Übung Nr. 25 für mehr Selbstvertrauen: das morgendliche Begrüßungsritual

Mehr SelbstvertrauenWeißt du was? Gut in den Tag zu starten kann maßgeblich dazu beitragen, dass dein Tag ein Erfolg wird.

Das Schöne dabei: Wie genau dein Tag startet, kannst du zu einem großen Teil selbst beeinflussen. Gedanken und Mimik beispielsweise beeinflussen zu einem hohen Grad unsere Gefühle. Man kann sich somit glücklich in den Tag denken und lächeln.

Wenn wir positiv gestimmt sind, trauen wir uns um einiges mehr zu. Über kurz oder lang stärkt dies unser Selbstvertrauen, sowie die Wahrscheinlichkeit, dass wir unsere Ziele erreichen.


Warum du ein morgendliches Begrüßungsritual brauchst

In unserer Gesellschaft herrscht großteils die Vorstellung, dass es gut tut, wenn man seinen negativen Gefühlen – wie zum Beispiel Wut – freien Lauf lässt. Herrschende Meinung ist, dass man lieber mal „Dampf ablassen“ soll und ruhig auch mal herumschreien und sich austoben sollte.

Wieso diese Meinung immer noch so weit verbreitet ist, weiß ich nicht. Die Wissenschaft sagt nämlich schon längst etwas ganz anderes.

Man hat festgestellt, dass Menschen, die ihren negativen Gefühlen wie Wut freien Lauf lassen, sich immer weiter in dieses negative Gefühl hineinmanövrieren. Es dauert dann noch länger, bis sie sich wieder erholen und in eine positivere Stimmung versetzt werden. Zudem wird die Wut zumeist noch größer, wenn man ihr freien Lauf lässt.

Es dauert nämlich mehrere Stunden, bis der Körper jene negativen Substanzen wieder abbaut, die durch einen ordentlichen Wutanfall ausgeschüttet werden. Somit ist man über Stunden hinweg von negativen Gefühlen eingenommen. Ein Wutausbruch am Morgen kann also dazu führen, dass der ganze restliche Tag sprichwörtlich im A…. ist.

Genauso ist es mit positiven Gefühlen. Wenn du am Morgen positive Gedanken hegst, dann stehen die Chancen gut, dass auch der restliche Tag ein guter Tag wird. Denn auch bei Freude schüttet der Körper gewisse Substanzen aus, die dafür sorgen, dass man über einen längeren Zeitraum positiv gestimmt ist.


Ein Beispiel für ein morgendliches Begrüßungsritual

Als Erstes am Morgen nach dem Aufstehen könntest du zum Beispiel ins Bad gehen und dir ein paar Minuten lang einen Blick im Spiegel zuwerfen. Lächle dich dabei an und wünsch dir einen guten Morgen.

Sage dir auch ein paar aufmunternde und motivierende Worte, die dich gut in den Tag starten lassen. Zum Beispiel könntest du dir sagen, dass dies heute ein prima Tag wird und du alles so hinkriegst, wie du es dir vorstellst.

Zu Beginn ist diese Übung natürlich sagenhaft schwer. Wer kommt sich beim ersten Mal nicht blöd vor, vor dem Spiegel zu stehen und sich einen guten Morgen zu wünschen. Aber probier es ruhig mal ein paar Tage lang aus. Du wirst sehen, das komische Gefühl wird mit der Zeit weniger und deine Tage verlaufen großteils positiver.

Das morgendliche Begrüßungsritual wird es zwar nicht schaffen, jeden ansonsten durchschnittlichen Tag in einen megaerfolgreichen zu verwandeln. Doch die Chancen stehen gut, dass der Großteil besser verläuft als ohne ein solches Ritual.

Und außerdem: Was verlierst du dabei schon außer zwei, drei Minuten? Probier`s doch einfach mal aus!


P.S.

Dies ist ein Beitrag zur Serie 50 Übungen für mehr Selbstvertrauen. Wenn dir die Serie gefällt und du keinen Beitrag mehr versäumen willst, dann abonniere doch meinen Blog per RSS oder E-Mail (rechts oben in der Seitenleiste).

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Foto: smilies.4-user.de
Text: Martin Grünstäudl
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3 Kommentare

Eingeordnet unter Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein & Selbstakzeptanz

3 Antworten zu “Übung Nr. 25 für mehr Selbstvertrauen: das morgendliche Begrüßungsritual

  1. Christoph Teege

    Ein toller Tipp mit „dem morgens in den Spiegel schauen“.

    Ich mache morgens (ab und zu) eine Dankbarkeits-ABC-Liste.

    Eine ABC- Liste ist ein Tool von Vera F. Birkenbihl. Wer es nicht kennt, einfach mal googeln.

    Das fühlt sich gut, weil man sich auf das fokussiert, wofür man dankbar ist. Das gibt das nötige Selbstvertrauen für den Tag.

    Gruß
    Christoph Teege
    http://www.teege-training.de

  2. Hallo Martin,
    ich mache etwas Ähnliches. Morgens überlege ich, auf was ich mich heute freuen kann. Abends überlege ich, worüber ich mich tagsüber gefreut habe. Die Wirkung von positiven und negativen Gedanken kann man so testen, dass man einmal durch die Stadt geht mit negativen Gedanken „heute geht alles schief“, dann geht man durch die Stadt mit positiven Gedanken „heute läuft alles wie geschmiert“. Es ist wirklich erstaunlich, wie unterschiedlich einem dann die Mitmenschen begegnen.
    Viele Grüße
    Claudia

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