Der Aufbau eines Zusatzeinkommens durch Geldanlage – die Herausforderungen

Passive IncomeDer heutige dritte Teil der Serie über passives Einkommen handelt von den Herausforderungen beim Aufbau eines Zusatzeinkommens durch eine sinnvolle Geldanlage.

Insgesamt habe ich 11 Herausforderungen gefunden, die sich hierbei stellen.

 

Du brauchst Geld, das du anlegen kannst

Um sich durch Geldanlage ein Zusatzeinkommen aufzubauen – oder gar von den Zinsen leben zu können – braucht man vor allen Dingen mal eines: ein gewisses Startkapital.

Jetzt ist es gar nicht so einfach zu sagen, wie hoch dieses Startkapital sein sollte. Denn dies hängt gleich von mehreren Dingen ab:

Wie viel soll die Veranlagung jährlich abwerfen? Wie hoch soll also das monatliche Zusatzeinkommen sein?

Wie hoch wird die voraussichtliche Rendite sein? Und damit stellt sich auch die Frage, wie viel Risiko du bei deiner Geldanlage eingehen willst. Hohe Renditen sind nur mit entsprechend höherem Risiko zu erzielen.

Wie lange soll dein Startkapital für ein Zusatzeinkommen sorgen? Soll also das Geld nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt reichen? Damit hat man die Möglichkeit nicht nur die Zinsen in die Kalkulation einzubeziehen, sondern auch das Kapital selbst.

Oder soll das Kapital nicht angetastet und somit erhalten bleiben? In diesem Fall sollen also nur die Zinsen entnommen werden. Hier stellt sich nun die Frage, ob beim Erhalt des Kapitals die Inflation berücksichtigt wird oder nicht.

Zudem stellt sich die Frage, was im Falle eines Verlustjahres getan werden soll? Und umgekehrt auch in besonders fetten Jahren. Wie hoch muss die Liquiditätsreserve sein, damit du in schlechten Zeiten das Kapital nicht anzurühren brauchst?

Du siehst also: Selbst die Höhe des Startkapitals, das man braucht, um ein bestimmtes Zusatzeinkommen mit der Geldanlage zu erzielen, ist nicht leicht zu beziffern.

Das Problem ist nun, dass die wenigsten von uns über ein entsprechend hohes Startkapital verfügen. Wenn du zum Beispiel ganz gerne 500 Euro an monatlichem Zusatzeinkommen hättest und dazu ein Startkapital von 100.000 Euro zur Verfügung hast, dann muss dieses sechs Prozent an jährlichen Zinsen abwerfen. Netto versteht sich. Und das ist nicht gerade wenig. Denn: Gebühren und Steuern fallen ja auch noch an. Und da ist außerdem noch die Inflation. Dieses Ziel ist also alles andere als realistisch.

 

Du solltest dich in puncto Geldanlage auskennen

Ich rate dir dringend davon ab, dich in`s Getümmel zu stürzen und wie wild Aktien, Anleihen und andere Investmentprodukte zu kaufen, nur weil du mal kurz über diese oder jene Aktie etc. in der Zeitung gelesen hast. Oder noch schlimmer: Du hast von einem heißen Tipp durch einen Freund oder Bekannten (oder Bekannten eines Bekannten) gehört und kaufst jetzt wie wild die Aktie XY. Finger weg!

Zuerst solltest du über folgende Dinge überblicksmäßig bescheid wissen:

Du solltest wissen, welche Finanzinstrumente es gibt und die Vor- und Nachteile beurteilen können (also vor allem über Aktien, Anleihen und Investmentfonds bescheid wissen).

Ausdrücke wie Volatilität, Korrelation und Dividendenrendite sollten keine Fremdwörter mehr für dich sein.

Wenn du vorhast, in eine bestimmte Aktie oder in einen Investmentfonds zu investieren, dann solltest du zudem eine gewisse Ahnung davon haben, wie das Unternehmen sein Geld verdient bzw. wie der Fondsmanager ungefähr veranlagt.

 

Den richtigen Berater zu finden ist nicht leicht

Bist du der Meinung, dass du dich selbst nicht gut genug auskennst, dann solltest du dir einen seriösen Berater suchen.

Es kann aber trotzdem nicht schaden, wenn du dennoch eine gewisse Ahnung von der Geldanlage hast. Somit kannst du auch das Fachwissen deines Beraters besser abschätzen.

Es gibt einige Kriterien, die du heranziehen kannst, um einen guten Berater ausfindig zu machen:

Hat dein Wunschberater eine Webpräsenz? Wie sieht die aus? Stellt er auch Informationen zum eigenen Unternehmen zur Verfügung? Stellt er auch von sich aus Informationen zur Geldanlage bereit, die über das übliche 08/15 Geschwafel hinausgehen?

Über welche Ausbildung verfügt der Berater? Bestand seine Ausbildung in einer dreitägigen Verkaufsschulung oder hat er ein staatliches Diplom oder sogar von einer Uni oder dergleichen, das er vorweisen kann?

Wie erfahren ist dein Berater? Ist er ein Neueinsteiger in diesem Geschäft oder besitzt er schon einige Jahre Erfahrung? Vor allem: Hat er schon mal eine kleinere oder größere Krise am Finanzmarkt miterlebt wie z.B. die Subprime-Krise oder das Platzen der Dotcom-Blase?

Analysiert dein Berater zuerst deine finanzielle Situation und macht sich somit ein genaues Bild? Oder ist er nur daran interessiert, dir irgendwelche Produkte zu verkaufen – egal ob sie für dich passend sind oder nicht?

Trotz allem ist damit noch lange nicht garantiert, dass dein Berater nicht auch manchmal Fehler macht! Niemand kann die Entwicklung auf den Finanzmärkten sicher vorhersagen.

 

Kosten und Steuern fressen einen Teil deiner Rendite auf

Seit einigen Jahren werden auch Aktienanleger mit der so genannten Abgeltungssteuer bzw. Wertpapier-Kest zur Kasse gebeten. Dies bedeutet, dass man auch für Kursgewinne 25 Prozent an Steuern zu zahlen hat. Damit haben Aktieninvestments gegenüber früher etwas an Attraktivität verloren.

Doch auch bei Anleihen hat man munter seine Steuerlast in Form obiger Steuer für Kursgewinne plus die Kapitalertragssteuer bzw. den vollen persönlichen Steuersatz zu zahlen.

Das sollte man alles berücksichtigen, wenn man in der Zeitung Statistiken liest, wie toll nicht die langfristigen Renditen von Aktien oder Anleihen sind. Denn diese Renditen werden in der Regel brutto angegeben. Steuern sind darin noch nicht berücksichtigt worden.

Ebenfalls nicht berücksichtigt wurden dabei die Kosten der Geldanlage wie z.B. Depotgebühren, Ausgabeaufschläge und sonstige Transaktionskosten. Auch die häufige Umschichtung des Depots kann die Kosten deutlich in die Höhe treiben und die Rendite auffressen.

 

Wenn die Inflation nicht wär…

Doch mit der Steuer und den laufenden und einmaligen Kosten ist es noch längst nicht getan. Ebenfalls zu berücksichtigen ist da noch die Inflation, die dafür sorgt, dass unser Geld immer mehr an Wert verliert.

Nur so ein Detail am Rande: Langfristig gesehen ist das Sparbuch die dümmste Geldanlage überhaupt (mit Ausnahme der Liquiditätsreserve). Denn: Auf dem Sparbuch wird dein Geld immer weniger wert. Nach Abzug der Steuer und der Inflation kommt unterm Strich Jahr für Jahr zumeist eine Negativverzinsung heraus. Somit scheidet das Sparbuch gleich mal aus, wenn du dir ein Zusatzeinkommen durch eine sinnvolle Geldanlage aufbauen willst.

 

Vergangene Renditen sind keine Garantie für die Zukunft

Dieser Fehler wird immer wieder begangen. Er ist auch nur allzu menschlich: Man glaubt, dass jene Investmentprodukte in Zukunft am besten gehen werden, die schon in der Vergangenheit am besten abgeschnitten haben. Doch dies ist in vielen Fällen nicht so!

Man braucht sich nur einige prominente Beispiele der Vergangenheit anschauen, um dies nachvollziehen zu können:

Der Fall Bernard „Bernie“ Madoff

Immobilienaktien á la Meinl European Land

Diverse Schiffsbeteiligungen in Form geschlossener Fonds

 

Du brauchst das nötige Risikobewusstsein

Um dir ein Zusatzeinkommen durch Geldanlage aufbauen zu können, musst du auch mit gewissen Schwankungen deines Wertpapierdepots klarkommen. Wenn es dich nächtelang nicht schlafen lässt, wenn dein Depotwert um ein Prozent sinkt, dann lass besser die Finger davon. Dann solltest du dir lieber andere Möglichkeiten für ein Zusatzeinkommen überlegen und dein Geld aufs Sparbuch legen oder gleich ausgeben.

Doch damit meine ich jetzt sicher nicht, dass du bereit sein solltest, große Risiken einzugehen! Es muss dir halt bewusst sein, dass selbst ein Anleihefonds innerhalb einer gewissen Bandbreite im Wert schwanken wird. Mittel- bis langfristig gleicht sich das dann wieder aus.

 

Risiken richtig zu beurteilen ist nicht leicht

Nehmen wir noch mal den Fall Madoff und seinen Primeo-Fonds her. Dessen Renditekurve kannte jahrelang nur eine Richtung: nämlich hinauf. Und das sehr konstant im unteren zweistelligen Bereich.

Umso größer war dann der Schock, als sich herausstellte, dass alles nur getürkt war. Berater – und selbst große Banken – bewarben den Fonds als sehr risikoarm. Man brauche sich schließlich nur den Chart und die lange Historie anzuschauen um zu erkennen, dass da nichts schief gehen kann. Leicht verdientes Geld also.

Im Prinzip hätte man skeptisch werden müssen, wenn man sich mal genauer erkundigt und das Ganze nachgeprüft hätte. Dann wäre einem ins Auge gesprungen, dass das Büro auf den Cayman Islands verweilte und die Wirtschaftsprüfungskanzlei aus einem Wirtschaftsprüfer, einem Buchhalter und einer Sekretärin bestand.

Dieser Umstand und ein milliardenschwerer Fonds. Das passt irgendwie nicht ganz zusammen.

Die Moral von der Geschichte: Risiken sieht man nicht nur im Chart. Es gibt  noch andere Risiken als die Volatilität. Sogar noch viel wichtigere. Aber dieses Thema ist es wert in einem eigenen Artikel angesprochen zu werden.

 

Zur richtigen Zeit zu investieren ist schwer

Wer traut sich schon am Tiefpunkt zu investieren, wenn die Kurse schon Monate oder gar Jahre in den Keller geprasselt sind? Doch gerade dann lohnt es sich am meisten.

Aber wie soll man da schon den Mut dazu haben, wenn sogar Tageszeitungen, die normalerweise mit Geldanlage nichts am Hut haben, schreiben, dass alles in die Brüche geht und Aktiengesellschaften in Scharen pleite gehen werden.

Zumeist waren Titelblattstories á la „Nur jetzt ja nicht in Aktien investieren“ der beste Grund um genau das zu tun. Meist war dann nämlich der Tiefpunkt bereits erreicht. Aber wer nimmt in solch einer Situation schon den Mut zusammen und investiert?

 

Du solltest nicht in Schubladen denken

Stell dir vor, du besitzt 5 verschiedene Fonds: Vier Fonds sind im Plus und einer im Minus. Worauf wird wohl deine ganze Aufmerksamkeit liegen?

Doch bedenke dabei eines: Vielleicht liegt es nicht am Fonds selbst, dass dieser in letzter Zeit eine negative Rendite abgeworfen hat. Vielleicht liegt es nur am Markt. Wenn du ihn jetzt verkaufst und das Geld in einen der anderen Fonds investierst, dann schmeißt du deine ganze Geldanlagestrategie über den Haufen.

Das sollte nicht passieren. Die Chancen stehen gut, dass dieses Marktsegment bald wieder anspringt. Schließlich war dieser eine Investmentfonds auch zur Risikostreuung gedacht. Es ist ja auch positiv, wenn nicht alle Fonds in deinem Depot immer gleich laufen.

 

Der ständige Blick auf die Kurse kann dich verrückt machen

Mir ging es früher beim Bloggen so: Jeden Tag sah ich auf die Statistik – voller Hoffnung, dass ich heute neue Besucherrekorde zu feiern habe. Wenn`s mal einen Tag etwas runter ging, war ich zutiefst enttäuscht. Doch diese Vorgangsweise bringt nichts. Was zählt ist die mittel- bzw. langfristige Entwicklung. Die Schwankungen dazwischen sagen nicht sehr viel aus.

Bei der Geldanlage ist es ähnlich. Der tägliche Blick auf dein Depot und die Wertpapierkurse kann dich wahnsinnig machen. Zudem verleitet dies zu falschen Entscheidungen, die du später bereust.

Sich den ständigen Blick auf die Kurse abzugewöhnen ist aber gar nicht so leicht und kommt wohl auch erst mit der Erfahrung. Trotzdem solltest du dich von Anfang an bemühen diesen Fehler nicht zu begehen.

 

PS: Im vorigen Teil der Serie ging es um den Aufbau von passivem Einkommen durch das Schreiben von Büchern und eBooks: Passive Income – die Herausforderungen

PPS: Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, dann empfehle ihn weiter! Außerdem würde ich mich sehr freuen, wenn du deine Meinung mit uns teilst, indem du hier fleißig kommentierst :-).

Foto: aboutpixel.de - Jürgen Treiber
Text: Martin Grünstäudl
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8 Kommentare

Eingeordnet unter Passives Einkommen

8 Antworten zu “Der Aufbau eines Zusatzeinkommens durch Geldanlage – die Herausforderungen

  1. Hallo Martin,
    ich habe auch mal eine Zeit lang Aktien ge- & verkauft. Habe aber gemerkt, dass es mich eigentlich nicht interessiert und es daher wieder gelassen. Denn ich denke, wie bei jeder anderen Art von Einkommen auch: ein bisschen Kümmern muss man sich und das klappt meist nur, wenn einen das Thema interessiert.

    Viele Grüße
    Heike

  2. Hallo,
    hab den Artikel mit Aufmerksamkeit gelesen und einiges davon wiedererkannt. Ich habe auch in Aktien investiert, wie sollte es anders sein, zur Jahrtausendwende… Erst hat sich mein Depot verdoppelt, aber dann kam der Crash. Ich hatte eine Position, die mich gerettet hat, aber 95% der Aktien haben mir Verluste eingebracht!
    Das Problem ist, dass man dann wirklich jeden Tag auf die Kurse schaut und auch seine Arbeit teilweise vernachlässigt.
    Also mein Fazit aus dieser Zeit ist, sich einen Anlagehorizont festzulegen und Themen in die man investieren möchte und aussichtsreich erscheinen auszuwählen. Dann investieren und ganz bewusst nicht mehr auf die Kurse sehen. Das gilt zumindest für Investmentfonds.
    Bei Aktien sollte man auf einen sinnvollen Stopkurs achten. Aber Aktien sind eh nur für erfahrene Anleger.

    Grüße
    Ralf Hartmut

    • Hallo Ralf,

      danke für deinen Kommentar 🙂

      Kurz vor der Jahrtausendwende habe ich überhaupt meine ersten Aktien gekauft. Es hat nur ein paar Monate gedauert, bis das Unternehmen in Konkurs war. Ich weiß bis heute nicht, was das Unternehmen genau gemacht hat.. Also die besten Voraussetzungen, um in Aktien zu investieren *gg*

      Liebe Grüße
      Martin

  3. Hallo Martin,

    und schon wieder ein DejaVu 😉 Frei nach dem Motto „wir waren Jung und verspielten das Geld!“.
    Ich habe mich später sehr ausführlich mit der Chartanalyse, Behavioral Finance und Elliot Wellen auseinander gesetzt. Ich wünschte mir, daß Wissen hätte ich damals schon gehabt! Danach konnte ich eben sagen, wann ein Invest fehlläuft und die notwendige, schmerzhaft Notbremse ziehen! Stop-Loss und Money.Management ist wichtig!

    Auch bei mir ist jetzt ein Einfamilienhaus der Geldschlucker, weshalb ich kaum noch was an der Börse mache. Hoffe ich finde im Herbst da mal mehr Zeit zu und hab dann auch wieder Geld.
    Ich hätte nie geglaubt, wieviel Geld man in so ein Einfamilienhaus stecken kann, irgendwie ist man nie richtig fertig!

    Viele Grüße
    Ralf Hartmut

  4. Ein wirklich sehr interessanter Artikel! Ich beschäftige mich auch gerade mit diesem Thema – hier vor allem mit herkömmlichen Geldanlagemöglichkeiten bzw. Sparformen. In Bezug auf die Geldanlage existiert eine immense Anzahl an möglichen Anlageprodukten. In der Regel wird jedoch oftmals auf die Grundprodukte – Sparbuch, Bausparen – vergessen. Gerade in solch turbulenten Zeiten wie wir uns derzeit befinden, gewinnen diese Produkte wieder mehr an Bedeutung. Im Bezug auf den Kapitalmarkt muss man feststellen, dass es die risikolose Rendite nicht gibt – nie gegeben hat – bei der aktuellen Zinslage, hier vor allem in Anleihenbereich,kann man von einem zinslosen Risiko sprechen. Die herkömmlichen Sparformen stellen deshalb aus meiner Sicht die wichtigsten Sparprodukte dar, die jedermann besitzen sollte – erst nachdem dies der Fall ist – kann / sollte in andere Asset-Klassen investiert werden!

  5. Ich beschäftige mich gerade mit den Möglichkeiten von Aktieninvestments. Aktien stellen wahrscheinlich die beste und rentabelste Möglichkeit der langfristigen Geldanlage dar. Das wichtigste hierbei ist, dass man bevor man in diese Anlageklasse investiert, genau über deren Chancen und Risiken Bescheid weiß. Es gibt unterschiedliche Arten wie man hierbei in Aktien investieren kann. Je nach Risikotyp kann jeder unterschiedlich in den Aktienmarkt investieren. Grundsätzlich muss man hierbei jedoch die Absicht eines längeren Engagements mit sich bringen. Als Investor muss man sich im Klaren sein, dass ein Aktieninvestment Geduld und Zeit beansprucht. Sicherlich kann man auch kurzfristig in Aktien investieren – hierbei dienen diese jedoch nicht mehr zur Geldanlage sondern lediglich zur Spekulation. Obwohl die Aktienmärkte jetzt bereits über zehn Jahren seitwärts laufen bzw. gewisse Indizes ihre Höchststände nicht wieder erreicht haben oder sie diese nicht massiv überschreiten konnten, sind Aktien langfristig betrachtet noch immer die rentabelste Möglichkeit der Geldanlage. Vielleicht bieten gerade so Zeiten in oder nach einer langen Seitwärtsbewegung, wieder große Chancen für zukünftige Aktieninvestments. Jedoch muss man sich hierbei im Klaren sein, dass man die Zukunft nie von der Vergangenheit ableiten kann.

  6. Ein sehr interessanter Artikel. Gerade wenn es um die passende Geldanlage geht stehen uns je nach Anlagetyp vielfältige Anlagemöglichkeiten zur Auswahl. Beabsichtigt man eine sicherheitsorientierte Anlagestrategie zu betreiben, eignet sich die Anlage in ein Fest- und Tagesgeldkonto. Jedoch rückt diese Anlage aufgrund der gegenwärtigen Niedrigzinspolitik in den Schatten. Möchte man dennoch eine Anlage in Festgeld tätigen sollte man sich die Angebote der im Ausland ansässigen Banken ansehen, denn diese bieten mit 2 bis 3 % mehr Zinsen als es in Deutschland zurzeit zu erwarten ist. Häufig bieten sie ein Festgeldkonto in Kombination mit einem Tagesgeldkonto an. Bei der Auswahl der jeweiligen Bank sollte man darauf achten, dass diese Bankfilialen in Deutschland besitzt um bei aufkommenden Fragen einen Ansprechpartner vor Ort zu haben. Kann mit der Anlage ein gewisses Risiko eingegangen werden, könnte die Anlage in Aktienfonds auch interessant sein. Dabei investieren sie nicht nur in Aktien sondern in mehrere Branchen. Durch die verschiedenen Zinsentwicklungen der Märkte profitieren sie von höheren Renditen und können gleichzeitig das Verlustrisiko schmälern. Unter den risikobehafteten Anlagen gibt es neben den Aktien auch eine weitere Alternative, binäre Optionen. Dabei setzt man auf das Eintreten eines bestimmten Ereignisses. Im Gegensatz zu Aktien erfordern sie keine Marktkenntnisse und es können kurzfristig Gewinne realisiert werden. Gerade durch die Bereitstellung eines Demokontos haben selbst Anfänger die Möglichkeit ihre Anlagestrategie zu testen, bevor es an das eigentliche Kapital anlegen geht. Möchte man sein Kapital möglichst gewinnbringend anlegen, sollte man darauf achten, dass es in mehrere Anlagemöglichkeiten investiert wird um von den verschiedenen Zinsentwicklungen zu profitieren und eine höhere Rendite erwarten zu können.

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