Willst du einen neuen Blog starten? – Diese 3 Regeln solltest du beachten

Erfolgreich BloggenEin neuer Blog ist schnell aufgesetzt: Einfach bei einem Blogprovider wie wordpress oder blogger anmelden und wenige Minuten später hast du deinen eigenen Blog.

Wenn du ausschließlich zum Spaß bloggst und deinen neuen Blog nur hobbymäßig betreiben willst, dann brauchst du dir auch keinerlei weitere Gedanken zu machen.

Doch wenn du mittel- bis langfristig eine ordentliche Zahl von Lesern mit deinen Blogposts erreichen willst, dann solltest du unbedingt ein paar Dinge beachten …

Tipp: Die besten Blogartikel zum Thema Bloggen gibt es jetzt auch in Buchform: Bloggen mit Erfolg


Regel #1: Planung ist wichtig

Wenn du es mit dem Bloggen richtig ernst meinst, dann mach dir im Vorfeld unbedingt Gedanken über folgende Dinge:

Was sind deine Ziele?

Welche Ziele verfolgst du mit dem Bloggen? Diese Frage solltest du dir unbedingt gleich im Vorfeld eines Blog-Starts stellen.

Denn: Alle weiteren Entscheidungen hängen von der Antwort auf diese Frage ab.

Bloggst du nur zum Spaß? Möchtest du ein Zusatzeinkommen mit dem Bloggen lukrieren? Möchtest du Klienten im Internet anwerben? Oder möchtest du dein Wissen mit möglichst vielen Lesern teilen und sie für bestimmte Themen sensibilisieren?

Und ebenfalls wichtig: Was ist für dich Erfolg? Wie weißt du, ob du mit deinem Blog Erfolg hast oder nicht? Woran erkennst du das? Was ist dir also wichtig?

Die richtige Themenwahl

Über was willst du bloggen? Das ist wahrscheinlich die wichtigste Frage überhaupt.

Ein perfekt passendes Thema erfüllt gleich drei Voraussetzungen gleichzeitig:

  • Das Thema ist dermaßen interessant in deinen Augen, dass du dir vorstellen kannst, auch noch in fünf Jahren regelmäßig darüber zu bloggen.
  • Das Leserpotential ist groß genug. Das Thema interessiert also nicht nur dich, sondern auch eine große Zahl potentieller Leser.
  • Die Konkurrenz an themengleichen Blogs ist nicht allzu groß (bzw. im Moment nicht vorhanden).

Du ahnst es sicher: Es ist praktisch unmöglich, dass all diese Voraussetzungen gleichzeitig zutreffen. Trotzdem solltest du dir im Vorfeld mal einen Überblick verschaffen und dir genau überlegen, ob du wirklich den hundertsten Blog zum Thema XY starten willst, nur weil du dir daraus eine Menge erhoffst und dich das Thema an sich eigentlich gar nicht wirklich interessiert.

Die Zielgruppe deines Blogs

Sobald du das für dich optimale Thema gefunden hast, solltest du mal deine Hauptzielgruppe definieren.

Ich weiß, das wird von den meisten vernachlässigt und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass auch du darauf pfeifst. Trotzdem halte ich es für wichtig.

Doch keine Angst: Du brauchst dich auch nicht zu sehr einschränken. Wähle deine Zielgruppe breit genug, damit dir die Themen nicht ausgehen und du auch genügend potentielle Leser mit deinen Texten erreichst.

Fakt ist aber, dass du nur dann weißt, wie und über was du schreiben sollst, wenn du deine Zielgruppe kennst. Denn: Selbst wenn du dein Thema bereits eingegrenzt hast, weißt du noch immer nicht, über was genau und wie du deine Artikel schreiben solltest.

Nehmen wir als Beispiel mal her, du willst Blogartikel übers Bloggen veröffentlichen. Richtest du dich dabei hauptsächlich an Blog-Beginner oder an langjährige Blogger? Inwieweit ist die Zielgruppe vorgebildet in puncto SEO? Wie steht es um das technische Verständnis der Leser? Können sie programmieren oder sind sie schon froh, dass sie es überhaupt geschafft haben, den Blog zum Laufen zu bringen?

Und nicht nur das: Welchen Schreibstil erwartet sich deine Zielgruppe? Solltest du deine Leser mit einem förmlichen Sie anreden oder ist duzen okay? Kannst du auch mal Fremdwörter verwenden oder solltest du darauf lieber verzichten? Welches Blogdesign erwartet sich deine Zielgruppe?

Das sind alles wichtige Fragen, die du dir meiner Meinung nach im Vorfeld eines Blog-Starts stellen solltest (sofern du eben nicht nur zum Spaß bloggst, sondern auch bestimmte Ziele mit dem Bloggen erreichen willst).

Dein USP

USP ist eine Abkürzung und steht für Unique Selling Proposition, was so viel heißt wie „einzigartiger Verkaufsvorteil“.

Diesen einzigartigen Verkaufsvorteil solltest du unbedingt finden. Was unterscheidet dich und deinen Blog von anderen da draußen? Was macht dich einzigartig? Welchen Nutzen kannst du deinen Lesern bieten, den andere Blogger nicht auf diese Art und Weise bieten können?

Glaub mir, es ist enorm wichtig, auf irgendeine Art und Weise einzigartig zu sein. Es gibt mittlerweile so viele Blogs zu allen möglichen Themen, dass es schwierig ist, nennenswert Leser zu finden. Wenn du dich in keiner Weise positiv von anderen abhebst, dann ist es ein hoffnungsloses Unterfangen.


Regel #2: Vermarktung ist wichtig

Ich empfehle dir wirklich, dir im Vorfeld Gedanken über obige Dinge zu machen. Doch mindestens ebenso wichtig ist es, den Blog nach erfolgter Onlinestellung zu vermarkten.

Denn wie sollen potentielle Leser auf deinen Blog gelangen, wenn du ihnen nicht einmal die Möglichkeit gibst, davon zu erfahren?

Vermarktungsmaßnahmen gibt es viele, die am meisten genutzten sind SEO (Search Engine Optimization = Suchmaschinenoptimierung) und das Teilen der eigenen Blogartikel im Social Web – vor allem auf Facebook, Twitter und Google+.

Doch natürlich gibt es noch viele weitere Wege, um seinen Blog zu vermarkten und an mehr Leser zu kommen. Schau dir doch mal meine fünfteilige Serie mit insgesamt 99 Tipps für mehr Blog-Traffic an 😉 .

Ach ja: Zum Thema SEO habe ich auch mal was geschrieben: Warum herkömmliches SEO-Denken gefährlich ist


Regel #3: Das Schreiben guter Artikel ist am wichtigsten

Planung und Vermarktung sind zwei wirklich wichtige Dinge, die ich beim Blog-Start (und auch danach) auf keinen Fall vernachlässigen würde.

Doch umgekehrt gilt auch: Wenn du in der Folge keine guten Blogartikel schreibst, dann kannst du dir das ganze Planen und Vermarkten sparen. Niemand will schlechte und lieblos geschriebene Artikel lesen.

Wenn du es wirklich ernst meinst mit dem Bloggen, dann solltest du ständig bestrebt sein, dich und deinen Blog immer weiter zu verbessern. Dazu gehört, dass du gute Überschriften schreibst, die deine Leser dazu animieren, den Artikel anzuklicken. Dazu gehört auch, dass du zum großen Teil fehlerfrei und interessant schreibst, aber auch, nach größtmöglichem Nutzen für deine Leser zu streben.

Doch genau darüber habe ich hier im Blog schon mal geschrieben. Wenn du es mit dem Bloggen also wirklich ernst meinst, dann lies diese beiden Artikel hier:

Das Geheimnis der erfolgreichsten Blogger der Welt

Die ultimative Checkliste für lächerlich gute Blogartikel

Wenn du dich zumindest bemühst, diese Dinge mit der Zeit umzusetzen, dann bin ich überzeugt davon, dass du mit der nötigen Ausdauer Erfolg mit dem Bloggen haben wirst (was immer Erfolg für dich konkret bedeutet).


P.S.

Dies ist ein Beitrag für meine eigene (noch bis 9. Februar 2014 laufende) Blogparade zum Thema „Meine besten Tipps für Blog-Anfänger“.


Über den Autor

Mein Name ist Martin Grünstäudl und ich blogge hier mit großer Begeisterung.

Wie es der Name des Blogs vermuten lässt, geht es um das Thema Erfolg. Vor allem schreibe ich über das Setzen und Erreichen von Zielen und über den Aufbau von mehr Selbstvertrauen. Auch Themen wie erfolgreiches Bloggen und die Erzielung von passivem Einkommen kommen nicht zu kurz.

Du findest mich auch auf Google+ und auf Twitter.

Foto: aboutpixel.de – Günter Albers (Xurzon)

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3 Kommentare

Eingeordnet unter Erfolgreich Bloggen

3 Antworten zu “Willst du einen neuen Blog starten? – Diese 3 Regeln solltest du beachten

  1. Gut geschrieben, klar, übersichtlich und relevant! 🙂

  2. Hallo Martin,
    dem Kommentar von Frau Nielsen kann ich nur zustimmen.
    Viele Grüße
    Claudia

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