Fünf Fehler, die Du beim Launch Deiner Webseite unbedingt vermeiden solltest

Dead EndEin Website-Projekt lässt keinen kalt. Der eine sitzt praktisch Tag und Nacht in den Startlöchern, sprudelt vor neuen Ideen, wirft immer wieder alles um und kann es  gar nicht erwarten, bis seine Seite endlich online ist.

Für den anderen ist es dagegen eine lästige Herkulesaufgabe, mit der er sich endlos lange herumquält. Doch ganz egal, welcher Typ Du bist und wie Du Dein eigenes Website-Projekt angehst: es gibt 5 Fehler, die Du beim Launch Deiner neuen Webseite unbedingt vermeiden solltest.

Dies ist ein Gastartikel von Wolf-Dieter Fiege: hosteurope.de


Fehler Nr. 1: Du hast keinen Plan

Es klingt vielleicht banal, aber wenn Du selbst keine klare Vorstellung von Deinen Zielen hast, wird auch kein Besucher Deine Webseite verstehen.

Bevor Du mit der eigentlichen Arbeit an Deiner Webseite beginnst, solltest Du Dir im Klaren darüber sein, was Du eigentlich erreichen möchtest. Willst Du der Welt gerne etwas mitteilen, Dich mit anderen über bestimmte Themen oder  Hobbys austauschen und dafür einen eigenen Blog einrichten? Möchtest Du etwas verkaufen und dafür einen eigenen Online-Shop oder eine Webseite mit Bestellmöglichkeiten einrichten? Oder willst Du Dich als Selbstständiger oder Unternehmer mit Deinen Dienstleistungen und Angeboten im Internet möglichst attraktiv präsentieren?

Erst wenn Dein Vorhaben konkrete Gestalt angenommen hat, solltest Du damit anfangen, Dir Gedanken darüber zu machen, welche Funktionen Du auf Deiner Webseite brauchst. Benötigst Du  Kommentarfelder, Kontaktformulare, Bestell-Buttons  und wie sollen Sie aussehen … etc.?


Fehler Nr. 2: Du hast keine Zugriffsmöglichkeiten auf die eigene Seite

Wenn Du wenig oder vielleicht sogar noch gar keine Erfahrung mit der Gestaltung einer Webseite hast, kommst Du schnell auf den Gedanken, Dir einen Webdesigner zu suchen. Du sagst Dir vielleicht:  „Der hat Erfahrung.  Der macht das für mich…“

Doch Vorsicht! Wenn Du jemanden dafür bezahlst, dass er Dir Deine Webseite oder Deinen Online-Shop einrichtet, heißt das nicht automatisch, dass Du auch die vollen Zugriffsmöglichkeiten auf Deine Seite hast. Sicherlich arbeiten die meisten Webdesigner fair und transparent. Doch es gibt auch hin und wieder schwarze Schafe.

  • Lies am besten auch das Kleingedruckte in den Verträgen, damit es nachher keine bösen Überraschungen gibt.
  • Achte vor allem darauf, dass die Domain auf Deinen Namen eingetragen ist und Du die Zugangsdaten und Änderungsrechte für die Webseite besitzt.
  • Sorge dafür, dass Du eine Kopie von sämtlichen verwendeten Bildern und Daten besitzt. Wenn die Webseite mit einem Content-Management-System erstellt wurde, kannst Du viele Änderungen und Aktualisierungen selbst durchführen.

Als günstige Alternative zu einem externen Webdesigner kannst Du aber auch einen Homepage-Baukasten und Online-Shop nutzen, den viele Provider in ihrem Angebot bereithalten. Diese Systeme bieten Dir vorgefertigte Designvorlagen, mit denen Du eine Webseite, einen Blog oder Online-Shop ganz einfach selbst gestalten kannst.


Fehler Nr. 3: Du vergisst, rechtzeitig einen geeigneten Domainnamen zu registrieren

Jedes Vorhaben braucht einen guten Namen – auch im Internet. Doch selbst die originellste Bezeichnung z.B. für eine neue Geschäftsidee bringt Dir nicht viel, wenn Du feststellen musst, dass der entsprechende Domainname schon vergeben ist.

Die Suche und Registrierung eines geeigneten Domainnamens sollte daher ganz am Anfang Deines Website-Projekts stehen. Am besten beginnst Du damit, bevor Du alle anderen Schritte in die Wege leitest. Ein Domaincheck ist in der Regel bei allen Providern kostenlos. Du brauchst nur Deinen Wunschnamen in das entsprechende Feld eingeben und erfährst in Sekunden, ob Dein Wunschname als Domain verfügbar ist.


Fehler Nr. 4: Schlechte SEO-Beratung

Du wirst Dich bestimmt fragen, wie Deine neue Seite bei Google und anderen Suchmaschinen noch besser gefunden werden kann. Bei der Planung einer Webseite kommst Du am Thema SEO (Suchmaschinenoptimierung) kaum vorbei. Aber wenn Du Dich mit diesem Thema selbst nicht auskennst, wirst Du vielleicht den Rat von SEO-Experten suchen. Du wirst viele Unternehmen im Internet finden, die Dir umfangreiche SEO-Maßnahmen zu unglaublich günstigen Preisen anbieten. Lass lieber die Finger davon!

Schlechte SEO-Maßnahmen, wie z.B. die Verlinkungen von Seiten mit sehr geringer Qualität, können von Google abgestraft werden und das Ranking Deiner Seite nachhaltig schädigen. Es kann für Dich sehr teuer werden, die Positionierung Deiner Seite wieder zu verbessern.  Gute SEO-Beratung hat ihren Preis. Baue lieber gleich auf seriöse SEO-Dienstleister und vertraue dabei auf Empfehlungen von anderen Website-Betreibern.


Fehler Nr. 5: Super, die Website ist fertig. Und jetzt?

Denke immer daran: Eine Webseite ist etwas anderes als ein Eintrag in den Gelben Seiten. Es reicht nicht, einfach eine neue Webseite zu erstellen. Eine Webseite ist grundsätzlich niemals fertig.

Damit man Dich findet und weiterempfiehlt, musst Du kontinuierlich an und mit Deiner Webseite arbeiten. Erstelle neue Beiträge oder Artikel, aktualisiere Deine Inhalte und nutze Social-Media-Kanäle, um auf Deine Webseite aufmerksam zu machen. Du kannst Deine Seite ändern, wann immer Du möchtest. Und genau das solltest Du auch tun!

Es sind nur 5 kleine Tipps, aber Sie können Dir helfen, mit Deiner Webseite erfolgreicher zu sein.


Über den Autor

Wolf-Dieter Fiege ist Autor des Blog & Online-Redaktionsteams der Host Europe GmbH, einem der größten Internetprovider Europas und als Fachautor in vielen Blogs aktiv.

Foto: www.morguefile.com - Brad McMath / free Photos
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3 Kommentare

Eingeordnet unter Erfolgreich Bloggen, Gastbeiträge

3 Antworten zu “Fünf Fehler, die Du beim Launch Deiner Webseite unbedingt vermeiden solltest

  1. Das sind sehr gute Punkte, die man wirklich beachten sollte.

  2. Vor allem Nr. 5 wird häufig ignoriert: Alle 5 Jahre eine komplett neue Seite reicht doch aus… oder eben nicht.

  3. Sehr gute Tipps!
    Leider musste ich Fehler #2 vor einigen Jahren selber machen! Habe daraus gelernt und mir inzwischen so einiges Wissen angeeignet, um viele Dinge selbst zu machen!
    Fehler sind dafür da, oder? 😉

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