Übung Nr. 27 für mehr Selbstvertrauen: Führe Protokoll über deine Gefühle

Mehr SelbstvertrauenIn der letzten Übung zur Stärkung des Selbstvertrauens ging es darum, einige Male am Tag einfach innezuhalten und die Gefühle wahrzunehmen und zu hinterfragen.

Heute gehen wir einen Schritt weiter und führen Protokoll über unsere Gefühle. Denn oft sind klare Muster zu erkennen. Häufig führen bestimmte Tätigkeiten, Situationen und Handlungen zu gleichartigen Gefühlen, ohne uns darüber bewusst zu werden.

Durch Führen eines Protokolls kannst du mit der Zeit herausfinden, was dir gut tut und was somit auch dein Selbstvertrauen stärkt. Umgekehrt lernst du, Situationen, Handlungen und Menschen zu vermeiden, die dir nicht gut tun und womöglich deinem Selbstvertrauen schaden.

Führe also mindestens eine Woche lang (besser sogar einen ganzen Monat) Protokoll über deine Gefühle:

Wann hast du dich gut gefühlt und wann weniger gut?

Was war der Grund dafür?

Mit welchen Menschen warst du zu diesem Zeitpunkt zusammen? Oder warst du allein?

Welcher Tätigkeit bist du gerade nachgegangen?

Wo warst du zu diesem Zeitpunkt? Daheim? In der Arbeit? …

Dieses Protokollieren befähigt dich, mit der Zeit genau zu wissen, was deine Zufriedenheit und dein Wohlbefinden fördert und was nicht.

Wenn du daraus dann noch Konsequenzen ziehst, legst du den Grundstein für ein zufriedenes und selbstbestimmtes Leben.

Dies wiederum hat auch Einfluss auf dein Selbstvertrauen. Manchmal sind wir nämlich gerade deshalb in Gegenwart bestimmter Menschen beziehungsweise in bestimmten Situationen schlecht gelaunt, weil sie unser Selbstwertgefühl und unser Selbstvertrauen gefährden.

Deshalb solltest du solche Situationen und Menschen eher meiden. Doch das kannst du nur, wenn du dir in einem ersten Schritt über deine Gefühle bewusst wirst und dir ebenso bewusst wirst, dass ein kausaler Zusammenhang besteht. Womöglich erkennst du dies aber erst, wenn du darüber Buch führst und deine Gefühle und die Umstände, die dazu geführt haben, protokollierst.

Doch Achtung: Das Resultat dieser Übung soll nicht sein, dass du in Zukunft alles Unangenehme in deinem Leben meidest. Du solltest unterscheiden zwischen Dingen, die zwar momentan etwas unangenehm sind, dich aber deinen Zielen näher bringen, und zwischen Dingen, die ebenso unangenehm sind, dich langfristig aber keinen Deut voranbringen.


P.S.

Dies ist ein Beitrag zur Serie 50 Übungen für mehr Selbstvertrauen. Wenn dir die Serie gefällt und du keinen Beitrag mehr versäumen willst, dann abonniere doch meinen Blog per RSS oder E-Mail (rechts in der Seitenleiste).

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Foto: smilies.4-user.de
Text: Martin Grünstäudl
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