8 Fehler, die Blogger häufig begehen – Begehst du sie auch?

Erfolgreich Bloggen

Es gibt so einige Fehler, die Blogger besser nicht begehen sollten. Diese Fehler verhindern nämlich, dass der eigene Blog langfristig zu einem Erfolg wird.

Acht dieser Fehler stelle ich euch heute vor. Es sind jene acht, die ich vor allem als Anfänger selbst begangen habe.

Die gute Nachricht: Du brauchst ja nicht dieselben Fehler zu begehen wie ich…

Ach ja: Angeregt wurde ich für diesen Beitrag durch eine Blogparade: Anne möchte wissen, wie unsere erste Webseite so war. Okay, ich habe das Thema wiedermal für mich passend gemacht und schreibe nicht wirklich über das, was in der Blogparade gefragt wird… Aber das ist nichts Neues oder? 😉

Tipp: Die besten Blogartikel zum Thema Bloggen gibt es jetzt auch in Buchform: Bloggen mit Erfolg

Hier sind sie also, die 8 miesesten, blödesten und trotz allem weit verbreitetsten Fehler von Bloggern:


Fehler Nr. 1: Du willst mit deinem Blog die Welt erobern

Das war in den Anfängen einer meiner größten Fehler: Meine Erwartungen ans Bloggen waren viel zu groß.

Doch mit dieser Einstellung bin ich sicher nicht allein. Wenn man sich so die Kommentare und Forenbeiträge von frisch gebackenen Bloggern anschaut, dann kann man eigentlich nur mehr den Kopf schütteln.

Okay, eines ist klar: Sie wissen es nicht besser. Woher auch. Auf manchen Webseiten und Blogs wird dir ja eingeredet, dass du was falsch machst, wenn du im ersten Monat nicht gleich zehntausende Besucher hast.

Diese Gurus haben dann auch gleich die Lösung parat. Kauf ganz einfach ihr eBook, ihren E-Mail-Kurs oder nimm an ihrem kostenpflichtigen Webinar teil – schon findest du Antworten zu allen Fragen was den Aufbau von irrsinnigem Traffic betrifft. Komisch, dass es die meisten dann trotzdem nicht schaffen…

Die Wahrheit ist, dass die meisten Blogs in der Regel nicht wie eine Rakete, sondern vielmehr wie ein Ozeandampfer starten – langsam und gemächlich. Doch das Schöne daran ist: Wenn sie erstmal in Fahrt sind, dann sind sie nur schwer wieder aufzuhalten. Wenn`s läuft dann läuft`s 😉

Gerade Blogneulinge sind jedoch oft frustriert, wenn sie von den Erfolgsgeschichten so mancher Blogger lesen. Doch das sollte dich in Wahrheit gar nicht kümmern.

Denn erstens: Wer sagt denn, dass diese Zahlen alle stimmen?

Und zweitens: Sollten diese Zahlen stimmen, dann basieren diese meist auf einem Wahnsinnsaufwand.

Meist handelt es sich dabei auch um erfahrene Blogger, welche über Wissen verfügen, dass du dir erst noch aufbauen musst. Und sehr oft können sie auch auf Profile in den sozialen Netzwerken mit vielen Fans und Followern bzw. bereits andere etablierte Blogs zurückgreifen, die dem neuen Blog als Wahnsinns Trafficquelle dienen. Diese Möglichkeiten hast du als Neuling nicht.

Geh lieber deinen eigenen Weg und kümmere dich nicht um andere.


Fehler Nr. 2: Du bist viel zu ungeduldig

Dies hängt unmittelbar mit dem vorigen Fehler zusammen. Wenn du große Erwartungen hast, dann bist du schnell unzufrieden, sofern die Besucherzahlen nicht gleich durch die Decke gehen.

Häufig hören Blogneulinge schon nach wenigen Wochen wieder mit dem Bloggen auf, weil niemand ihre Beiträge liest.

Mein Tipp – sowohl für Blogneulinge als auch für alte Hasen:

Schau nicht zu viel in dein Statistiktool. Das macht dich mit der Zeit psychisch fertig.

Die Entwicklung deiner Besucherzahlen wird nicht über Jahre hinweg linear nach oben gehen. Es wird zwischendurch immer mal wieder Einbrüche geben. Wichtig ist nur, dass die langfristige Entwicklung stimmt.

Ich beobachte das in meinen Blogs immer wieder: Selbst das Wetter kann massiv den Traffic beeinflussen. Ein erster schöner Frühlingstag kann dazu führen, dass mein Blog auf einmal nur mehr die Hälfte an Besuchern hat wie an normalen Tagen.

Das ist aber völlig egal. Am nächsten Tag kommen sie eh wieder.

Selbst wenn die Besucherzahlen mal zwei Monate hintereinander nach unten gehen sollten ist das noch kein Beinbruch. Das bedeutet nicht, dass die Leser das Interesse an deinem Blog verlieren. Streng dich ganz einfach an gute Beiträge zu schreiben, dann geht`s schon wieder aufwärts.


Fehler Nr. 3: Du willst jedem gefallen

Das haben Menschen wohl so an sich. Wir möchten möglichst vielen gefallen. Den Fehler habe ich natürlich auch gemacht.

Auch dieser Blog hier ist rückwirkend betrachtet zu breit aufgestellt. Im Sommer werde ich mir ein paar Gedanken darüber machen, wie ich den künftigen Kern an zu behandelnden Blogthemen genauer eingrenzen kann.

Mein Beitrag 34 Tipps um erfolgreich abzunehmen ist beispielsweise zwar der Blogpost mit den zweitmeisten Aufrufen (Google sei Dank), doch er passt nicht so ganz zu den übrigen Beiträgen hier im Blog würde ich mal sagen.

Am besten kommen meine Artikel zum Bloggen, zu passivem Einkommen und zum Erfolg allgemein an (also zum Ziele setzen und zum Aufbau von Selbstvertrauen). Auf diese Bereiche werde ich wohl in Zukunft meinen Fokus legen.

Denn eines ist klar: Du wirst nicht viele Stammleser haben, wenn du in einem Blogpost über die Kindererziehung schreibst, in einem nächsten die Problematik auf den Golanhöhen zum Thema machst, um tags darauf über Suchmaschinenoptimierung und das Abnehmen via Nahrungsergänzungsmitteln zu schreiben.

Wenn du versuchst allen zu gefallen, dann gefällst du am Ende niemandem.

Ach ja: Natürlich kann das Suchmaschinentraffic bringen, wenn du über hundert verschiedene Dinge schreibst. Doch außer Traffic wirst du dennoch nicht viel davon haben. Die wirklich erfolgreichen Blogger berichten immer wieder, dass sie mit Abstand das meiste Geld mit ihren Stammlesern verdienen. Und viele treue Stammleser baust du nur mit einer klaren Themenausrichtung deines Blogs auf.


Fehler Nr. 4: Du schreibst nur für Suchmaschinen

Dieser Fehler ist sehr sehr weit verbreitet. Doch was bringt es, wenn du nur für Suchmaschinen schreibst? Ich behaupte mal fast nichts.

Suchmaschinen wie Google bringen dir erst dann nennenswert Besucher, wenn du für Leser nützliche Inhalte bereitstellst.

Da Google eine Maschine ist, nimmt sie dafür Ersatzindikatoren. Einer der wichtigsten Indikatoren ob deine Inhalte gut sind, sind andere Seiten im Netz, die auf deine Inhalte verlinken.

Andere verlinken aber erst dann in nennenswerter Zahl (also freiwillig) auf dich, wenn ihnen die Inhalte, die du bereitstellst, gefallen und einen Nutzen für ihre eigenen Leser bieten.

Wenn du aber rein „suchmaschinenoptimierte“ Texte schreibst – also wo das Hauptkeyword zweimal in jedem Satz vorkommt, es keine klare Aussage und keinen Nutzen für den Leser gibt – dann wird auch keiner auf dich verlinken.

Und dann wird dich auch Google ignorieren.


Fehler Nr. 5: Du glaubst, dass Beziehungen nicht wichtig sind

Man liest überall im Netz, dass Content King ist. Und da ist natürlich auch was Wahres dran.

Es ist sehr wichtig, dass du gute Inhalte bereitstellst, die von anderen mit Freude gelesen und auch weiterempfohlen werden.

Doch es gibt noch etwas, das genauso wichtig ist wie gute Inhalte: gute Beziehungen

Du solltest dir wirklich darüber Gedanken machen, wie du zu manchen Bloggern eine gute Beziehung herstellen kannst.

Denn: Es entscheidet nicht nur der Inhalt deiner Blogposts darüber, ob dich andere verlinken. Sehr oft entscheidet auch die Sympathie über die Anzahl der Backlinks, die du von anderen Bloggern erhältst.

Für den Aufbau erster Beziehungen zu anderen Bloggern gibt es viele Möglichkeiten. Das Grundlegendste ist wohl, dass du auch gute Beiträge von anderen Bloggern verlinkst (und nicht nur deine eigenen), und, dass du in deinem Blog auch mal auf den ein oder anderen Kommentar deiner Leser antwortest und auf Fragen eingehst.


Fehler Nr. 6: Du schreibst Artikel, die schon hundert andere geschrieben haben

Du wirst dir nie einen Namen machen in deiner Nische, wenn du bloß die erfolgreichsten Blogs kopierst und anderen nacheiferst.

Trau dich ruhig auch mal Artikel zu schreiben, die von der allgemeinen Meinung abweichen. Sei originell und stelle Theorien auf, auf die noch niemand gekommen ist (bzw. noch niemand darüber geschrieben hat). Natürlich sollten die Theorien auch Sinn machen.

Du kannst zwar (und solltest auch) bekannte Themen aufgreifen. Trotzdem bietet sich immer wieder die Möglichkeit, einzelne Themen von einer anderen Warte aus zu betrachten und das Thema ganz anders anzugehen als andere Blogger.

Es ist die Andersartigkeit, die dich interessant macht – nicht die Konformität.

Doch bei allen Bemühungen anders sein zu wollen: Nur Auffallen alleine ist nicht genug. Deine Leser müssen dich schon noch ernst nehmen.

Das heißt aber nicht, dass alle deiner Meinung sein müssen. Du musst ja auch nicht jedem gefallen (siehe Fehler Nr. 3). Aber nur des Auffallens willen aufzufallen ist halt ganz einfach zu wenig.

Dein Ziel sollte sein, eine Autorität auf deinem Gebiet zu werden. Eine Autorität vertritt schon mal Meinungen, die vom Mainstream abweichen.


Fehler Nr. 7: Deine Überschriften sind scheiße

Ich habe einen Blog per RSS abonniert, weil ich weiß, dass der Autor des Blogs so einiges drauf hat.

Hätte ich das nicht schon im Vorfeld gewusst, dann würde ich seine Artikel bestimmt nicht lesen. Denn seine Überschriften sind absolut scheiße.

Sie lassen nie erkennen um was es in dem Text geht. Sie würden mich nie und nimmer neugierig machen. Ja manche Überschriften würde ich nicht mal zu Ende lesen, weil ich nach 5 Wörtern bereits die Lust verlieren würde.

Ich behaupte mal, dass dieser Autor viel erfolgreicher sein könnte, wenn er nur ein paar Minuten darüber nachdenken würde, welche Überschrift dafür sorgen könnte, seinen Lesern Lust darauf zu machen weiterzulesen.

Wenn die Überschrift scheiße ist, dann kannst du gleich einpacken.

Ich werde demnächst mal einen Artikel darüber veröffentlichen, wie man gute Überschriften schreibt. Das Thema ist nämlich wirklich sehr sehr wichtig für Blogger.


Fehler Nr. 8: Die Formatierung deines Blogposts ist grauenvoll

Ein zweiter Grund, wieso ich die Beiträge oben genannten Autors wahrscheinlich nicht lesen würde, wenn ich ihn nicht schon gekannt hätte.

Er verwendet nämlich keine Zwischenüberschriften, keine Hervorhebungen und nicht einmal Absätze – und das obwohl manche Artikel über 1.000 Wörter umfassen.

Obwohl ich sein Fachwissen sehr schätze und er immer wieder sehr interessante Ideen hat, lese ich den einen oder anderen Artikel von ihm dann doch nicht zu Ende.

Und ich bin mir sicher: Wären die Blogposts alle formatiert, dann würde ich sie lesen. Mach also nicht denselben Fehler.

Schau dir mal an, wie viele Absätze ich in diesem Beitrag verwende. Viel mehr als ich in einem gedruckten Text verwenden würde.

Manchmal drücke ich sogar nach jedem Satz die Return-Taste.

Aber so schreibt man halt im Web. Texte im Web sind nämlich viel schwieriger zu lesen als ausgedruckte Texte.


Wie steht`s mit dir?

Begehst du auch den einen oder anderen dieser Fehler?

Gibt es noch andere Fehler, die Blogger häufig begehen?

Ich wäre auf deine Meinung gespannt 😉

PS: Wenn du in Zukunft keinen Blogpost zum Thema Bloggen versäumen willst, dann abonniere doch meinen RSS Feed bzw. E-Mail-Newsletter mit den aktuellen Beiträgen (siehe rechts in der Seitenleiste).


3 Blogposts, die du gelesen haben solltest…

Das Geheimnis der erfolgreichsten Blogger der Welt

Wie ich es schaffte, 100 Googlebesucher pro Tag anzulocken (nach weniger als 5 Monaten des Bloggens)

Was Blogger von Künstlern lernen sollten – und was besser nicht

 
Foto: aboutpixel.de - Günter Albers (Xurzon) 
Text: Martin Grünstäudl
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25 Kommentare

Eingeordnet unter Erfolgreich Bloggen

25 Antworten zu “8 Fehler, die Blogger häufig begehen – Begehst du sie auch?

  1. Hallo Martin!

    Eine gute Zusammenstellung, die jeder Blogger beachten sollte. Ich habe eigentlich keinen dieser Fehler begangen, nur mit Punkt 5. hapert es etwas. Bei mir war es einfach so, daß ich im Oktober 2006 halt mal was auf meinem damaligen „Live Space“ bei Microsoft was geschrieben habe.

    Irgendwann wurde das dann immer mehr, ein zweiter Live Space kam hinzu dann ein Blog bei blogger.com und einer bei WordPress.com. Ende 2010 wurden dann sämtliche Blogs zu „TmoWizard’s Castle“ zusammen gefaßt und tatsächlich war ich nach knapp 1,5 Jahren bei einem PR3 angekommen. Nun bin ich bei PR4, aber eigentlich war das nie geplant!

    Eigentlich habe ich das ja nur so zum Spaß und ohne jede Erwartung gestartet, aber irgendwie kann ich jetzt einfach nicht mehr mit dem Bloggen aufhören. Ich schreibe zwar noch immer nur unregelmäßig, aber einen kleinen Kreis an Stammlesern habe ich inzwischen doch erreicht.

    Ich habe aber den Vorteil, daß ich nicht unbedingt schreiben muß. Schließlich verdiene ich mit meinem Castle nichts, es ist weiterhin nur ein privates „Spaßprojekt“, gehostet bei einem Freehoster.

    Ach ja: 1.000 Worte in einem Artikel gehören bei mir fast schon dazu, darunter komme ich eher selten! 😉

    Sonnige Grüße nun aus TmoWizard’s Castle zu Augsburg nach Krems

    Mike, TmoWizard

    • Hallo Mike!

      Ja das kenn ich. Die meisten Artikel hier haben auch über 1.000 Wörter. Ich weiß jetzt gar nicht, wie viele dieser hier hat. Aber ich schätze mal es sind sogar über 1500 🙂

      Ich habe diese 8 Fehler alle gemacht. Und den einen oder anderen mach ich immer noch manchmal. Zum Beispiel lass ich mich hin und wieder immer noch dazu verleiten, zu viel in die Statistiken zu schauen.Und die Überschriften hätten das eine oder andere Mal sicher auch besser sein können. Aber man entwickelt sich ja Gott sei dank weiter 🙂

      Liebe Grüße nach Augsburg!
      Martin

      • Hi Martin.

        Die Statistiken zu meinem Blog interessieren mich eigentlich weniger. Ich freue mich allerdings schon, daß mein Blog nicht mehr ganz unbekannt ist und ich damit soweit gekommen bin. 😉 An den Überschriften sollte ich aber auch manchmal etwas feilen, die sind ab und zu wirklich nicht gerade optimal.

        Nächtliche Grüße aus Augsburg

        Mike

  2. Hallo Martin,
    besonders Punkt 7 & 8 vergessen manche 😉
    Denn es stimmt, im Internet lesen wir alle viel ungeduldiger als auf Papier. Und was mich nicht sofort begeistert wird schnell weggeklickt.
    Ich würde noch Punkt 9 ergänzen: achte auf deine Rechtschreibung & Kommasetzung. Auch das finden viele im Internet nicht so wichtig, aber es zeugt einfach nur von einer gewissen Unprofessionalität denke ich…

    Sonnige Grüße
    Heike

    • Hallo Heike!

      Ja stimmt, Rechtschreibung und Kommasetzung passen prima zu Punkt 8. Auch das behindert das Lesevergnügen, wenn man nicht darauf achtet. Ich denke, ein paar Fehler sind beim Bloggen nicht so schlimm – zu viel darf es halt nicht sein.

      Liebe Grüße
      Martin

  3. Doris Niestroj

    Stiller Leser und Blogger meldet sich zu Wort und bedankt sich beim Autoren, fühlt sich der stille Leser doch in einigem ziemlich bestätigt.
    Der Blogger in mir möchte gerne einen Link zu diesem immer wieder aktuellen Thema setzen und fragt an, ob sie es darf.

    Beste Grüsse aus der waschkueche
    Doris

  4. Yan

    Hi Martin,

    also ich bin recht zufrieden, aber auch glücklich über jede Kritik 🙂 Hab in der Blogparade von Peer ein Kritik bekommen die ich mir zu Herzen genommen habe 😉

    Was mir an dem Artikel am besten gefällt:
    „Deine Überschriften sind scheiße“

    Was für eine SubHeadline 🙂

    VG
    Yan

  5. Hier übrigens eine schöne Grafik über 12 Dinge die man tun sollte, nachdem man einen neuen Blogbeitrag geschrieben hat.

    http://www.coolinfographics.com/blog/2012/6/27/12-things-to-do-after-youve-written-a-new-blog-post.html

    Am besten ausdrucken und an die Wand nageln 😀

    Leider nur in Englisch.

  6. Bin über Doris/ Die Waschküche auf diesen Post aufmerksam geworden und habe doch einige Statements gefunden, die ich nur unterstreichen kann, da sie meinen Erfahrungen entsprechen. Andere werde ich in Zukunft mehr beherzigen, vor allem was die Originalität anbelangt & die Formatierung.
    Danke für die Tipps bzw. Links!
    Liebe Grüße
    Astrid

    • Hallo Astrid,

      das freut mich, dass der Artikel nützlich für dich ist. Ich selbst begehe auch immer wieder Fehler, da man halt nicht immer an alles denken kann. Und manche Überschriften floppen schon mal, selbst wenn man darauf achtet. Aber zumindest lerne ich dazu 🙂

      Liebe Grüße
      Martin

  7. Marmel

    Bei Punkt 8 muss ich leider widersprechen. Ich persönlich mag zum Beispiel keine bis nur sehr wenig Zwischenüberschriften. Auch ein zerreißen von Beiträgen durch Bilder, Textkästen und/oder Werbung ist nicht so gelungen. Ich selbst mag lieber lange Texte, am liebsten in schönen Schachtelsätzen. Allerdings beherrscht diese Kunst nicht jeder, da sind kurze Sätze dann besser, aber bitte Absätze nur zu thematischen Trennung.

    • Hallo Marmel,

      danke für deinen Kommentar.

      Natürlich gibt es da durchaus auch andere Ansichten. Ich habe aber schon viel zu diesem Thema gelesen, und es zeigt sich, dass der überwiegende Teil der Leser viele Absätze, Zwischenüberschriften und auch Bilder bzw. Zitate bevorzugt. Viele Leser scannen nämlich zuerst den Text und entscheiden erst dann, ob sie ihm eine Chance geben sollen oder nicht. Wenn ich aber einen langen Fließtext schreibe, dann springen die meisten sofort wieder ab.

      Aber natürlich gibt es dazu auch Ausnahmen. Aber damit wären wir wieder bei Fehler Nr. 3 (Du willst jedem gefallen). Und das funktioniert nicht. Deshalb entscheide ich mich für die Mehrheit.

      Liebe Grüße
      Martin

  8. Hallo Martin,
    über Doris bin ich mal gerade bei dir gelandet. Du schreibst viele gute Aspekte, die mir auch schon oft aufgefallen sind.
    Am meisten stören mich die vielen Rechtschreibfehler, die die Leute machen, oft nur megapeinlich und nicht angenehm, das wirft ein schlechtes Licht auf die Bildung und auf das, was der Verfasser mir mitteilen will, was soll ich einem dummen Menschen glauben?
    Und weiterhin die Wiederholung von Themen mit ähnlichen Bildern, dann wird es langweilig.
    Ich lese viele Wohnblogs, und da wiederholt es sich alles zum -zigsten Male, kaum einer traut sich mal, neue Farben oder neue Stile zu posten, weil sie glauben, nur so in den „inner circle“ aufzusteigen.
    Gerade zu Beginn ist es nötig, die eigene Persönlichkeit zu zeigen, das pure Nachmachen von bereits Vorhandenem ist wie das Regal im Zeitschriftenladen, mit den 100 „Land“ Zeitschriften, die es jetzt gibt.
    Außerdem muss man halt auch selber erstmal kommentieren oder zurück antworten. Wer sich nie meldet, an dem verliert man das Interesse.
    Kontakte auch privat schaden da einfach nicht.
    Ansonsten sollte man es gelassen sehen. Ich habe meine Leser, zu denen ich auch Kontakt halten kann, was soll ich mit Tausenden, die ich gar nicht mehr kenne?
    Ich bin zufrieden.
    Liebe Grüße, cornelia

    • Hallo Cornelia,

      ja da sprichst du wichtige Punkte an. Die Rechtschreibung hängt aber sicher auch vom Thema ab. Bei Businessblogs ist es besonders bitter. Bei anderen Themen sehe ich es nicht so tragisch.

      Was Wiederholungen betrifft: Da kann man in manchen Nischen sogar beobachten, dass nicht nur immer wieder über das selbe geschrieben wird. Oft ist es sogar so, dass sich die Blogs vom Design her wie ein Ei dem anderen ähneln. Die meisten entscheiden sich dann für den ohnehin bekanntesten Blog, wodurch dieser von der Konkurrenz sogar profitiert.

      Liebe Grüße
      Martin

  9. Hallo Martin,

    super Blogartikel. Ich habe mich selbst in manchen Punkten wiedergefunden=)
    Ich hätte noch einen Ansatzt für einen möglichen Fehler. Allerdings kenne ich mich damit nicht gut aus.
    Und zwar frage ich mich schon seit längerer Zeit, wie ich die Leser meiner Artikel ansprechen soll. Ich verfasse oft Tutorials und Frage mich, ob ich den Leser eher mit Sie anspreche, mit du oder doch lieber das ganze in einer Wir Form schreibe. Ich denke mal, dass man damit einiges falsch machen kann. Vorallem habe ich auch schon Leute dazu gefragt, die Meinungen sind aber sehr verschieden. Was meinst du dazu?

    Gruß
    Christian

    • Hallo Christian,

      ich denke, dass das abhängig ist vom Thema. Bei einem Businessblog ist vielleicht die Sie Form eher angebracht. Anderen Bloggern würde ich eher die Du Form empfehlen. Das wirkt viel persönlicher. Der Leser fühlt sich dadurch angesprochen, und wie ich finde, wird er dadurch auch eher dazu animiert, sich in Diskussionen einzubringen.

      Ich bevorzuge daher die Du Form. Dieser Beitrag ist übrigens – wenn man die Anzahl an Besuchern am ersten Tag nach Veröffentlichung hernimmt – mit großem Abstand mein erfolgreichster. Dafür sorgte mit ziemlicher Sicherheit die Headline: Ich habe einen Listenpost kombiniert mit einer Frage an die Leser in der Du Form. Meine Stammleser haben sich größtenteils angesprochen gefühlt und kurzerhand den Artikel angeklickt.

      Liebe Grüße
      Martin

      • Hallo Christian & Martin,
        also ich schreibe auch in der Du / Euch Form. Das fällt mir leichter & mit meinen Kunden bin ich ja auch per Du. Habe ich einfach so aus dem Bauch heraus entschieden. Wie „man“ das macht war mir egal, ist ja mein Blog 😉

        LG
        Heike

  10. Pingback: { Blogparade } Es war einmal... meine erste Webseite - Auswertung | Ikiru

  11. Hallo Martin,

    dank Mareikes Blog bin ich über deinen gestolpert! 🙂 Und wenn ich diesen Post lese, dann muss ich schmunzeln: auch ich habe all diese Fehler begannen und einige bin ich immer noch nicht los! 😀 Ich mache mir gerade viele Gedanken darüber, wie ich meinen Blog weiter führen soll. Zwischenzeitlich habe ich überlegt das Bloggen komplett aufzugeben…aber ich schreibe einfach ab und an mal gerne. Ich gehöre nicht zu den Bloggern, die regelmäßig jede Woche 2 bis 3 Post veröffentlichen. Ich würde es sehr gerne, aber der zeitliche Faktor spielt dabei immer eine große Rolle.

    Ah zum Thema Rechtschreibung: natürlich ist es nicht schön einen Text voller Fehler zu lesen – und ich gehe davon aus, dass sich die meisten schon Mühe geben fehlerfreie Texte zu veröffentlichen, aber manchmal schleicht sich hier und da doch einer ein – warum auch immer. Aber, um auf Cornelias Kommentar zurück zu kommen: als dumm würde ich diese Schreiberlinge nicht bezeichnen. Viele von denen machen vielleicht hier und da einige Fehler, aber unbewusst und vielleicht weil Rechtschreibung und deutsche Grammatik nicht gerade Ihre größte Stärke ist. Immerhin gibt es auch Legastheniker, die vielleicht nicht immer die fehlerfreisten Texte schreiben, aber dennoch tolle Beiträge verfassen.

    LG Arzu!

    • Hallo Arzu,

      vielen Dank für deinen Kommentar!

      Ja, ich glaube, es ist gar nicht möglich, ständig „perfekte“ Blogposts zu schreiben und auch sonst noch alles richtig zu machen. Solange man sich bemüht, beständig besser zu werden und den einen oder anderen ganz schlimmen Fehler nicht noch mal zu begehen, ist aber alles in Ordnung. Daneben sollte der Spaß finde ich auch nicht zu kurz kommen.

      Was die Rechtschreibung betrifft, stimme ich dir bis zu einem gewissen Grad zu. Ich finde es nicht so schlimm, wenn sich ein paar Fehler im Text tummeln. Allerdings liegt die Betonung auf „ein paar“. Wenn es zu viele werden, dann nehmen dich die Leser nicht ernst. Insofern hat Cornelia glaub ich schon auch recht.

      Liebe Grüße und schönen Sonntagnachmittag!
      Martin

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