Wie du dir deine eigene Realität erschaffst und ein glücklicheres Leben führst

Realität verändernEines einmal ganz zu Anfang. Ich bin der Meinung, das Leben hat keinen wirklichen Sinn. Klingt erst einmal komisch, oder? Jeder Mensch kann sich einfach entscheiden, wie er das Leben wahrnehmen möchte.

Er kann die Kelle in die Hand nehmen und sich seine eigene Realität selber gestalten. Wie ein Maurer ein Haus. Es kann ein kleines, feines Haus im Grünen sein, ein großes Schloss oder auch eine schöne Stadtwohnung. Euch stehen unendlich viele Steine und Mörtel zur Verfügung um noch heute damit zu beginnen.

Dies ist ein Gastartikel von Tim, dem Autor von dubistgenug.de

Ich höre jetzt einige von euch sagen:„Nein, aber das ist doch vollkommen unrealistisch, die Welt ist doch so wie sie ist!“.

Bist du dir da sicher?

Ich meine was ist schon Realität? Ist die Welt genau so, wie du sie wahrnimmst? Ich glaube nicht. Wenn du das nicht glaubst, dann schau mal fünf Jahre zurück. Hast du die Welt damals genauso gesehen, wie heute? Waren dir zum Beispiel einige Situationen unangenehm die du heute souverän und selbstbewusst meistern kannst?

Du und die Brille deiner Oma

Meiner Meinung nach hängt deine Sicht auf die Welt davon ab, was für Erfahrungen du in der Vergangenheit gemacht hast und wie stark deine Bewusstheit ausgeprägt ist. Je stärker deine Bewusstheit ist, desto akurater kannst du die Welt wahrnehmen. Du kannst dann erkennen, dass du manche Dinge einfach so verzerrt siehst, als hättest du die Brille von deiner Oma auf.

Das ist der erste Schritt zur Veränderung. Selbsterkenntnis. Wenn du nicht einmal merkst, dass du ständig negativ mit dir redest und dir die schlimmsten Bilder durch den Kopf sausen, wie sollst du das dann ändern?

Deine Bewusstheit zu verbessern ist ein Prozess. Je mehr du über dich nachdenkst, mit anderen über die „Realität“ sprichst und dabei kritikfähig bist, wenn du nach innen schaust und meditierst, desto stärker prägst du deine Bewusstheit aus.

Sobald du in der Lage bist, dich selber zu erkennen, kannst du aktiv Einfluss auf deine Weltsicht nehmen. Du kannst deine eigene Realität verändern. Die Brille deiner Oma ablegen und eine aufsetzen, die genau deiner Sehstärke entspricht.

Ich kann jetzt selber entscheiden was in meinem Leben passieren muss, damit ich mich glücklich fühle! Reicht dazu schon, morgens aufzustehen, gesund zu sein und alle fünf Finger an den Händen zu haben oder brauche ich erst 25 Millionen auf meinem Bankkonto?

Es hängt von dir und deiner Sichtweise ab.

Du kannst es kontrollieren.

 

Wie erschaffe ich nun eine neue Realität?

Um sich eine neue, schönere Realität zu erschaffen, bedarf es ein wenig Übung. Wir müssen uns bewusst auf diese neuen Denkweisen konditionieren. Das erfordert anfänglich ein wenig Willenskraft und Motivation, geht dir dann aber schnell in Fleisch und Blut über.

Submodalitäten verändern

Ein guter und einfach Weg dorthin ist die Veränderung deiner Submodalitäten. Submodalitäten können wir als Stellschrauben unserer Weltsicht verstehen. Sie sind die Faktoren, die unsere Emotionen in Verbindung mit bestimmten Situationen bestimmen.

Stehst du beispielsweise morgens auf und malst dir sofort in einem großen, schwarz-weißen Bild aus, dass du dich jetzt durch überfüllte S-Bahnen zu deinem nervigen Job quälen musst, so hat das sicherlich einen negativen Einfluss auf deine Gemütslage.

Wenn du allerdings aus dem Bett aufspringst, der Welt überschwänglich und in den buntesten Worten dafür dankst, dass du heute auf ihr einen wundervollen, aufregenden Tag verbringen darfst und dankbar für jeden Atemzug bist, den du tust, dann kann das nur gute Auswirkungen auf deinen Tag haben.

Du malst dir in großen, farbenfrohen Bildern aus, wie schön der heutige Tag wird, was du alles spannendes erleben wirst und wie vielen inspirierenden Menschen du heute wieder einmal gute Emotionen schenken darfst.

Einmal gelerntes wieder verlernen

„Aber so bin ich doch gar nicht“, höre ich dich sagen. Richtig, noch nicht. Aber diese negativen Denkweisen und Visualisierungen kommen ja auch nicht aus dem Nichts. Die hast du dir irgenwann einmal unbewusst angewöhnt und gelernt. Jetzt ist es an der Zeit, sie wieder zu verlernen und durch positivere zu ersetzen.

Unbegrenzte Möglichkeiten

Die komplette Bandbreite dieser Submodalitäten ist immens und deshalb werde ich nur am Rande auf die ganzen Spielarten eingehen. Bei Wikipedia gibt es eine Liste, die dir sehr umfangreiche Anreize geben kann, womit du genau herumexperimentieren kannst.

So kannst du die Töne, die du hörst verändern in Lautstärke, Tonhöhe und Entfernung.

Deine Bilder im Kopf, schnell ablaufen lassen oder langsam und ihre Farbtiefe verändern.

Da lohnt es sich wirklich, mit allem ein wenig herumzuspielen um herauszufinden, was bei dir am besten wirkt, was die besten Emotionen erzeugt.

Take-off

Aller Anfang ist schwer. So auch hierbei. Deine alten Verhaltensmuster werden anfangs immer und immer wieder zurückkommen. Du kannst hierbei deine Bewusstheit trainieren und immer schneller reagieren können, wenn dich negative Gedankenmuster runterziehen.

Es gibt eine Technik, die nennt sich „Pattern Interrupt“ (Also quasi Unterbrechung eines Musters). Also immer, wenn du dir bewusst wirst, dass du wieder in deine altbekannten Denkweisen mit den alten, traurigen Submodalitäten zurückfällst, machst du einfach irgendwas Verrücktes. Du drehst dich einfach drei Mal im Kreis und singst oder machst einfach still und leise „bwjfjawfdjfjawfjawjfwajfiwajfoijawifjawifjawiofjoawjfoawijfoaiwjfoaiwjfiajfjijaifjawfjawijfiawjfijfiwjafjofj“ in deinem Kopf in den schrillsten Tönen.

So unterbrichst du das alte Muster, in das du gerade wieder zurückfällst und ersetzt es sogleich durch deine neu gelernten Submodalitäten.

Tust du dies oft genug, dann verdrängst du so langsam aber sicher deine alten emotionalen Reaktionsmuster und ersetzt sie durch neue, energiereichere!

Probiere es einfach einmal aus, es lohnt sich wirklich!

Grüße

Tim

 

PS: Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, dann empfehle ihn weiter! Außerdem würde ich mich sehr freuen, wenn du deine Meinung mit uns teilst, indem du hier fleißig kommentierst :-).

Foto: aboutpixel.de - Lasse Kristensen
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7 Kommentare

Eingeordnet unter Gastbeiträge, Weitere Themen

7 Antworten zu “Wie du dir deine eigene Realität erschaffst und ein glücklicheres Leben führst

  1. Sehr richtig. Ich bin auch der Meinung, dass man erstmal an seiner grundsätzlichen Ansicht arbeiten muss. Man kann eine Welt einfach nicht verbessern, wenn man alles schlecht sieht. Eine positive Grundeinstellung und das Bewusstsein, etwas verändern zu können, sind hier wohl die Grundvoraussetzungen. Das Gesetz der Anziehung darf hier nicht unerwähnt bleiben.

  2. Jana

    Was für ein herrlicher Artikel! Jeder sollte sich bewusst sein, dass die Welt so ist, wie er sie sich macht. Oft hat man das Gefühl, dass man zu Dingen gezwungen wird. Aber meistens ist der Zwang nur in einem selber drin, weil man irgendjemanden etwas beweisen will.
    Gewisse Dinge sollte man auch einfach nicht zu ernst nehmen, dann lebt es sich leichter und die Welt ist gleich viel schöner.

  3. Tim

    Hallo ihr beiden,

    danke für eure Kommentare und schön, dass euch mein Artikel gefällt! Es ist ein ständiger Prozess sich seine Welt so zu basteln, wie man sie selber haben möchte, aber ein sehr interessanter und lustiger Prozess.

    Grüße

    Tim 🙂

  4. Mir gefällt deine Position und deine Tipps auch sehr gut! Aufmunternd, praktikabel und so wahr 🙂 http://psychologischetipps.wordpress.com/

  5. Reblogged this on Psychologische Tipps und kommentierte:
    Eine wunderbare Sichtweise, wie man sich „die Welt machen kann, wie sie einem gefällt“! 🙂

  6. Gefällt mir sehr gut der Artikel, habe kürzlich zu einem ähnlichen Thema „Die Perspektive“ gebloggt, allerdings nicht so ausführlich wie hier. http://www.tipptrick.com/2013/09/23/claudias-praktischer-ratgeber-zu-aktuellen-themen/

  7. Klasse Artikel Tim,

    das mit dem Pattern-Interrupt ist sehr wichtig, mache das immer mit meinem Gummiband am Armgelenk, als kleine Bestrafung =)

    Gruß
    Eugen

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