Die Dinge anpacken – dann klappt es auch mit dem Selbstvertrauen…

Mehr SelbstvertrauenMir ist eines aufgefallen: Wenn Leute ihr Selbstvertrauen steigern wollen, endlich ihre Ziele erreichen möchten, oder mit dem Rauchen aufhören wollen (und noch hundert andere Sachen tun möchten), dann konzentrieren sie sich fast ausschließlich auf ihre Gedanken und auf ihr Unterbewusstsein.

Fast jede(r) ist der Meinung, dass uns irgendetwas im Unterbewusstsein zurückhält oder sabotiert, sofern wir nicht das im Leben erreichen, was wir uns erhofft haben. Manchmal stimmt das natürlich. Doch zum Teil wird dies einfach nur als Ausrede verwendet. Denn was unbewusst ist, kann man nicht kontrollieren und deshalb auch nur schwer beeinflussen.

Doch auch viele, die tatsächlich etwas in ihrem Leben ändern wollen, versteifen sich nur allzu sehr alleine auf die Veränderung ihrer Gedanken und die Beeinflussung ihres Unterbewusstseins.

Bitte versteh mich jetzt nicht falsch: Es ist wunderbar, wenn du endlich deine Glaubenssätze hinterfragst und dein Selbstvertrauen mittels Affirmationen stärken willst.

Doch wir vergessen dabei, dass die Änderung der Gedanken und die Beeinflussung des Unterbewusstseins nur eine Seite der Medaille sind. Wir funktionieren nämlich in zwei Richtungen: Einerseits beeinflussen die Gedanken unser Verhalten. Andererseits beeinflusst aber auch unser Verhalten die Gedanken.

Und genau darum geht es in der heutigen Übung für mehr Selbstvertrauen:


Beschließe die nächsten Schritte, die du tun willst!

Wenn du etwas aus freien Stücken in Gang setzt, anstatt durch äußeren Druck und inneren Stress gezwungen zu werden, dann sorgt das mit der Zeit für mehr Selbstvertrauen. Denn dadurch entwickelst du immer mehr das Gefühl, selbst der Kapitän zu sein und am Ruder zu sitzen. Jede erledigte Aufgabe gibt dir mehr Selbstsicherheit und sorgt dafür, dass du dir immer mehr zutraust.

Wenn du also damit anfängst, etwas in die Tat umzusetzen, dann beginnst du mit der Zeit zu glauben, dass du auch etwas bewirken kannst. Und genau das sorgt dann dafür, dass tatsächlich etwas geschieht. Dies ist ein Kreislauf, der sich selbst ständig verstärkt 🙂

Ich empfehle dir deshalb, mal folgende Schritte durchzugehen. Nimm dir dafür ausreichend Zeit – am besten einen ganzen Tag lang (glaub mir, es lohnt sich wirklich) :

Schritt 1: Unerledigte Dinge erfassen

Notiere alles, was du in nächster Zeit erledigen musst beziehungsweise erledigen willst. Notiere wirklich alles – also nicht nur berufliche Sachen, sondern auch private.

Schritt 2: Die Liste durcharbeiten

Wenn du Schritt 1 sorgfältig erledigt hast, dann liegt wahrscheinlich eine Liste mit 50, 100 oder noch mehr Dingen vor dir, die du erledigen musst beziehungsweise solltest. Jetzt gilt es, sich die Liste mal genauer durchzusehen und Entscheidungen zu treffen.

Frage dich zuerst mal, ob man in der betreffenden Sache überhaupt etwas unternehmen kann. Wenn du nichts unternehmen kannst, dann schmeiß es in den Müll oder heb es als Referenzmaterial auf. Wenn du vielleicht oder irgendwann was in dieser Sache unternehmen willst, dann heb es aber an einem getrennten Ort auf.

Falls du jetzt schon etwas tun kannst, dann bewerte als nächstes, ob eine Bearbeitung mehr als zwei Minuten dauert oder nicht. Dauert es nämlich nicht länger als 2 Minuten diese Sache zu erledigen, dann mach es bitte gleich. Allein das gibt dir bereits ein gutes Gefühl endlich all die Kleinigkeiten, die einem die ganze Zeit im Magen liegen, zu erledigen.

Als nächstes musst du entscheiden, ob die Tätigkeit mehr als einen Schritt von dir erfordert oder nicht. Dinge, für die du mehr als einen Schritt zu deren Erledigung brauchst, solltest du als Projekte ansehen. Definiere für jedes Projekt jeweils einen nächsten Schritt, den du tun kannst. Dieser nächste Schritt sollte absolut konkret sein á la „Herrn Mayer zwecks Termin betreffend XY anrufen“.

Nun hast du also eine Liste mit lauter „nächsten Schritten“ vor dir. Jetzt musst du noch entscheiden, welche Dinge unbedingt bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erledigt gehören und bei welchen Schritten es nicht so wichtig ist, bis wann sie erledigt werden.

Für all jene Sachen, die zu einer bestimmten Zeit getan werden müssen, solltest du einen Terminkalender führen, in dem du diese Tätigkeiten einträgst. Doch Achtung: Trag wirklich nur jene Sachen ein, die wirklich an diesem Tag erledigt werden müssen (weil es sonst bereits zu spät wäre). Eine Ausnahme sind schon lange unerledigte Sachen, die du schon ewig vor dir herschiebst. Diese Dinge solltest du auch gleich anpacken und nicht noch länger warten.

Alle anderen „nächsten Schritte“ dürfen auf deiner Liste bleiben. Diese kannst du abarbeiten, sobald du alles, was auf deinem Terminkalender steht, erledigt hast. Und das Schöne dabei: Es gibt nicht wirklich eine Priorität dafür. Du kannst das nach Lust und Laune und je nach Zeit, die du dafür zur Verfügung hast, abarbeiten.

Schritt 3: Regelmäßiges Durchsehen des Terminkalenders und der Liste der nächsten Schritte

Den Terminkalender solltest du jeden Tag durchsehen um nur ja nichts zu übersehen. Denn diese Dinge gehören unbedingt am selben Tag noch erledigt. Auf die Liste der nächsten Schritte brauchst du nur dann einen Blick zu werfen, wenn du alles erledigt hast, was auf deinem Terminkalender steht für den jeweiligen Tag.

Schritt 4: Die Dinge anpacken

Bring voran, wofür du dich durch deinen Terminkalender und durch die Liste der nächsten Schritte verpflichtet hast. Du wirst sehen: Jedesmal, wenn du eine Sache aus deiner Liste streichen kannst, weil du es erledigt hast, dann gibt dir dies ein gutes Gefühl. Mit der Zeit erkennst du, dass du wirklich vieles schaffen kannst, wenn du die Dinge anpackst. Und das gibt Selbstvertrauen!

Auf diese Weise kannst du mit deinem Verhalten auch deine Gedanken verändern 🙂

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Übrigens:
Wenn du dein Selbstvertrauen möglichst schnell
und vor allem nachhaltig stärken willst,
dann kann ich dir folgendes Buch empfehlen:

Buch Selbstvertrauen

Zum Öffnen bitte Bild anklicken

(Die paar Euro sind gut investiert – nämlich in dich selbst 🙂 )

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P.S.

Diese Methode habe ich aus dem Buch: „Wie ich die Dinge geregelt kriege: Selbstmanagement für den Alltag“ von David Allen

Auch wenn manche Organisationsmethoden etwas veraltet sind (die erste Auflage des Buches ist aus dem Jahr 2001 und berücksichtigt deshalb so manche technische Organisationshilfe nicht), kann ich dennoch das Buch wärmstens weiterempfehlen 🙂


Über den Autor

Mein Name ist Martin Grünstäudl und ich blogge hier mit großer Begeisterung.

Wie es der Name des Blogs vermuten lässt, geht es um das Thema Erfolg. Vor allem schreibe ich über das Setzen und Erreichen von Zielen und über den Aufbau von mehr Selbstvertrauen. Auch Themen wie erfolgreiches Bloggen und die Erzielung von passivem Einkommen kommen nicht zu kurz.

Du findest mich auch auf Google+ und auf Twitter.

Foto: smilies.4-user.de

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2 Kommentare

Eingeordnet unter Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein & Selbstakzeptanz

2 Antworten zu “Die Dinge anpacken – dann klappt es auch mit dem Selbstvertrauen…

  1. Ich bin ein Fan von Listen! Ich habe ein kleines Buch und da schreibe ich alle Sachen auf, die ich noch erledigen muss, so dass keine Zettel rum liegen. Und das mit den wichtigen Sachen in den Kalender, kann ich auch nur bestätigen. Wenn ich mal Zeit habe, schaue ich einfach in mein Buch und entscheide mich, welche Sache in nun erledigen möchte oder muss 🙂
    LG

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