Sei authentisch und verstell dich nicht ständig!

Mehr SelbstvertrauenIm letzten Teil der Artikelserie zum Thema Selbstvertrauen ging es darum, dass du dich mit den richtigen Leuten umgeben solltest.

Der heutige Tipp handelt davon, authentischer zu werden und sich nicht ständig zu verstellen.

Gerade für Menschen mit einem geringen Selbstvertrauen ist dies nämlich ein besonderes Problem: Sie glauben, sich ständig verstellen zu müssen, um besser vor ihren Mitmenschen dazustehen.

Wenn sie sich nämlich nicht besser darstellen als sie in Wahrheit sind, dann glauben sie, nicht akzeptiert und geachtet zu werden von ihren Mitmenschen. „Wer würde mich denn mit meinen vielen Schwächen ernst nehmen?“ denken sich viele.

Doch soll ich dir mal was verraten? Du wirst viel eher akzeptiert, wenn du dich nicht ständig verstellst, sondern wenn du authentischer bist.

Das heißt natürlich nicht, dass du jedem Dahergelaufenen alles von dir preisgeben solltest. Manche Dinge gehen nur dich und deine Familie beziehungsweise engsten Freunde etwas an.

Trotz allem solltest du versuchen, etwas authentischer zu sein und zu deinen Schwächen zu stehen. Wenn du die Übung 1 und die Übung 4 der Serie gemacht hast, dann weißt du ja bereits, dass du über viele Stärken verfügst. Wieso solltest du dann nicht auch deine Schwächen akzeptieren können?


In welchen Situationen bist du nicht authentisch?

Analysiere mal für ein paar Minuten dein Leben. Nimm Papier und Bleistift zur Hand und schreibe auf, in welchen Situationen du dazu neigst, dich als besser / anders darzustellen als du wirklich bist.

Wie schaut es privat aus? Spielst du auch deiner Familie etwas vor? Verstellst du dich vor deinen Freunden? Wann und warum hast du deiner Familie und deinen Freunden etwas vorgegaukelt was gar nicht stimmte? Verschweigst du ihnen Dinge, die du ihnen schon lange mal erzählen wolltest? Warum hast du dich nicht getraut? Was hält dich davon ab, es ihnen zu erzählen?

Wie schaut es beruflich aus? Gerade dort sind wir glaube ich ziemlich anfällig dafür, uns zu verstellen und uns als jemand auszugeben, der/die wir in Wahrheit gar nicht sind. In welchen Situationen im Beruf geht es dir so? Wieso traust du dich nicht, authentisch zu sein? Was würde passieren, wenn du dich nicht mehr verstellst?

Und die wichtigste Frage von allen:

Lebst du ein Leben, das du auf diese Art und Weise eigentlich gar nicht führen möchtest? Doch trotzdem änderst du nichts daran, weil du fürchtest, von anderen nicht mehr akzeptiert zu werden, wenn du dich nicht weiterhin verstellst?


Meine eigenen Erfahrungen

Ich habe mich lange Zeit auch ständig verstellt und je nach Situation unterschiedliche Rollen gespielt. Daheim war ich so, bei Freunden wieder anders und im Beruf bzw. im Studium natürlich komplett anders. Das habe ich getan, um ja von allen Mitmenschen in meiner Umgebung akzeptiert und vor allem respektiert zu werden.

Doch weißt du was meist passiert, wenn du so handelst? Genau das Gegenteil ist der Fall. Viele glauben dann, dass sie dich herumschubsen können, weil sie erkennen, dass du zu wenig Selbstvertrauen hast, um dich mal auf die Füße zu stellen und dich so zu geben, wie du wirklich bist.

Irgendwann habe ich dann versucht, mich authentischer zu geben. Ich habe nicht zu allem Ja und Amen gesagt und habe mich auch dann und wann gegen die allgemeine Meinung der Gruppe gestellt. Und siehe da: auf einmal wurde ich respektiert.

Natürlich ist ein bisschen Verstellen vor allem im beruflichen Kontext von Nöten. Du kannst dich vor Kunden und Kollegen nicht so geben wie daheim. Doch von dieser Einschränkung abgesehen, profitierst du mit Garantie davon, wenn du versuchst, ein wenig authentischer zu sein.

Das steigert über kurz oder lang auch dein Selbstvertrauen immens.

Nimm dir deshalb noch heute vor, in bestimmten Situationen authentischer zu sein, deine eigene Meinung zu vertreten und Dinge zu tun und zu sagen, die du für richtig hältst.

Lebe dein Leben – nicht das von jemand anderem!


P.S.

Dies ist ein Beitrag zur Serie „50 Übungen für mehr Selbstvertrauen“ (hier klicken). Im Rahmen dieser Serie veröffentliche ich regelmäßig neue Beiträge hier im Blog. Um in Zukunft keinen Teil der Serie zu versäumen, solltest du meinen E-Mail-Newsletter bzw. meinen RSS-Feed abonnieren (beides findest du rechts in der Seitenleiste – du kannst dich auch jederzeit wieder davon abmelden).

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Foto: smilies.4-user.de
Text: Martin Grünstäudl
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Eingeordnet unter Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein & Selbstakzeptanz

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