So stärkst du mit Affirmationen dein Selbstvertrauen

Mehr SelbstvertrauenAffirmationen sind nichts anderes als positive Leitsätze, die wir uns gedanklich (oder auch laut) immer wieder sagen – mit dem Hintergedanken, dass unser Unterbewusstsein bald selbst daran glaubt und wahr wird, was wir wiederholt denken.

Doch eine Warnung gleich zu Beginn: Affirmationen können auch eine gewisse Gefahr darstellen. Wie ich im letzten Beitrag geschrieben habe, eignet sich nämlich Autosuggestion (sprich das Aufsagen solcher Affirmationen) oft gerade bei Menschen mit sehr geringem Selbstvertrauen nicht – also bei jenen, die es eigentlich am nötigsten hätten.

Wenn du meinen Beitrag letzte Woche noch nicht gelesen haben solltest, dann hol das bitte nach, bevor du weiterliest: Eignet sich Autosuggestion zur Stärkung des Selbstvertrauens?

Deshalb muss man also klug vorgehen. Solltest du also unter einem sehr geringen Selbstvertrauen leiden, dann empfehle ich dir, folgende Schritte nacheinander auszuführen:


Schritt 1: Bau zuerst etwas Selbstvertrauen auf anderem Wege auf

Wenn du unter einem sehr geringen Selbstvertrauen leiden solltest, dann würde ich dir nicht empfehlen, gleich mit Autosuggestion – also mit dem Aufsagen von Affirmationen – zu starten.

Aus Studien geht nämlich hervor, dass ein gewisses Selbstvertrauen bereits vorhanden sein sollte, wenn man Affirmationen erfolgreich nutzen will.

Da dies heute bereits der 31. Teil der Artikelserie für mehr Selbstvertrauen ist, kann ich dir zum Glück bereits einige nützliche Übungen empfehlen, die du im Vorfeld machen solltest.

Wenn ich du wäre, dann würde ich als erstes meine Selbstakzeptanz etwas stärken. Hierzu könntest du mal deine Stärken würdigen und herausfinden, was andere an dir stark finden. Außerdem könntest du dir mal in Erinnerung rufen, was du bisher schon alles erreicht hast und auch, was du alles schon gelernt hast. Natürlich solltest du auch lernen, deine Schwächen zu akzeptieren.

Zudem bietet es sich (noch bevor du mit Affirmationen arbeitest) an, deine bisherigen Glaubenssätze zu hinterfragen und zu versuchen, negative Glaubenssätze zu ändern.

Ebenfalls gut für dein Selbstvertrauen wirken sich gewisse Verhaltensänderungen aus. Dazu gehört das richtige Setzen von Zielen. Vor allem solltest du dir nur Ziele setzen, die du auch realistisch erreichen kannst.

Außerdem kannst du für gute Gefühle sorgen, wenn du erfolgreich neue Gewohnheiten entwickelst und schlechte Gewohnheiten loswirst.


Schritt 2: Nutze Affirmationen, die eine positive Entwicklung ansprechen

Wie ich im vorigen Beitrag erwähnt habe, geht die Nutzung von Affirmationen auf den französischen Apotheker Emile Couè zurück. Seine bekannteste Affirmation war: „Es geht mir von Tag zu Tag in jeglicher Hinsicht besser und besser.“

Emile Couè hatte mit dieser und mit ähnlichen Affirmationen großen Erfolg bei allen möglichen Menschen.

Mir gefällt an dieser Affirmation, dass sie – anders als dies viele Erfolgsgurus empfehlen – nicht in der Gegenwartsform geschrieben ist, sondern einfach aussagt, dass wir uns Tag für Tag in eine bestimmte Richtung bewegen.

Und das ist der ausschlaggebende Punkt: Wenn Menschen mit geringem Selbstvertrauen sich Tag für Tag eine Affirmation á la „Ich bin schön“ oder „Ich bin erfolgreich“ aufsagen, dann meldet sich schnell mal der innere Kritiker zu Wort. Und der erinnert uns daran, dass wir dies eben nicht sind.

Umgekehrt glaubt uns unserer innerer Kritiker gern (außer unser Selbstvertrauen ist extrem darnieder – und dafür gibt es ja Schritt 1), dass wir mit jedem Tag Verhaltensweisen annehmen können, die uns Schritt für Schritt zum Erfolg führen.

Unser Unterbewusstsein glaubt uns also nicht, dass wir schon erfolgreich sind, jedoch, dass wir erfolgreich werden können, indem wir jeden Tag etwas dafür tun und uns mit lauter kleinen Schritten unseren Zielen nähern können.

Benutze also zu Beginn eher Phrasen wie

Ich werde jeden Tag..

.. immer mehr und mehr..

..von Tag zu Tag..


Schritt 3: Überprüfe deine Affirmationen auf No-Gos

Wenn man mit Affirmationen arbeitet, dann muss man bestimmte Dinge beachten. Von einigen hast du sicher schon mal gehört. Zum Beispiel sollte man Affirmationen immer positiv formulieren.

Doch was man konkret bei der Autosuggestion zu beachten hat (und vor allem was man vermeiden sollte), erzähle ich dir nächste Woche 😉

Update: Hier geht es zum Beitrag „Die No-Gos der Autosuggestion


Schritt 4: Setze Affirmationen auf unterschiedliche Weise ein

Affirmationen kann man auf viele unterschiedliche Arten einsetzen um daraus einen Nutzen zu ziehen. Ich glaube, dass es sich sogar lohnt, mehrere verschiedene Arten zu nutzen. Dies erhöht die Wirkung noch einmal deutlich.

Hier ein paar Beispiele:

Schreibe dir deine Affirmationen auf kleine Kärtchen, die du überallhin mitnehmen kannst. Pro Kärtchen schreibst du genau eine solche Affirmation. Wenn du dann in einem Zug sitzt und grad nicht weißt, was du sonst tun kannst, dann nimm die Kärtchen heraus und lies sie ein paar Mal durch.

Lerne dir wichtige Affirmationen auswendig und sage sie dir zum Beispiel in der Früh vorm Badezimmerspiegel auf. Es könnte sich lohnen, wenn du das nicht nur im Geiste tust, sondern sie sogar laut aufsagst.

Du könntest dir Affirmationen auch auf Zettel notieren und sie an bestimmten Orten aufhängen – z.B. auf eine Pinnwand in deinem Büro oder per Post It am Computerbildschirm.

Eine Möglichkeit wäre auch, deine Lieblingsaffirmation als Bildschirmhintergrund zu verwenden.

Du könntest deine Affirmationen auch aufnehmen und anhören – z.B. wenn du grade im Fitnessstudio auf dem Fahrradergometer sitzt und fleißig trainierst.

Und so weiter…


Wichtig:

Affirmationen wirken selten sofort. Du musst dieser Technik also Zeit geben!

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Übrigens:
Wenn du dein Selbstvertrauen möglichst schnell
und vor allem nachhaltig stärken willst,
dann kann ich dir folgendes Buch empfehlen:

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(Die paar Euro sind gut investiert – nämlich in dich selbst 🙂 )

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Über den Autor

Mein Name ist Martin Grünstäudl und ich blogge hier mit großer Begeisterung.

Wie es der Name des Blogs vermuten lässt, geht es um das Thema Erfolg. Vor allem schreibe ich über das Setzen und Erreichen von Zielen und über den Aufbau von mehr Selbstvertrauen. Auch Themen wie erfolgreiches Bloggen und die Erzielung von passivem Einkommen kommen nicht zu kurz.

Du findest mich auch auf Google+ und auf Twitter.

Foto: smilies.4-user.de

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein & Selbstakzeptanz

Eine Antwort zu “So stärkst du mit Affirmationen dein Selbstvertrauen

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