Passive Income – die Herausforderungen, Teil 1

Passive IncomeDer Aufbau von „Passive Income“, also von passivem Einkommen, bringt nicht nur Vorteile mit sich. Nur weil du von hohem Einkommen und hoher zeitlicher Flexibilität träumst, heißt das noch lange nicht, dass du es auch schaffst, dir ein stattliches passives Zusatzeinkommen aufzubauen.

Rein von passivem Einkommen zu leben – das gelingt ohnehin nur den wenigsten. Denn: Es erwarten dich auf dem Weg dorthin eine Menge Herausforderungen. Leicht ist dieser Weg nicht (aber er ist begehbar 🙂 ).

Anmerkung: Dies ist der zweite Teil der Artikelserie über Passive Income. Was das überhaupt ist, kannst du im ersten Beitrag der Serie nachlesen: Neue Artikelserie: passives Einkommen

Im heutigen Teil der Serie geht es um die Herausforderungen, wenn man sich von zu Hause aus ein passives Einkommen aufbauen will. Beispiele hierfür sind Geldverdienen mittels Bloggen, das Schreiben von Büchern und eBooks, sowie die Erstellung und der Verkauf von sonstigen Infoprodukten in Form von Audio- und Videomaterial.

 

Passive Income – die Herausforderungen

Nehmen wir also mal an, du planst, dir von zu Hause aus ein passives Zusatzeinkommen mittels Bloggen und dem Schreiben von eBooks und Büchern aufzubauen.

Dann erwarten dich folgende Herausforderungen:

Du musst sehr stark in Vorleistung gehen

Passive Income wird von vielen so verstanden, als müsse man fast keine Arbeit investieren um Geld zu verdienen. Doch das ist natürlich Blödsinn. Es verschiebt sich nur der Arbeitseinsatz. Beim aktiven Erwerbseinkommen tauscht man – wie bereits im ersten Beitrag zur Serie erwähnt – direkt Leistung gegen Geld. Man leistet also zum Beispiel seinen 40-Stunden-Job bei seinem Arbeitgeber ab und erhält sodann am Monatsende sein Gehalt.

Beim Passive Income ist das nicht so. Da muss man stark in Vorleistung gehen. Du sitzt also womöglich Monate daheim und arbeitest – ohne auch nur einen Cent zu verdienen. Mit der Zeit erst ergeben sich erste Rückflüsse.

Du weißt nicht, ob sich das Ganze überhaupt auszahlt

Obwohl du im Vorfeld sehr viel Zeit und Mühen investieren musst um deine passive Einnahmequelle aufzubauen, kannst du dir nicht sicher sein, ob das Ganze überhaupt zum Erfolg führt. Vielleicht werden deine Produkte bzw. Blogposts doch nicht so gut angenommen wie gedacht. Dieses Risiko hast du bei passiven Einnahmequellen leider immer.

Doch natürlich gibt es gewisse Regeln, Tipps und Kniffe, damit du dein Ziel eine passive Einnahmequelle aufzubauen mit hoher Wahrscheinlichkeit nach erreichst. Davon handelt ja dann auch der Rest der Artikelserie 🙂 .

Du erhältst kein unmittelbares Feedback

Was viele nicht aushalten (und was auch mir sehr schwer fällt), ist die Tatsache, dass du kein unmittelbares Feedback erhältst. Beim Bloggen ist das noch am ehesten möglich. Du schreibst einen Beitrag und erhältst dafür Kommentare, an denen du die Meinung deiner Leser über das Geschriebene ablesen kannst. Zumindest theoretisch. Denn zu Beginn – also in den ersten paar Monaten des Bloggens – erhältst du wahrscheinlich wenige bis keine Kommentare.

Manche Blogs sind sogar ziemlich gut besucht und erhalten trotz allem fast keine Kommentare. Wie viel nämlich Leser kommentieren hängt zum einen von deinem persönlichen Schreibstil ab und ob du es schaffst, deine Leser zum Kommentieren zu animieren. Zum anderen ist das aber auch sehr stark abhängig vom Thema. Bei manchen Themen tust du dir relativ leicht, Meinungen von deinen Lesern zu erhaschen. Bei anderen Themen ist es verdammt schwierig.

Beim Schreiben von eBooks bzw. von Büchern ist das Ganze noch um eine Spur mental herausfordernder. Du schreibst vielleicht schon wochenlang an einem 200-seitigen Buch und weißt überhaupt nicht, ob es dann auch ankommen wird bei potentiellen Lesern. Vor allem, wenn du zum ersten Mal ein Buch schreibst ist das besonders schlimm. Wird das Buch überhaupt jemandem interessieren? Schreibe ich gut genug? Biete ich meinen Lesern einen Nutzen?

Wenn mangelndes Feedback ein Problem für dich darstellen könnte, dann veröffentliche zunächst lieber kleinere eBooks bevor du dich an Größeres heranwagst.

Dein Thema sollte zeitlos sein

Das ist eine unbedingte Voraussetzung, damit du eine Passive Income Einnahmequelle aufbauen kannst. Passive Income bedeutet ja, dass du später einmal nicht ständig arbeiten musst, um Geld zu verdienen. Das Geld sprudelt munter weiter, auch wenn du mal nicht arbeitest. Das geht aber nur, wenn das Thema über das du schreibst, bzw. über das du eBooks und Bücher erstellst, eine gewisse Zeitlosigkeit aufweist.

Blogs, die hauptsächlich aktuelle News veröffentlichen, profitieren kaum von älteren Artikeln. Das Steuerrecht bietet ebenfalls keine Zeitlosigkeit würde ich mal behaupten 😉 .

Die Konkurrenz darf nicht zu groß sein

Zu deinem Thema sollte es auch keine übermächtige Konkurrenz geben. Wenn du zum Beispiel als Blogneuling gegen eine Seite mit monatlich mehreren hunderttausend Besuchern konkurrieren willst, du exakt dasselbe Thema gewählt hast und dich in keinen relevanten Punkten unterscheidest, dann ist die Sache meist hoffnungslos. Zumal es meist auch andere Nachahmer gibt, wenn mal wer wirklich erfolgreich ist. Was willst du da schon großartig ausrichten?

Und sag jetzt nicht, dass du eben noch besseren Inhalt liefern willst. Denn das behauptet schließlich jeder. Und die Leser sind auch nicht wirklich objektiv. Wenn ihnen mal ein Blog wirklich gut gefällt, dann wechseln sie nicht gleich zu deinem Blog, nur weil du noch etwas besser bist. Du musst erst noch beweisen, dass du das Ganze über einen längeren Zeitraum durchhältst.

Zudem gibt es da noch den Social Proof zu beachten. Dies bedeutet, dass sich Menschen am Verhalten anderer Menschen orientieren. Wenn Besucher zu deinem Blog gelangen und sehen, dass dort fast keine Kommentare gepostet werden, dann sind sie meist schnell wieder weg. Sie geben dann deinen Blogartikeln nicht einmal eine Chance. Ein anderer Blog mit 200.000 Besuchern im Monat mag vielleicht gar nicht besser sein als dein eigener Blog. Doch leider existiert er schon viel länger als deiner und konnte so vornehmlich dank Google zu so hohem Traffic gelangen. Dies bewirkt, dass er für jeden Beitrag über 20 oder je nach Thema vielleicht 100 Kommentare einsackt. Neue Leser werden sich nun denken: Der Blog muss gut sein, sonst hätte er nicht so viele Besucher.

Ähnlich ist es auch bei Büchern und eBooks. Am Anfang bist du jedem egal. Keiner kennt deinen Namen. Wenn also zwei Bücher zur Auswahl stehen, die sich nicht sonderlich voneinander unterscheiden, dann wird halt jenes Buch gekauft, dessen Autor den bekannteren Namen aufweist (oder einen besseren Verkaufsrang bei Amazon hat). Erfolg nährt Erfolg – eine deprimierende Erkenntnis für jeden Neuling.

Doch Achtung: Auch wenn die Konkurrenz nicht zu groß sein sollte, bringt es auch nichts, wenn du monatelang nach dem perfekten Thema suchst. Denn das perfekte Thema gibt es nicht. Irgendwann solltest du auch mal anfangen eine Idee umzusetzen und nicht nur darüber nachdenken.

Du brauchst Leidenschaft für dein Thema

Kannst du dir vorstellen auch noch in fünf Jahren über dasselbe Thema zu schreiben? Nicht? Dann dürfte es doch nicht das Richtige für dich sein. Oberste Bedingung um ausdauernd ein Ziel zu verfolgen ist, dass dir das Ganze zu einem gewissen Grad auch Spaß macht. Ansonsten wirfst du schon bald das Handtuch. Zudem werden es deine Leser kennen, wenn du lieblose Texte schreibst, weil dir das Thema nicht wirklich am Herzen liegt.

Diese Herausforderung steht im Widerspruch zur vorigen. Auch wenn das Thema nur wenig Konkurrenz hat und die Zukunftsaussichten sehr gut sind, bringt es nichts, wenn es dich überhaupt nicht interessiert. Dann wäre sogar ein Thema besser, dass zwar härter umkämpft ist, für das du aber geradezu „brennst“.

Du musst wissen, worüber du schreibst

Du solltest bereits im Vorfeld einen guten Überblick über dein Themenfeld besitzen. Nur wenn du über ein fundiertes Überblickswissen verfügst, kannst du entscheiden, was wirklich wichtig ist und was nicht. Wenn du von einem Thema noch keine Ahnung hast und dennoch zu schreiben beginnst – welchen besonderen Nutzen willst du dann deinen Lesern bieten?

Natürlich wirst du während des Schreibens noch auf das ein oder andere draufkommen und parallel zum Schreiben in Büchern und im Internet recherchieren. Dennoch brauchst du bereits im Vorfeld eine Ahnung vom Thema.  Nur so kannst du strukturiert an die Sache herangehen und nur so stellst du sicher, dass du alles Wichtige abdeckst.

Du solltest gut und vor allem gerne schreiben

Um Passive Income über das Schreiben aufzubauen, muss man vor allem eines gerne tun: Schreiben. Vielen wird vorgegaukelt, dass jeder ein eBook schreiben könnte und auch jeder als Blogger erfolgreich werden kann – wenn er nur die nötige Ausdauer mitbringt. Doch das ist Quatsch. Du solltest auch Spaß am Schreiben haben. Und du solltest auch halbwegs fehlerfrei schreiben können.

Grammatik und Rechtschreibung sollten für dich also keine Fremdwörter sein. Es ist nicht schön einen Text zu lesen, wo kein einziger Beistrich richtig gesetzt wird und wo ständig Rechtschreibfehler vorkommen (oft sind das aber nur Schlampigkeitsfehler, weil der Text nicht mehr richtig durchgelesen wurde).

Doch solche Texte sind nicht nur unschön zu lesen. Dein Leser interpretiert da noch andere Dinge hinein. Er denkt sich beispielsweise, dass der Inhalt ähnlich schlecht sein wird wie deine Schreibe und befasst sich daher nicht weiter mit deinen Texten.

Das Alleinsein darf dich nicht stören

Beim Aufbau von Passive Income von zuhause aus stellt sich für viele eine besondere Herausforderung: Im Homeoffice fehlt der soziale Kontakt. Unter Umständen verbringst du mal den ganzen Tag allein in deinem Büro. Das halten viele nicht aus. Ich bin auch so ein Typ. Mal ein oder zwei solcher Tage sind kein Problem. Doch irgendwann muss ich wieder raus. Ich brauche die Abwechslung und die Interaktion mit anderen.

Du musst ständig mit Störungen von außen rechnen

Vor allem wenn du eine Familie hast, dann solltest du das Ganze mit dem Passive Income noch einmal überdenken. Unter Umständen kommst du vor lauter Kinderbetreuung überhaupt nicht mehr zum Arbeiten. Damit meine ich nicht nur die eigenen Kinder, sondern auch womöglich die Kinder der Nachbarn. Du hast ja schließlich Zeit, wenn du jeden Tag daheim bist.

Anders ist es natürlich, wenn du bereits Erfolg damit hast. Denn dann profitierst du von einem Höchstmaß an Flexibilität. Zu Beginn ist das aber nicht so.

Andere werden dich anfangs nicht ernst nehmen

Wie erklärst du anderen, was du machst, wenn du dir eine Passive Income Quelle aufbauen willst? Sei dir bewusst, dass jeder verdächtig ist, der keiner 08/15-Arbeit nachgeht. Selbst wenn du in Teilzeit noch arbeiten solltest und nur nebenbei eine Passive Income Quelle aufbaust, wird man dich nicht ernst nehmen.

Über diese Problematik habe ich schon mal geschrieben: Ich verkaufe Drogen …

Ein Abschalten ist schwierig

Wenn man zuhause arbeitet, dann verschwimmt Berufliches und Privates immer mehr. Ein Abschalten ist dann in vielen Fällen unmöglich. Die Arbeitssachen sind immer in Griffweite und im Blickfeld. Das kann ziemlich nervenaufreibend sein. Viele haben dann die Gedanken immer rund um die Arbeit schwirren und können sich nie entspannen. Möglicherweise bist du auch dafür anfällig?

Die Fremdmotivation fällt weg

Brauchst du immer mal wieder einen Tritt in den Hintern um in die Gänge zu kommen? Das ist schlecht, wenn du planen solltest, dir ein passives Einkommen aufzubauen. Denn da musst du dich selbst motivieren können. Das nimmt dir dann keiner mehr ab. Und glaub mir: An manchen Tagen ist es wirklich sehr schwer sich aufzuraffen und mit dem Schreiben zu beginnen.

Ein paar Gedanken wie man Motivationsprobleme überwindet, findest du hier.

Du musst dich um Vieles selbst kümmern

An dieser Herausforderung scheitern ebenfalls viele. Es ist gut möglich, dass du gerne Blogartikel, eBooks oder Bücher schreibst, dir die Vermarktung aber tierisch auf den Geist geht. Zudem musst du dich auch um verwaltungstechnische Dinge kümmern und da wären noch die Steuer sowie die Sozialversicherung etc…

Es könnten sich außerdem technische Probleme ergeben (Stichwort Bloggen). Es gibt selten mal wen, der alles mit Herzenslust macht.

Du solltest deine Ergebnisse auch vermarkten

Was bringt es schon, wenn du ein eBook schreibst und dieses auf deiner Homepage zum Verkauf anbietest, wenn niemand deine Seite besucht?

Natürlich kannst du mittlerweile vieles auslagern. Verlage übernehmen großteils die Bewerbung von Büchern und du kannst dein eBook über diverse Anbieter in allen wichtigen Onlineshops inklusive Amazon Kindle Shop und Apple  iBook Store listen lassen. Dadurch werden sich mal mehr, mal weniger eBooks verkaufen (je nach Inhalt, Titel, Thema etc…).

Doch wirklich abheben kann dein Business im Normalfall nur, wenn du aktiv etwas dafür tust und selbst die Werbetrommel rührst. Möglichkeiten dafür gibt es genug (dazu mehr in einem eigenen Beitrag).

Das Ergebnis zählt – nicht die Arbeitszeit

Beim Passive Income zählt im Unterschied zum Active Income nur das Ergebnis. Es ist völlig egal wie viel Zeit du in deine Arbeit gesteckt hast. Wenn das Ergebnis niemanden interessiert, dann war alles umsonst.

Umgekehrt kannst du natürlich ebenso mit wenig Arbeit viel erreichen. Doch zu Beginn würde ich eher nicht damit rechnen. Später jedoch, wenn erste Einnahmequellen zu sprudeln beginnen, ist es durchaus möglich, dass du nur noch wenig arbeiten musst, und trotzdem gut verdienst.

Die Herausforderung hier besteht aber darin, dass du wirklich qualitativ hochwertige Arbeit leistest, die von Lesern wirklich nachgefragt wird. Deshalb solltest du meiner Meinung nach nicht die Einstellung selbst ernannter Gurus übernehmen, die dir vorgaukeln wollen, dass du ein hoch profitables eBook innerhalb von drei Tagen schreiben kannst. Von nichts kommt nichts…

Du solltest mit Kritik umgehen können

Natürlich entwickelst du als Blogger bzw. als Autor mit der Zeit sowieso eine dicke Haut. Doch wenn du überhaupt keine Kritik verträgst bzw. dein Selbstvertrauen bei jeglicher negativer Äußerung massiv leidet, dann ist der Aufbau von Passive Income nichts für dich.

Denn Kritik wirst du immer wieder einfahren. Sobald du mal halbwegs erfolgreich bist, dann ist Kritik dein regelmäßiger Begleiter. Sofern du gute Arbeit leistest, werden zwar die positiven Äußerungen zu deiner Arbeit deutlich überwiegen, doch gibt es immer mal wieder jemanden, der sich negativ über deine Arbeit äußert. Das solltest du leicht wegstecken können und nicht zu ernst nehmen.

Doch das ist gar nicht so einfach. Vor allem, wenn du zu jenen Menschen gehörst, die 9 Komplimente und eine negative Kritik bekommen und dann die ganze Zeit nur an diese eine Kritik denken müssen und die 9 Komplimente zur Gänze ausblenden.

Mach dich auf Rückschläge gefasst

Die Entwicklung deines Business wird nie komplett linear sein. Manchmal gibt es auch Rückschläge. Doch das darf dich ebenfalls nicht entmutigen. Du solltest dir schon im Vorfeld bewusst machen, dass es Rückschläge geben wird – immer wieder. Dann heißt es einfach weitermachen und nicht aufgeben.

Das bedeutet aber nicht, dass du Rückschläge nie hinterfragen solltest. Manchmal bedeuten sie ja, dass du einen falschen Weg eingeschlagen hast und somit eine kleine Korrektur nötig ist.

 

Passive Income – Ausblick auf die nächsten Beiträge

Im heutigen Beitrag ging es um die Herausforderungen, wenn man von zu Hause aus mittels Bloggen und dem Schreiben von eBooks und Büchern eine passive Einnahmequelle aufbauen möchte.

In den nächsten Beiträgen geht es um die Herausforderungen bei der Erschließung anderer Passive Income Quellen wie z.B. regelmäßiger Erträge durch eine vernünftige Geldanlage.

Danach stelle ich die wichtigsten Passive Income Quellen im Detail vor.

Eine Übersicht über alle Beiträge der Serie inklusive Verlinkung gibt es hier.

 

PS: Der nächste Teil der Serie ist bereits online: Es geht dabei um die Herausforderungen beim Aufbau eines Zusatzeinkommens durch Geldanlage.

PPS: Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, dann empfehle ihn weiter! Außerdem würde ich mich sehr freuen, wenn du deine Meinung mit uns teilst, indem du hier fleißig kommentierst :-).

Foto: aboutpixel.de - Jürgen Treiber
Text: Martin Grünstäudl
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4 Kommentare

Eingeordnet unter Passives Einkommen

4 Antworten zu “Passive Income – die Herausforderungen, Teil 1

  1. Hallo Martin

    Ich gebe dir recht, rein vom passiven Einkommen zu leben ist wohl eher unwahrscheinlich.

    Realistischer ist es, immer wieder neue Produkte zu erstellen, die dann für eine gewisse Zeit zu passivem Einkommen werden. Unter dem Strich ist man aber immerzu am arbeiten.

    Hat man die Selbstständigkeit erreicht, tut man das aber nach eigenem Zeitplan – und das bedeutet Lebensqualität.

    Zudem, ist man gut und schafft es, immer neue Produkte zu erstellen, wird irgendwann auch das Einkommen immer grösser werden. Hat man das erreicht, kann man bestimmt ein wenig zurückschrauben und weniger arbeiten. Aber Stillstand ist bekanntlich der Anfang vom Ende.

    Ich glaube ein Problem vieler Menschen, die sich im Internet selbstständig machen wollen, ist die Ungeduld.

    Machst du dich hier in der Schweiz selbstständig – sei es als Handwerker, Dienstleister etc. – musst du damit rechnen, zwei bis drei Jahre richtig Gas zu geben (quasi in Vorleistung zu gehen), bevor es sich auszuzahlen beginnt (Ausnahmen bestätigen die Regel).

    Aber hey, Unternehmer zu sein, bedeutet Risiken einzugehen. Und genau das ist man, wenn man versucht passives Einkommen aufzubauen – ein Unternehmer. Solange man sich nicht als solcher sieht, fehlt das richtige Mindset – und ohne das wird es bekanntlich schwer.

    Mach weiter so!

    Liebe Grüsse
    Gian

    • Hallo Gian!

      Ja da geb ich dir vollkommen recht.

      Ich glaube auch, dass eines der größten Probleme die Ungeduld ist. Das zweite große Problem sind meines Erachtens falsche Erwartungen. Da alle immerzu schreiben wie toll nicht passives Einkommen ist und wie leicht das zu schaffen ist (die, die das behaupten wollen ja immerhin ihr 40-seitiges nichtssagendes eBook für 49 Euro zum Thema verkaufen), wollte ich mal die Herausforderungen ansprechen. Denn die gibt es leider auch zur Genüge.

      Wenn man allerdings mal länger durchhält, dann – und nur dann – kann man wirklich gut verdienen ohne Tag und Nacht zu arbeiten. Viele geben halt vorher schon auf.

      Liebe Grüße
      Martin

  2. Hallo Martin,
    deinem Artikel kann man kaum noch etwas hinzufügen!
    Man muss halt der Typ für so eine Art von „Job“ sein, dann kann man mit dieser Art von Arbeit sehr sehr glücklich werden und erfolgreich natürlich auch 😉

    Verschneite Grüße aus Köln
    Heike

  3. Jan

    Ein toller und sehr ausführlicher Artikel.
    Besonders das in Vorleistung treten ohne dabei abschätzen zu können wann und ob überhaupt etwas zurückkommt ist einer der Hauptkritikpunkte. Man schreibt ein Ebook, hängt sich wochenlang in ein Thema herein um dann festzustellen, dass es einfach niemand haben möchte. Ich glaube genau das ist der Grund warum viele den Traum vom passiven Einkommen wieder viel zu früh begraben. Trotzdem bietet einem die freie Zeiteinteilung den entscheidenen Vorteil, dass man eben auch nebenberuflich einsteigen kann. So ist es möglich sich Stück für Stück etwas aufzubauen. Trotzdem sollte man nie vergessen, dass es eine Selbständigeit ist und dafür viele Risiken birgt und einen hohen Zeitaufwand erfordert.

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