Kennst du bereits die 2 Wege zur Zufriedenheit?

Zufriedenheit durch MeditationViele reden nur vom Glück. Jeder will immer und überall glücklich sein. Ist ja auch kein Wunder, denn es bezeichnet das stärkste Wohlbefinden, das wir Menschen kennen. Doch leider hat Glück auch eine große Schwäche: Wie der Volksmund in Österreich so schön sagt, ist Glück ein „Vogerl“. Das Dumme daran ist nämlich, dass es zum Teil stark von äußeren Umständen abhängig ist.

Zufriedenheit bezeichnet hingegen ein nicht ganz so intensives Wohlbefinden. Jedoch hat es einen entscheidenden Vorteil: Es ist viel beständiger. Zufriedenheit ist nämlich zu einem guten Stück unabhängig von äußeren Ereignissen. Es handelt sich dabei in gewissem Sinne um eine positive Grundstimmung, die immer und überall mitschwingt.

Die Frage ist nun, wie wir Zufriedenheit fördern können? Wie können wir es schaffen, zufriedener zu sein?

Laut Forschung sind es vor allem zwei Wege zur Zufriedenheit, die gegensätzlicher nicht sein könnten:

Du kannst entweder deine Ansprüche verringern.

Oder du stellst sicher, dass du deine Ziele im Leben erreichst.

Das war`s. Eigentlich ganz logisch oder? Na ja fast. Beides ist nämlich nicht so einfach zu bewerkstelligen …


Der erste Weg zur Zufriedenheit: Die Erreichung von Zielen

Dieser Weg ist vor allem bei uns im deutschsprachigen Raum – und noch mehr im angelsächsischen Raum – der übliche Weg zur Zufriedenheit, den die meisten einzuschlagen versuchen.

Manche sind damit recht erfolgreich. Doch viele scheitern kläglich. Gerade jetzt zu Neujahr wurden mit Sicherheit wie wild Neujahrsvorsätze gefasst, die großteils im Februar wieder verworfen werden.

Denn: Möchte man sich realistische Ziele setzen und diese in der Folge mit großer Wahrscheinlichkeit erreichen, so muss man vielerlei Dinge beachten.

Darüber habe ich hier im Blog schon oft geschrieben und auch viele Tipps dazu gegeben. Unter anderem kannst du dies hier nachlesen:

3 Tipps, um alle Ziele im Leben zu erreichen

Checkliste: Ziele setzen und erreichen

Beherzigst du die wichtigsten Regeln zum Zielesetzen, dann kann dieser Weg auf wundersame Weise für Zufriedenheit sorgen. Es wirkt nämlich überaus sinnstiftend, wenn wir uns Ziele im Leben setzen. Aufpassen muss man dabei natürlich, dass es wirklich die eigenen Ziele sind und nicht die eines anderen bzw. der Gesellschaft als Ganzes – was ja oft genug vorkommt.


Der zweite Weg zur Zufriedenheit: Die Verringerung der Ansprüche

Dann gibt es noch den defensiven Weg, der in unserer westlichen Gesellschaft relativ selten gewählt wird – der sogar als verpönt gilt.

Du kannst im Leben nämlich auch dann zufrieden werden, wenn du ganz einfach deine unrealistischen Erwartungen aufgibst und deine Ansprüche senkst.

Auch das kann ein wundervoller Weg zu mehr Zufriedenheit sein. Ich halte diesen Weg für vollkommen gleichwertig mit dem ersten.

Ich glaube sogar, dass hier die größte Schwäche von uns „Abendländlern“ liegt. Ich denke oft genug liegt der Grund für unsere nagende Unzufriedenheit darin begründet, dass wir nie genug bekommen und immer nach mehr streben, jedoch nie mit dem zufrieden sind, was wir schon alles haben.

Sehr gute Möglichkeiten um gelassener zu werden und Druck abzubauen sind zum Beispiel Meditations- und Entspannungsübungen. Natürlich sollten wir auch unsere hohen Ziele überprüfen und uns fragen, ob sie nicht zu hoch gewählt sind – oder womöglich einfach viel zu viele sind.

Zudem könntest du dich auch darin üben, öfter als bisher die positiven Dinge im Leben wahrzunehmen und diese schätzen zu lernen.

Hier sind mal einige Anregungen dazu, wie du gelassener durchs Leben gehen kannst – ich werde übrigens in Zukunft noch viel mehr auf dieses Thema eingehen:

Setze dir Ziele, die du auch erreichen kannst!

Dankbarkeit empfinden – vielleicht der beste Weg zur Zufriedenheit


Für welchen Weg sollte man sich entscheiden?

Ich denke, diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten. Es kommt zum einen sehr stark auf dich und deine Persönlichkeit an.

Zum anderen sollten wir vielleicht unser Schwarz-Weiß-Denken aufgeben. Fast nichts auf dieser Welt ist nur positiv oder nur negativ.

Ich für meinen Teil setze mir Ziele im Leben. Ich versuche aber gleichzeitig es nicht zu übertreiben und mir nicht zu viel Druck aufzuerlegen.

Zudem versuche ich mich immer mehr in Gelassenheit. Und siehe da: Meine Zufriedenheit ist in den letzten zwei Jahren wirklich enorm gestiegen.

Man kann Zufriedenheit also lernen! Doch das erfordert, dass du dich selbst aktiv weiterentwickelst. Aber keine Angst: Das ist nur zu Beginn anstrengend. Mit der Zeit wird es eine sehr aufregende Reise.

Ich wünsche dir, dass du den für dich passenden Weg zur Zufriedenheit findest 🙂 .


Über den Autor

Mein Name ist Martin Grünstäudl und ich blogge hier mit großer Begeisterung.

Wie es der Name des Blogs vermuten lässt, geht es um das Thema Erfolg. Vor allem schreibe ich über das Setzen und Erreichen von Zielen und über den Aufbau von mehr Selbstvertrauen. Auch Themen wie erfolgreiches Bloggen und die Erzielung von passivem Einkommen kommen nicht zu kurz.

Du findest mich auch auf Google+ und auf Twitter.

Foto: www.yogan-om.de / pixelio.de

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6 Kommentare

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6 Antworten zu “Kennst du bereits die 2 Wege zur Zufriedenheit?

  1. Hallo Martin,
    lohnenswerte Ziele sollte man nie aufgeben, um ein mehr an Zufriedenheit zu erlange, irgendwann erreicht jeder mal einen „Knackpunkt“, wo man sich überlegt, ob das für das man sich so stark engagiert hat, nicht doch für die Katz‘ ist?! manchmal sind es kleine aber entscheidende Kurskorrekturen, die helfen, ein angestrebtes Ziel zu erreichen.

    ein alter Freund sagte mal im Sinne von wenn man das Gefühl hat, nichts geht mehr: „Auch wenn Du keine Chance hast, nutze sie“ 😉

    • Hallo Jürgen,

      ich habe mir in der Vergangenheit viel zu viel Druck gemacht. Mir hat es deshalb schon geholfen, die Sache etwas lockerer zu sehen. Ziele setze ich mir aber noch immer (und zwar ganz bewusst).

      Ich bin jedoch dahintergekommen, dass der Mittelweg für mich besser ist. Das bedeutet für mich einige wenige mir wichtige Ziele zu haben und entspannt an die Sache heranzugehen. Dadurch habe ich paradoxerweise in letzter Zeit sogar mehr erreicht als früher. Ich denke, jeder muss seine Mischung aus Ziele setzen und Ansprüche verringern selbst herausfinden.

      Aber eines ist klar: Immer gleich aufzugeben ist auch nicht die optimale Strategie. Und gar keine Ziele zu haben geht glaub ich gar nicht. Schwierig also das Ganze, weil es kein Patentrezept gibt. Man kann es wahrscheinlich sowohl in die eine als auch in die andere Richtung übertreiben 🙂

      Liebe Grüße
      Martin

  2. Hallo Martin,
    den Unterschied zwischen Glück und Zufriedenheit hast Du gut beschrieben. Mit entsprechenden Zielen kann aus Zufriedenheit Glück werden.
    Viele Grüße
    Claudia

    • Hallo Claudia,

      ich glaube man braucht eine gewisse Grundzufriedenheit im Leben um überhaupt Momente des Glücks haben zu können. Und da Glück von so vielen äußeren Faktoren abhängig ist, konzentriere ich mich lieber auf die Zufriedenheit. Ich denke nämlich, dass man diese beeinflussen kann

      Und ja: Wenn man wichtige Ziele erreicht, dann ist das sicherlich ebenfalls ein Glücksmoment 🙂 Aber ich denke auch soziale Interaktion und die Natur können das auslösen – jedoch nur, wenn man nicht per se unzufrieden ist mit sich und dem Leben. Jemand mit Depressionen wird einen solchen Moment wohl nicht zu schätzen wissen. Jemand, der mit sich und dem Leben zufrieden ist schon.

      Liebe Grüße
      Martin

  3. Tim

    Hey Martin,

    was bei mir bisher sehr gut funktioniert: Ich setze mir große Ziele die ich erreichen möchte.

    Diese unterteile ich dann in sehr kleine Unterziele.

    Die Unterziele entwerfe ich dann so, dass ich damit quasi nicht scheitern kann.

    Das heißt, ihre Erfüllung liegt jeden einzelnen Tag komplett in meinen Händen. Das bedeutet ich habe es selbst in der Hand, an jedem einzelnen Tag meine Erfolgserlebnisse zu haben.

    Das wirkt bei mir Wunder. Ich brauche nicht erst ein halbes Jahr warten, bis ich mein großes Ziel X erreicht habe, um zufrieden zu sein, sondern kann es jeden Abend, ja sogar jeden Tag während ich gewissenhaft meine kleinen, aber wirksamen Aufgaben ausführe!

    So ist mein großes Ziel zum Beispiel, ein Buch zu schreiben. Würde das Ziel jetzt über allem stehen, und wäre mein erst dessen Veröffentlichung mein Kriterium für Wohlbefinden, dann würde die Herausforderung viel zu groß erscheinen und ich das Gefühl verlieren, ich hätte mein Wohlbefinden selbst in der Hand.

    Sage ich mir jetzt jedoch, ich setze mich jeden Tag nur 1h hin und schreibe, dann sieht die Welt schon wieder ganz anders aus!

    Wie Tony Robbins schon sagste.

    I don’t achieve to be happy – I happily achieve.

    In diesem Sinne

    Grüße
    Tim

    • Hallo Tim,

      ich setze derzeit sehr stark auf Gewohnheiten. Mein Vorsatz für dieses Jahr ist, am Ende des Jahres um mindestens eine gute Gewohnheit mehr zu haben als am Ende des letzten Jahres.

      Zum Beispiel habe ich mir schon vor einiger Zeit angewöhnt, jeden Tag 10 Minuten zu schreiben. Oft werden es dann deutlich mehr, doch ich mache mir nun keinen Druck noch mehr zu schreiben. So bleibt es oft dann auch bei den 10 Minuten – was kein Problem ist. Ich habe jetzt zumindest die Gewohnheit, mich jeden Tag hinzusetzen und etwas zu schreiben. Somit erfordert es jetzt keine Überwindung mehr. Gewohnheiten sind also derzeit meine kleinen Schritte zu meinen langfristigen Zielen 🙂

      PS: Was ist mit deiner Seite manofaction.de passiert?

      Liebe Grüße
      Martin

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