Wie ich es schaffte, 100 Googlebesucher pro Tag anzulocken (nach weniger als 5 Monaten des Bloggens)

Erfolgreich Bloggen

Anfang dieser Woche war es soweit. Nachdem ich in den letzten Wochen fast täglich an dieser Marke gekratzt hatte, ist es dann endlich passiert: Ich hatte mehr als 100 Besucher von Google an einem einzigen Tag!

Ich finde diesen Erfolg ziemlich bemerkenswert, da dies heute „erst“ mein 79igster Beitrag hier im Blog ist und selbiger erst seit nicht einmal fünf Monaten online ist.

Heute verrate ich euch die Gründe für meinen Erfolg bei Google.

Eines kurz vorweg: Dieser Besucherstrom von Google entstand nicht durch einen einzelnen Hypeartikel, der mir kurzfristig viele Besucher gebracht hat, dessen Wirkung aber sehr schnell wieder nachlässt.

Der Besucherstrom entstand dadurch, dass sich meine Suchmaschinenrankings* von Woche zu Woche stetig verbessert haben. Google dürfte also meinem Blog bereits vertrauen und mir fleißig Besucher schicken – und das obwohl 1001erfolgsgeheimnisse.com noch ein sehr junger Blog ist.

Tipp: Die besten Blogartikel zum Thema Bloggen gibt es jetzt auch in Buchform: Bloggen mit Erfolg

 

Die 3 Hauptgründe für mein gutes Suchmaschinenranking


Grund #1: Backlinks von dutzenden Blogs und Webseiten

Bereits in dem kurzen Zeitraum von nicht einmal fünf Monaten habe ich Backlinks (das sind Links von anderen Seiten im Web) von dutzenden Blogs und Webseiten erhalten.

Und gerade diese Backlinks sind es, auf die es aus Sicht von Google vor allem ankommt. Erst wenn dich deine Besucher ernst nehmen und für gut empfinden (indem sie dich verlinken), nimmt dich auch Google ernst und hält dich für gut.

Denn: Google ist eine Maschine. Wie soll eine Maschine schon erkennen, ob deine Texte wirklich gut sind und ob somit deine Inhalte für irgendjemanden relevant sind?

Google muss sich deshalb Ersatzfaktoren suchen, an denen sie deine Relevanz misst. Und an erster Stelle stehen da die Links von anderen Webseiten.

Wenn reale Besucher deine Inhalte gut finden und darauf verlinken, dann denkt sich Google ebenfalls, dass die Inhalte gut sein müssen.

So weit so gut.

Doch selbst Blogs mit wirklich sehr guten Inhalten schaffen es meist nicht, in den ersten Monaten nennenswert Backlinks generieren zu können.

Wie habe ich das also gemacht?

Ganz einfach:

Im Zentrum meiner Strategie für mehr Backlinks und damit zur Verbesserung der Suchmaschinenrankings stand die Teilnahme bzw. die Veranstaltung von Blogparaden.

Diese haben mir enorm viele Backlinks eingebracht. Besonders meine erste Blogparade mit dem Namen „Bringt Bloggen überhaupt noch etwas?“ war diesbezüglich überaus erfolgreich. Insgesamt haben 29 Blogger daran teilgenommen und in ihrem Beitrag auf den Blogparadenartikel verlinkt.

Doch damit nicht genug: Einige Blogger – selbst welche, die nicht daran teilgenommen haben – haben noch in einem extra Artikel auf meine Parade hingewiesen und diese verlinkt.

Zudem gab es auch noch Blogger, die so wie ich einen zusammenfassenden Artikel über die Blogparade verfasst haben und dabei auf alle teilnehmenden Beiträge einen Link setzten. Da ich selbst auch einen Artikel für die Parade verfasst hatte, war ich da natürlich auch wieder mit dabei.

Auch meine zweite Blogparade (Mein wichtigster Traffic Tipp für Blogger) war recht erfolgreich und brachte in etwa 20 Backlinks von diversen Blogs. Momentan veranstalte ich meine dritte (Lohnen sich Facebook, Twitter & Co. überhaupt noch?), wo zur Stunde bereits 14 solcher Links auf meinen Artikel verweisen.

Neben dem Veranstalten solcher Blogparaden nehme ich aber auch gerne an welchen teil. Denn auch auf diese Weise erhält man im Normalfall einen Backlink vom Veranstalter. (Doch es lohnt sich natürlich auch aus anderen Gründen an einer teilzunehmen, siehe: 7 Gründe für die Teilnahme an Blogparaden)

Besonders vorteilhaft ist es, wenn man möglichst zu Beginn an einer solchen Blogparade teilnimmt – und nicht erst gegen Ende. Neben der größeren Zahl an direkten Besuchern (die natürlich eher auf den ersten und nicht auf den 20igsten Teilnehmer klicken) ist dies auch noch aus einem anderen Grund lohnenswert:

Es gibt immer wieder mal Teilnehmer, die in ihrem Artikel nicht nur auf die Blogparade verlinken, sondern auch auf die bisherigen Teilnehmer. Wenn man möglichst früh dran ist mit seiner Teilnahme, dann erhält man auch auf diese Weise wesentlich mehr Backlinks. Auch das ist förderlich für das eigene Suchmaschinenranking.

Natürlich wurde ich auch anderweitig von Bloggern verlinkt. Ich habe mittlerweile schon in ein paar Blogrolls** Einzug gehalten und auch andere Beiträge wurden bereits das eine oder andere Mal weiterempfohlen. Doch der Löwenanteil meiner bisherigen Backlinks ist eindeutig meinen Blogparaden zu verdanken.


Grund #2: Interne Verlinkung mit dem Hauptkeyword

Das ist ein Punkt, der von vielen Bloggern vernachlässigt wird. Nicht nur Links von außen sind wichtig, sondern auch Links innerhalb des Blogs.

Wenn du wissen möchtest, wie du das am besten machst, dann schau dir mal Artikel bei Wikipedia an. Dort wird massenhaft intern verlinkt.

Und Wikipedia macht es nicht auf jene Weise, wie es viele Blogger und Webseitenbetreiber machen. Sie verlinken nicht mit dem Wort „hier“ oder „mehr“ bzw. „weiter lesen“. Nein.

Wikipedia verwendet immer das Hauptkeyword um auf die relevanten Artikel zu verweisen.

Ist dir schon mal aufgefallen, welche Toppositionen Wikipedia im Suchmaschinenranking einnimmt? Vielleicht hängt das ja zum Teil mit ihrer internen Verlinkung zusammen..

Gehen wir aber noch einmal zurück zu Google: Google ist wie gesagt eine Maschine. Wie erkennt Google, unter welchen Suchbegriffen ein Text gefunden werden sollte?

Okay, Google schaut natürlich auch darauf, welche Wörter in einem Text besonders oft vorkommen, bzw. welche Wörter in der Überschrift und in den Zwischenüberschriften auftauchen.

Nicht minder wichtig bzw. noch wichtiger ist jedoch, unter welchen Wörtern eine spezifische Seite im Web von außen verlinkt wird. Das betrifft sowohl externe als auch webseiten-interne Links zum jeweiligen Artikel.

Auf den Linktext externer Links haben wir im Normalfall keinen Einfluss – außer vielleicht bei Gastbeiträgen oder Einträgen in Blog- und Webverzeichnissen.

Auf den Linktext bei internen Links haben wir jedoch sehr wohl einen Einfluss. Wenn du also irgendwo auf deinem Blog einen Artikel zum Thema „Dienstleistungsmarketing“ veröffentlicht hast, dann verwende auch genau dieses Wort, wenn du von einem anderen Blogartikel deines Blogs darauf verlinkst. Dann weiß Google nämlich, dass du möchtest, dass dieser Artikel unter diesem Begriff gefunden werden soll. Eben weil es auch darum geht in dem Artikel.

Wenn du den Artikel mit „hier“ verlinkst, dann verschwendest du eine Menge Potential in puncto Verbesserung des Suchmaschinenrankings.


Grund #3: Ich nutze Artikelserien

Wieso grade Artikelserien sehr vorteilhaft sind, wenn man sein Suchmaschinenranking verbessern möchte, ist wohl auf den ersten Blick nicht so recht erkennbar.

Also will ich es dir näher erklären.

Ich habe vorhin geschrieben, dass interne Verlinkung sehr wichtig ist um einige Positionen im Suchmaschinenranking hinaufzuklettern. Die volle Power solcher interner Links lässt sich besonders bei Artikelserien nutzen.

Solche Serien haben nämlich immer einen Anfangsartikel, indem die nachfolgenden Artikel alle verlinkt werden.

Und noch wichtiger:

Nicht nur der Anfangsartikel verlinkt auf die Beiträge der Serie. Jeder einzelne Beitrag der Serie sollte ebenso zurück auf den Anfangsartikel verweisen.

Das ist zum einen gut für die Besucher selbst. Diese landen sehr oft auf irgend einem Artikel in deiner Serie. Sie wollen aber in der Regel zum Anfang wechseln um sich einen Überblick zu verschaffen bzw. die Serie von Beginn an zu lesen. Alleine deshalb solltest du nie vergessen einen Link auf den Startartikel zu setzen.

Doch das Setzen dieses Links ist auch aus einem anderen Grund wichtig: Dadurch zeigst du Google, dass dieser Beitrag besonders wichtig ist in deinen Augen.

Wenn du 20 Teile einer Artikelserie veröffentlichst und jeder einzelne verweist auf den Hauptartikel, dann erhält dieser natürlich zusätzlich Relevanz aus Suchmaschinensicht. Somit steigt die Wahrscheinlichkeit enorm, dass dieser gut rankt in den Suchergebnissen.

In meinem Fall war das wie gesagt einer der Hauptgründe für mein gutes Suchmaschinenranking. Genauer gesagt erhalten meine Anfangsartikel zu den Serien 50 Übungen für mehr Selbstvertrauen und Passives Einkommen täglich einige Besucher von Google – Tendenz steigend.

 

Weitere Gründe für mein gutes Suchmaschinenranking

Natürlich gibt es noch weitere Gründe wieso ich in der Gunst von Google so gestiegen bin. Diese möchte ich vorerst nur stichpunktartig anführen (Ich werde vielleicht in einem weiteren Artikel noch genauer darauf eingehen):

  • Jeder Artikel auf meinem Blog ist einzigartig und kommt kein zweites Mal im Web vor.
  • Ich schreibe hauptsächlich längere Artikel, welche von Google meist bevorzugt werden, da die Wahrscheinlichkeit bei längeren Texten größer ist, dass diese relevant sind für die Leser. Ein gutes Beispiel für einen langen Artikel, der jeden Tag Besucher von Google anzieht ist dieser hier: 34 Tipps um erfolgreich abzunehmen
  • Ich versuche wichtige Suchbegriffe zu verwenden und optimiere den Text dann vorsichtig. Dabei übertreibe ich aber nicht, sondern schreibe in erster Linie für Leser und nicht für Suchmaschinen. Diesen Text habe ich übrigens für das Keyword „Suchmaschinenranking“ optimiert.
  • Ich verwende sprechende Hyperlinks und nicht einfach irgendwelche Zahlen und Buchstabenkombinationen á la meine-webseite.de/kdoe_23ß12.
  • Natürlich bemühe ich mich auch in Eigenregie um den einen oder anderen Backlink . Zum Beispiel kommentiere ich fleißig in anderen Blogs und mache so auf mich aufmerksam.

 

Welche Tipps hast du für die Verbesserung des Suchmaschinenrankings?

Teile uns doch in den Kommtaren deine Erfolgsstrategien für ein besseres Suchmaschinenranking mit. Gibt es noch weitere wichtige Tipps, die ich hier nicht angeführt habe?

PS: Hat dir der Beitrag gefallen? Wenn ja, dann könntest du doch meinen RSS-Feed bzw. meinen E-Mail-Newsletter (den findest du rechts oben in der Seitenleiste) abonnieren. Dann versäumst du keinen neuen Tipp mehr rund um`s Bloggen.


*  Das Suchmaschinenranking bezeichnet die Position in den Suchergebnissen von z.B. Google. 
   Dieses Ranking verfolgt das Ziel, dem Suchenden jene Seiten mit der größten Relevanz an den vordersten Positionen anzuzeigen.

** In der Blogroll wird auf eine Auswahl anderer Blogs verlinkt, die der Betreiber des Blogs für empfehlenswert hält.

Foto: aboutpixel.de - Günter Albers (Xurzon) 
Text: Martin Grünstäudl
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8 Kommentare

Eingeordnet unter Erfolgreich Bloggen

8 Antworten zu “Wie ich es schaffte, 100 Googlebesucher pro Tag anzulocken (nach weniger als 5 Monaten des Bloggens)

  1. Sehr guter Artikel. Du hast viele wichtige Punkte erkannt und gut zusammen gefasst! Gerade die Wirkung von Artikel-Serien und Blogparaden habe ich wohl bisher selbst noch zu sehr unterschätzt.

    • Hallo Rico,

      vielen Dank 🙂

      Ja besonders Blogparaden sind sehr genial. Oft ist auch die Teilnahme an einer bereits recht lohnenswert.

      Ach ja: Bei mir läuft ja auch gerade eine. Vielleicht wär das ja ein guter Beginn 😉

      Liebe Grüße
      Martin

  2. Yan

    Hi,

    ich bin gerade am Ende des 4. Monats (Februar war Blogstart) und habe täglich so um die 100 – 150 Besucher, wovon auch um die 100 von Google kommen:)

    Was bei vielen unterschätzt wird ist Google Images, worüber ich an manchen Tagen 5% der Besucher bekomme:P

    Vg
    Yan

    • Na da gratuliere ich dir auch ganz herzlich. Mich hat es deshalb gefreut, weil ich auf http://www.gruendungswissen.at deutlich länger dafür gebraucht hab (auch wenn ich dort derzeit noch ein Vielfaches von dem Googletraffic von hier habe – aber die Seite ist auch schon ein paar Jahre alt und hat auch hunderte von Artikeln, die ich hier noch nicht habe)

  3. Wow – Gratulation!
    Mich würde dann natürlich eine komplette Statistik deines Blogs interessieren – vielleicht veröffentlichst du die ja mal?

    LG
    Heike

  4. Hallo Martin, super Artikel. Endlich einmal nutzvolle Tipps. Weiterhin alles Gute.

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