.

Ich musste mich also vertiefend mit der Thematik auseinandersetzen. Ich habe mein eigenes Empfinden reflektiert, meine vergangenen Erfolge und Misserfolge Revuè passieren lassen, und ich habe in Büchern und im Internet recherchiert. Herausgekommen sind glaube ich einige nützliche Tipps um seine Ziele besser erreichen zu können – vor allem in Form der abschließenden Checkliste.

Fakt ist also, dass ich beim Schreiben dieser Serie sehr viel dazugelernt habe. Nicht nur der Leser profitiert von wohlüberlegten und gut recherchierten Inhalten, sondern auch der Blogger selbst. Von schlechten und schnell mal zwischendurch geschriebenen Blogposts ohne Mehrwert (weil man ja schließlich regelmäßig bloggen möchte und die Zeit nicht immer dafür hat) profitiert hingegen niemand. Das sollte jedem Blogger ebenso bewusst sein.

Durch das Bloggen erhalte ich Feedback: Deshalb sind mir Kommentare in diesem Blog so wichtig. Wenn ihr also eine Meinung zu diesem Beitrag habt, dann schreibt bitte einen Kommentar!! Ich möchte wissen, wie meine Beiträge ankommen bei meinen Lesern.

Habe ich den richtigen Nerv getroffen oder nicht? Findet ihr das gut was ich schreibe oder haltet ihr es für den größten Mist?

An den Besucherstatistiken zu den einzelnen Blogartikeln kann ich außerdem ganz gut ablesen, was ankommt und was nicht. Manche Blogartikel werden sehr stark angeklickt – wieder andere fast gar nicht. Das hat ebenso eine hohe Aussagekraft.

Durch das Bloggen erhalte ich neue Impulse: Der zweite Grund, warum mir Kommentare hier im Blog so wichtig sind. Ich finde es super, wenn Leser ihre Meinung zu einzelnen Beiträgen abgeben und dabei noch zusätzliche Tipps anführen und damit ihr Wissen und ihre Erfahrung mit uns teilen. Auch dadurch lerne ich weiter und bekomme neue Ideen und Einblicke.

Bloggen bedeutet für mich auch Marktforschung: Das hängt unmittelbar mit dem Feedback zusammen. Mein langfristiges Ziel ist es ja, vom Schreiben irgendwann leben zu können. Um dies zu erreichen, möchte ich vor allem Bücher und eBooks schreiben. Durch das regelmäßige indirekte (Besucherstatistiken) und direkte (Kommentare) Feedback erfahre ich, worauf ich mich beim Schreiben konzentrieren sollte um höhere Erfolgsaussichten zu haben.

Bloggen verbessert meine Schreibe: Man lernt etwas erst dann wirklich, wenn man es tut. Demnach lernt man nur dann gut zu schreiben, wenn man schreibt. Bloggen ist also eine Form von Schreibtraining. Wenn man sich entsprechend bemüht, wird man besser. Davon bin ich überzeugt. Ein Goethe wird deshalb noch nicht aus mir. Leider.

Durch Bloggen entwickle ich mich auch anderweitig: Es gehört Mut dazu, über gewisse Dinge zu schreiben. Vor allem zu Beginn traut man sich nicht recht, über persönliche Dinge zu schreiben. Mit der Zeit ist das aber kein Problem mehr und man gibt auch das ein oder andere über sich selbst preis. Somit wird man durch regelmäßiges Bloggen mutiger.

Man entwickelt außerdem ein dickeres Fell. Persönliche Kritik nimmt man nicht mehr so ernst mit der Zeit. Es prallt viel eher an einem ab. Zu Beginn habe ich Kritik viel schlechter verdaut als jetzt.

 

Was mir Bloggen hoffentlich noch bringen wird…

Bloggen bringt mir hoffentlich monetär etwas: Hier im Blog möchte ich vor allem meine Bücher und eBooks promoten. Doch dazu müssen erst noch zwei Kriterien erfüllt werden: Ich muss erstens noch welche schreiben, also ein entsprechendes Angebot haben, und zweitens meinen Traffic steigern, damit auch die Nachfrage entsprechend passt.

Zusätzlich spiele ich mit dem Gedanken, den Blog selbst zu monetarisieren, und zwar vor allem in Form von Google AdSense und Affiliate Marketing.

Die Welt ein kleines Stückchen besser machen: Mit diesem Blog hier verfolge ich nicht nur eigennützige Ziele. Ich möchte mich nicht nur selbst weiterentwickeln und irgendwann vom Schreiben leben können. Es würde mir außerdem ein gutes Gefühl geben (ok, nichts ist ganz uneigennützig auf dieser Welt..), wenn ich weiß, dass der ein oder andere Leser von meinen Inhalten profitiert und Erfolge in seinem Leben feiert.

Meine bereits angesprochene Serie über das Ziele setzen ist ein gutes Beispiel dafür. Ein weiteres Beispiel ist meine Serie für mehr Selbstvertrauen. Es wäre schön, wenn die darin angesprochenen Übungen von vielen Lesern angewandt werden, und sie dadurch ein gesundes Selbstvertrauen erlangen. Und damit ihrerseits die Welt ein kleines Stückchen besser machen. Denn was man in die Welt ausstrahlt, das geht nicht verloren!

Ein Lächeln hebt oft die Stimmung von umstehenden Personen – selbst dann, wenn man diese gar nicht kennt. Strahlt man Sicherheit aus, dann beeinflusst das ebenfalls andere. Diese fühlen sich dadurch sicherer in ihren eigenen Handlungen usw..

 

Was mir Bloggen bisher nicht gebracht hat…

  1. Ähnlich wie der Brain konnte ich die Weltherrschaft noch nicht an mich reißen.
  2. Ich habe mich noch immer nicht in einen Goethe verwandelt.

Mal schauen was die nächsten vier Jahre bringen…

 

PS: Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Meinung mit uns teilt, indem ihr hier fleißig kommentiert!

Foto: aboutpixel.de - Günter Albers (Xurzon) 
Text: Martin Grünstäudl
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18 Kommentare

Eingeordnet unter Erfolgreich Bloggen, Persönliches

18 Antworten zu “Was mir Bloggen gebracht hat – und was nicht…

  1. Hallo Martin,
    ich kann deine Gedanken sehr gut nachvollziehen. Auch ich hatte beim Bloggen anfänglich große Ziele & die Hoffnung Kunden für meinen „eigentlichen“ Beruf zu finden. Das hat sich mittlerweile total gewandelt, denn der Blog ist zu einem zweiten Beruf geworden. Damit hatte ich gar nicht gerechnet, freue mich aber sehr darüber.
    Ich finde auch, dass man sehr viel über & für sich lernt, wenn man regelmäßig gute Blogartikel schreibt. Auch damit hatte ich so nicht gerechnet 😉
    Also: auf zu Weltherrschaft & In-Goethe-Verwandlung!

    LG aus dem sonnigen Dortmund
    Heike

    • Hallo Heike!

      Ja, um Kunden für den eigentlichen Beruf zu bekommen, dürfte sich ein Blog vielleicht weniger gut eignen – zumindest bei Beratern bzw. wo man Dienstleistungen anbietet, die die Anwesenheit des Kunden selbst erfordern. Doch da wir unsere Kunden – aufgrund der Branche in der wir tätig sind – fast immer langfristig an uns binden können, hat sich mein Gründungsblog auch schon halbwegs monetär gelohnt.

      Freut mich, dass dir dein Blog auch was bringt finanziell. Mit Werbung im Blog hab ich noch keine wirklichen Erfahrungen, werde das aber auch probieren. Deine monatlichen Trafficstatistiken verfolge ich eh schon lange. Bis jetzt hatte ich immer die Nase vorn. Doch beim letzten Mal hast du mich knapp überholt. Aber du warst im letzten Jahr auch deutlich fleißiger muss ich zugeben 🙂

      Liebe Grüße aus dem verschneiten Krems
      Martin

  2. Yan

    Hi Martin,

    das Gefühl kann ich sehr gut nachvollziehen… Ich habe wie du ja weißt vor 1,5 Monaten begonnen zu bloggen und so gut wie meine ganze Freizeit in diesen Blog gesteckt.

    Und was ist bis jetzt dabei herausgekommen? Nicht viel. Durch das Linkbuilding und die Aktivität auf anderen Blogs habe ich meine Klickzahlen auf so gut 20 am Tag erhöht.

    Ich hab irgendwie das Gefühl, dass nur Bloggen anscheinend nicht reicht, und ohne ständig Aktivität auf anderen Seiten keine Besucher auf meinen Blog stoßen, obwohl ich bei einigen Suchbegriffen (Farbinversion, Keywords festlegen, Google Cache durchsuchen) schon ein paar gute Platzierungen erreichen konnte. Doch dies reicht anscheinend nicht aus.

    Ich hatte mir vorgenommen das ich ohne weiteres Linkbuilding und großartige Aktivitäten auf anderen Blogs mit 10000 Besuchern im Monat rechnen kann und das dauerhaft. Aber wie oben schon gesagt bin ich davon weit entfernt, da auch niemand den Blog abonniert, Kommentiert oder generell groß auf Artikel zugreift. Vieler der Aufrufe werden von Piwik als direkter Zugriff mit 0 Sekunden Seitenaufenthaltsdauer gewertet (Warum auch immer).

    Also meine kleine Seifenblass fängt so langsam an zu platzen, obwohl ich mir so viel Mühe gebe…

    Ich habe zwar noch so ein paar Ideen um meinen Blog ein wenig zu promoten und für einen dauerhaft zufriedenstellenden Besucherstrom zu sorgen, aber überzeugt, dass dies Funktioniert, bin ich leider nicht :/

    Hast du ein paar Tipps für mich? sind meine Inhalte zu schlecht? Mache ich etwas falsch, warum Google mich nicht gut Listet?

    Danke 🙂

    • Hallo Yan,
      ich habe eben mal ganz kurz in deinen Blog geschaut & mir ist eines aufgefallen: ich konnte nicht finden, WER hinter dem ganzen steckt. Ich finde es immer gut, wenn man irgendwo eine Info über den/die Autor(en) findet. Das macht das ganze persönlicher & ich lese solche Blogs lieber 😉
      Und ansonsten: langer Atem & Durchhalten, 1,5 Monate sind wirklich noch kein Zeitraum, um irgendwelche Schlüsse ziehen zu können. Zumal ich aktuell das Gefühl habe, dass Google sich mit dem indexieren extrem viel zeit lässt…

      Viel Erfolg
      Heike

      • Yan

        Hallo Heike,

        vielen Dank für die aufmunternden Worte 🙂

        Es gibt eine Seite die war weil ich ein wenig am Text gefeilt habe offline. Nun steht diese aber wieder zu Verfügung 🙂

        http://www.weltdertutorials.de/ueber-mich/die-idee-hinter-weltdertutorials.html

        So schnell werd ich auch nicht aufgeben, nur irgendwann fängt man extrem frustriert und ungeduldig zu werden, wenn man Zeit und Mühe in einen Artikel steckt und dieser dann nicht gelesen wird. Z. B. hatte ich vor 2 Wochen das Glück etwas im Netz auf einem Großen Portal zu finden, worüber es noch nix gab, d.h. ich war wahrscheinlich einer der ersten die diese nette Funktion bemerkt haben also habe ich lt. Google als erster einen solchen Artikel veröffentlicht, aber Google hat diesen nicht gelistet so das ich davon nix hatte und knapp 2 tage später war das Web voll davon.

        Solche Dinge ärgern einen dann noch zusätzlich 😉

        Danke,
        Yan

      • Ach noch was: wo ist dein IMPRESSUM? Ganz wichtige Sache !!!

  3. Hallo Yan!

    Also ich glaube, nach 1 1/2 Monaten kann noch nicht wirklich viel los sein. Auch auf jetzt großen Blogs wie selbstaendig-im-netz.de oder zeitzuleben.de hat sich am Anfang nicht viel getan. Sie sind aber dabeigeblieben und haben irgendwann die Früchte ihrer Arbeit geerntet.

    Ich denke, du siehst das etwas zu verkrampft. Nimm dir lieber das Ziel regelmäßig für längere Zeit – also mehr als ein Jahr – zu bloggen (und zwar nur, wenn dir das Bloggen generell Spaß macht). Du brauchst auch nicht wie wild jeden Tag einen Artikel zu veröffentlichen. google mag vor allem Blogs, die schon länger bestehen und immer noch Artikel veröffentlichen.

    Auf gruendungswissen.at habe ich mehr als die angesprochenen 10.000 Besucher im Monat. Die habe ich sogar allein von Google. Doch es war ein langer Weg dorthin. Manches entstand durch Glück. Ich habe den ein oder anderen Blogpost veröffentlicht, der wie wild Traffic von Google bekommt und wo ich nie damit gerechnet habe. So ist das eben. Siehe: https://1001erfolgsgeheimnisse.com/2013/02/19/10-000-besucher-auf-blogartikel-bekommen/

    Und sei mal ehrlich: Wir Menschen sind auch Herdentiere. Wenn wir auf einen neuen Blog gelangen sind wir erstmal skeptisch. Wir geben ihm oft nicht mal eine Chance, wenn wir sehen, dass er noch nicht lange besteht. Wir denken uns: „Der muss sich erst noch beweisen.“ Wir finden oft auch erst dann Inhalte gut, wenn andere diese Inhalte gut finden. Wenn wir sehen, dass auf einem Blog viel und positiv kommentiert wird, dann glauben wir, dass dieser gut ist. Wenn du eine Statistik von deinem Blog veröffentlichst, wo du angibst, dass du Tausende Besucher hast, dann glauben deine Besucher, dass dein Blog gut sein muss. Umgekehrt gilt das auch: Wenn nichts los ist, dann geben ihm auch die wenigen Leute, die deinen Blog besuchen keine Chance. Leider ist das so.

    Doch mit der Zeit wenn Googlebesucher kommen, wird es besser. Dann werden irgendwann auch die ersten deinen Blog abonnieren und zu kommentieren anfangen. Und ab dann wirds leicht. Die ersten 50 bis 100 Besucher am Tag sind die schwierigsten.

    Und noch ein Tipp: Schau dir die Statistik nicht ständig an. Einmal in der Woche genügt. Das macht dich sonst nur fertig.

    Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.

    Liebe Grüße
    Martin

    • Yan

      Hi,

      ja das hilft mir irgendwie schon.

      Nur ich hab mich damals gegen WordPress entschieden, weil ich damit nicht klar komme und mir der Aufbau der Templates zu undurchsichtig ist und ich gerne Module und HTML-Templates trenne.

      Kann es passieren, das mir das später mal im Wege stehen wird, dass ich kein WordPress benutze?

      Danke 🙂

      • Ich denke, es gibt gute und erfolgreiche Blogs, die WordPress verwenden. Und es gibt gute und erfolgreiche Blogs, die kein WordPress verwenden. Wichtig ist, dass du dabei bleibst und für deine Zielgruppe nützliche Inhalte schreibst.

        Für technische Fragen bin ich aber nicht der richtige Ansprechpartner. Da gibt es Profis, die viel mehr davon verstehen. Ich bin allerdings mittlerweile ein Fan von WordPress.

        lg Martin

  4. Hi Martin,

    ein schöner Artikel von dir finde ich! Das ist genau meine Meinung: es ist immer eine gewisse Mischung aus Freude an der Sache und den Überlegungen, wie man es vielleicht monetarisieren kann. Auch die Sache mit dem Traffic ist teilweise echt lustig und etwas unvorhersehbar – so hatte ich einmal erstaunlich viele Besucher, weil ich über ein Medikament berichtet habe, das gerade nicht lieferbar war.

    Den Tipp mit der „über mich“ Seite werde ich übrigens annehmen. Daran habe ich bisher noch nicht gedacht. Braucht man denn als Blogbetreiber unbedingt ein Impressum mit Adresse und Namen? Ich will dadurch nicht gegoogelt werden können. Meinst du, man könnte einfach eine Email-adresse hinschreiben?

    Liebe Grüße,

    Zoozee

    • Hallo Zoozee!

      Vielen Dank für deine netten Worte 🙂

      Ein Impressum brauchst du dann, wenn du mit deinem Blog eine Gewinnerzielungsabsicht hast. Wenn du also eigene Produkte verkaufst, dann brauchst du ein Impressum. Sofern du Werbebanner und Googleadwords auf deinem Blog schaltest, dann würde ich dir auch ein Impressum empfehlen. Einzig private Webseiten brauchen kein Impressum.

      Allerdings bin ich kein Rechtsexperte. Ich weiß gar nicht, was die Konsequenzen sind, wenn man keins hat.

      Liebe Grüße und schönes Wochenende!
      Martin

  5. Pingback: Bringt Bloggen noch was: Erste Auswertung von Martins Blogparade | BLOGGERaktuell

  6. Pingback: Bringt Bloggen etwas? – Zusammenfassung der Blogparade von 1001erfolgsgeheimnisse.com) > Allgemein > Blog, bloggen, Blogger, Blogparade

  7. Hallo Martin,

    Hut ab für deine Transparenz #Ilike. 50.000 (unique?) Aufrufe pro Monat finde ich schon eine stramme Leistung. Ich finde, du hast einiges erreicht und dadurch wohl auch die Basis geschaffen für das, was dir vorschwebt: Monetarisierung des Blogs.
    Bist du so hartnäckig dabei, wie bisher, werden deine Mühen sicherlich Früchte tragen.
    Ich wünschte mir schon allein, ich könnte häufiger schreiben #Frageder Priorität #keinLamentieren. Immerhin, über die Ironblogger München schaffe ich es zumindest ein Mal in der Woche, neben Familie und Job. Kürzlich hast du etwas über Bloggen in der Sommerzeit, ja oder nein geschrieben. Ich habe eine Pause gemacht und die tat den Zugriffszahlen nicht gut. Aber ich experimentiere und kann gut nachvollziehen, dass du darüber etwas über dich, aber auch über die Wirkmechanismen in der Blogosphäre erfährst – das ist spannend. Und schön, dass wir „spielen“ dürfen.
    Mach weiter so und ich drücke dir ganz fest die Daumen für deine Zielsetzungen.

    Herzliche Wiesn‘ Grüße aus Minga
    Tanja

    • Hallo Tanja,

      danke für deine netten Worte 🙂 Ich wünsche dir ebenfalls viel Erfolg beim Bloggen!

      Mittlerweile ist der Traffic auf gruendungswissen.at etwas zurückgegangen, da ich dort nicht mehr regelmäßig blogge. Meine Energie und Schreibwut habe ich eher hierher verlagert und es entwickelt sich ganz gut. Im Sommer ist der Traffic erwartungsgemäß zwar etwas zurückgegangen. Der September sieht aber wieder sehr gut aus. Und mal schauen, was sich so alles tut, wenn ich übermorgen meine nächste Blogparade starte 🙂

      Liebe Grüße
      Martin

  8. Hallo Martin,

    habe gerade begonnen auch einen Blog für unsere Schreinerei zu erstellen und mir dein Ebook Bloggen mit Erfolg gestern bei amazon heruntergeladen.
    Finde von Erfahrungen anderer Unternehmer beim Bloggen kann man am besten lernen.

    Bin ja mal sehr gespannt wie sich das entwickelt. Das ist nun mein allererster Kommentar nachdem ich bei gravatar.com unser Logo hochgeladen habe,

    Grüße und weiterhin viel Erfolg
    Peter Siefert

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