7 Dinge, die deinen Erfolg verhindern können – Kennst du sie alle?

ErfolgHeute möchte ich mal aufzeigen, was alles unseren Erfolg im Leben verhindern kann. Natürlich kann ich nicht alle möglichen Faktoren aufzählen, die dafür sorgen können, dass wir nicht den erhofften Erfolg haben. Das ist auch gar nicht möglich, da das Leben viel zu komplex ist.

Aber ich werde dir jene 7 Dinge verraten, die meiner Meinung nach die Hauptgründe dafür sind, dass wir nicht das im Leben erreichen, was wir uns vorgenommen haben…


Fehlende Ziele

Fehlende Ziele sind wohl der Erfolgsverhinderer Nummer 1. Denn weißt du was? Ohne Ziele kann es gar keinen Erfolg geben.

Denn: Für gewöhnlich wird Erfolg definiert als das Erreichen selbst gesetzter Ziele. Hast du dir also keine Ziele gesetzt, dann kannst du keinen Erfolg haben. Denn um Erfolg zu haben, müsstest du welche erreichen. Und wie stellst du das an, wenn du keine hast?

Sollten fehlende Ziele dein vordergründiges Problem sein, dann schau mal hier vorbei.


Falsch gesetzte Ziele

Auch wenn ich der Meinung bin, dass man Ziele im Leben haben sollte, so wird dabei häufig eine Unmenge von Fehlern gemacht.

Die zwei gröbsten Fehler sind aus meiner Sicht folgende:

  1. Du hast dir nicht Ziele gesetzt, sondern hast lediglich Wünsche geäußert. Ein Wunsch wird nämlich erst dann zum Ziel, wenn er möglichst konkret ist. Bei Wünschen weißt du nie genau, wann du sie erreicht hast, weil sie so schwammig formuliert sind. Und Wünsche animieren auch nicht wirklich zum Handeln – Ziele hingegen schon. Tipps für das richtige Setzen von Zielen erhältst du übrigens hier.
  2. Du hast dir viel zu viele Ziele auf einmal gesetzt. Das ist genauso falsch wie sich keinerlei Ziele zu setzen (warum, erfährst du hier). Nein, stimmt nicht: Das ist sogar noch viel schlimmer, weil du sie a) sowieso nicht erreichst und b) dir unnötig das Leben schwer machst, weil ständig Druck auf dir lastet. Letzteres Problem hast du nämlich nicht, wenn du dir von vornherein keine Ziele setzt. Das Geheimnis liegt also irgendwo in der Mitte.


Ständige Selbstzweifel

Davon kann ich ein Lied singen. Dies ist wohl der Hauptgrund, wieso ich in der Vergangenheit oftmals nicht das umgesetzt habe, was ich mir eigentlich vorgenommen hatte (wenngleich dies natürlich mit einem Mangel an Selbstvertrauen zusammenhängt, siehe nächster Punkt).

Natürlich muss man dazu sagen, dass Selbstzweifel nicht von Haus aus schlimm sein müssen. Oft genug ermöglichen uns Selbstzweifel, dass wir uns beispielsweise bei der Arbeit noch deutlich verbessern können. Selbstzweifel weisen uns auch darauf hin, dass wir unsere Leistung vielleicht doch noch ein kleines bisschen verbessern könnten. Das ist durchaus positiv zu sehen.

Gefährlich wird es nur, wenn solche Selbstzweifel sehr lange anhalten oder gar nicht mehr nachlassen – wenn sie also chronisch geworden sind.

Auch über das Thema Selbstzweifel habe ich hier im Blog bereits geschrieben. Hier erfährst du etwas über 3 meiner negativen Gedanken, die mich bisher vom Erfolg abhielten. Und hier verrate ich, was man tun kann, wenn einen mal wieder Selbstzweifel plagen.


Zu wenig Selbstvertrauen

Es gibt diverse Studien, die behaupten, dass Selbstvertrauen für den Erfolg nicht sonderlich förderlich sein soll. Es gibt nämlich auch ein Zuviel an Selbstvertrauen, was man gemeinhin Narzissmus nennt.

Doch ich glaube, dass es genug Menschen gibt, die stark unter ihrem Mangel an Selbstvertrauen leiden, sich nichts zutrauen und somit in ihren Möglichkeiten stark eingeschränkt sind. Sie trauen sich so wenig zu, dass sie niemals im Leben ihre Ziele erreichen und damit Erfolg haben können – sofern sie eben ihr Selbstvertrauen nicht aufbauen.

Denn: Um eine Sache längerfristig zu verfolgen und um auch bei Rückschlägen dranzubleiben, ist es notwendig, über ein gewisses Maß an Selbstvertrauen zu verfügen. Wir sollten also das Gefühl haben, dass wir für uns wichtige Situationen erfolgreich meistern können. Haben wir dieses Gefühl nicht, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass wir bei den geringsten Schwierigkeiten das Handtuch werfen.

Zum Thema Selbstvertrauen findest du hier im Blog eine Menge an Informationen. Vor allem solltest du hier mal vorbeischauen. Dort stelle ich jede Menge Übungen zur Stärkung des Selbstvertrauens vor.


Zu wenige gute Gewohnheiten

Gewohnheiten bestimmen stärker unser Leben als es die meisten für möglich halten. Psychologen sind sogar der Ansicht, dass mindestens 40 Prozent unserer täglichen Handlungen gewohnheitsmäßig ausgeführt werden. Der Sinn dahinter liegt klar auf der Hand: Gewohnheiten benötigen viel weniger Energie als willentliche Handlungen. Somit gewähren sie unserem Gehirn quasi eine Verschnaufpause zwischendurch.

Das Problem dabei ist, dass dies sowohl für positive als auch für negative Gewohnheiten gilt. Wie viel Erfolg du in deinem Leben haben kannst, wird also zu einem wesentlichen Teil dadurch bestimmt, wie dieses Verhältnis zwischen positiven und negativen Gewohnheiten aussieht. Vielleicht solltest du diesen Umstand mal zum Thema deiner Neujahrsvorsätze machen 😉

Wie du neue Gewohnheiten entwickeln und wie du sie ändern kannst, erfährst du hier und hier.


Ständiges Verharren in der Komfortzone

Natürlich ist es viel angenehmer in der Komfortzone zu verharren, als sie zu verlassen und Neues zu probieren. Neues erzeugt auch immer etwas Angst, weshalb wir es unbedingt vermeiden wollen.

Doch so angenehm dieses Verhalten kurzfristig auch sein mag, langfristig zahlen wir einen hohen Preis dafür. Wenn wir die Komfortzone nämlich regelmäßig verlassen, dann dehnt sich diese immer weiter aus. Mit der Zeit können wir Dinge ohne große Anstrengung und ohne jegliche Überwindung tun, die noch vor einigen Jahren oder bloß Monaten unvorstellbar gewesen wären. Verlassen wir dagegen nie unsere Komfortzone, dann bleiben wir auf ewig in ihr gefangen.

Die gute Nachricht: Ein solches Verlassen der Komfortzone muss nicht unbedingt ein großer Schritt sein. Es reichen auch ganz kleine Schritte, die sich bloß geringfügig unangenehm für uns anfühlen. Auf was es ankommt ist die Regelmäßigkeit. Mach es dir zur Gewohnheit, regelmäßig deine Komfortzone zu verlassen und Neues zu unternehmen und du bereicherst dein Leben ungemein. Nur so ist auch der Weg zum Erfolg geebnet.


Schlechtes Zeitmanagement

Wie bei den Zielen gilt auch beim Zeitmanagement: Weder ist es klug, seine Zeit überhaupt nicht zu managen. Noch ist es klug, sich zu viel Druck zu machen und die Sache zu übertreiben. Auch hier sollte man also die goldene Mitte suchen.

Dein Ziel sollte es meiner Meinung nach sein, zwar möglichst effektiv zu Werke zu gehen, jedoch auch auf deine Zufriedenheit zu achten und dir nicht unnötigen Druck aufzuerlegen.

Wie ich es handhabe, kannst du hier nachlesen. Vielleicht bekommst du ja ein paar brauchbare Anregungen 🙂


Über den Autor

Mein Name ist Martin Grünstäudl und ich blogge hier mit großer Begeisterung.

Wie es der Name des Blogs vermuten lässt, geht es um das Thema Erfolg. Vor allem schreibe ich über das Setzen und Erreichen von Zielen und über den Aufbau von mehr Selbstvertrauen. Auch Themen wie erfolgreiches Bloggen und die Erzielung von passivem Einkommen kommen nicht zu kurz.

Du findest mich auch auf Google+ und auf Twitter.

Foto: Matthias Riesenberg / pixelio.de

Advertisements

15 Kommentare

Eingeordnet unter Weitere Themen

15 Antworten zu “7 Dinge, die deinen Erfolg verhindern können – Kennst du sie alle?

  1. Angelika

    Toller Artikel wie immer! Die weiterführenden Links sind auch sehr nützlich
    Weiter so 🙂

  2. Hallo Martin,

    als Ergänzung spielt auch die Hartnäckigkeit eine grosse Rolle, vor allen Dingen dann, wenn ein klar definiertes Ziel zum geschätzten Zeitpunkt nicht so erreicht wird, wie es ursprünglich gedacht/geplant war!

    Die Widrigkeiten in der Online Welt machen manchmal im Grunde genommen den harmlosen Bloggern das Leben zur Hölle. Ein Bekannter von mir ist wegen Social PlugIns kostenpflichtig abgemahnt worden! Vielleicht sieht man so was in Österreich entspannter, Deutschland ist leider zu einem Paradies für Abmahnschweine geworden oder ein Berufsstand generiert durch Politik und Justiz lukrative Einnahmequellen: Mein Bekannter hat den Blog schliesslich liquidiert.

  3. Was bei mir auf jeden Fall noch dazukommt, dass ich meine Ziele nicht erreiche ist, dass ich manchmal echt faul bin 😀

  4. ## Wusste nicht, dass Social PlugIns auch bedenklich sind was Abmahnungen betrifft.

    wegen unzureichender Datenschutzerklärungen, der Instand Disclaimer, den m.E. die meisten deutschen Blogger verwenden, reicht nach Ansicht einiger Juristen nicht aus, um den (un)mündigen Nutzer aufzuklären!

    Die deutsche Rechtssprechung ist bezüglich Datenschutz sehr restriktiv geworden, m.E. wird ein ursprünglich sinnvolles Schutzgesetz ad adsurdum geführt, wo über den Umfang und Verwertung erhobener, personenbezogener Daten durch Dritte bis ins Detail Auskunftspflicht gegenüber Besuchern besteht, nur wie soll man als Blogger seiner Pflicht nachkommen, wenn Facebook und Google ihre Karten nicht offen legen;-)

    So gesehen sind diese beiden Magnaten rechtsfreue Räume oder anders ausgedrückt, mit dem strengen Datenschutz in Deutschland nicht kompatibel, weil Prozesse gegen solche Internetgiganten zu führen derzeit nicht angzeigt sind, bittet die deutsche Abmahnindustrie lieber kleinere Anbieter zur Kasse, umgekehrt kann man fragen, wieviele Blogger auf die mittlerweile brisanten Social PlugIns verzichten? Das erklärt wohl das Potential for dieses Bombengeschäft;-)

    • Hallo Jürgen,

      vielen Dank noch mal für den Hinweis und deine Antwort. Das war mir bislang noch gar nicht bewusst, dass das zu Problemen führen kann. Werde mich wohl auch mal mit dieser Thematik beschäftigen müssen um nicht draufzuzahlen..

      Liebe Grüße
      Martin

  5. Hallo Martin,

    auch wegen Google Analytics hat es schon eine Abmahnung gegeben, für mich ist das eine neue Abmahnmasche unter dem Denkmantel der zu schützenden Bürger vor Datenmissbrauch, das jüngste OLG Urteil aus Hamburg öffnet m.E. Tür und Tor für Abmahner;-)

  6. Pingback: Datenschutz | photoposter.de

  7. Vielen Dank für diesen Artikel. Ich hatte gerade vor, auch einen solchen Artikel zu schreiben. Kann ich mir ja nun sparen und den Leuten einfach deinen Link geben.

    Gerade das mit dem etwas zu wenig Selbstvertrauen und die Selbstzweifel haben mich am Anfang auch böse mitgenommen. Wenn man aber erstmal angefangen hat, sich darüber hinweg zu setzen und einfach anfängt (wo dann auch wieder die Komfortzone ins Spiel kommt), kann man nahezu nicht mehr gestoppt werden!

    Ich finde, es sollten viel mehr Menschen endlich mal anfangen, sich etwas eigenes aufzubauen und sich damit endlich ihre Ziele erfüllen. Als Arbeitnehmer (wo die meisten lustigerweise ja auch noch meinen, dass das eine sichere Sache wäre) ist man ja am Ende. Man wird erstmal von den Arbeitgebern mit Mini-Gehältern abgespeist und dann kommt auch noch der Staat, der erstmal einen fetten Batzen des hart erarbeiteten Geldes abzieht. Das kann ja auf Dauer nichts werden!

    Danke für diesen Beitrag. Ich hoffe, er motiviert einige, endlich einfach loszulegen.

    • Hallo Alex,

      vielen Dank für deine netten Worte.

      Fette Steuern müssen aber leider alle zahlen – also auch Selbständige (außer dein Unternehmen heißt Google oder Amazon) 🙂
      Ich glaube auch, dass nicht jeder zum Unternehmer geeignet ist. Manche fühlen sich sicher als Angestellter wohler. Allerdings gibt es auch sicher viele die jammern aber nichts dagegen tun. Die sollten vielleicht wirklich anfangen, sich etwas aufzubauen. Da gebe ich dir Recht.

      Liebe Grüße
      Martin

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s