23 Tipps für mehr Produktivität bei der Arbeit

Mangelnde MotivationHeute nehme ich an meiner eigenen Blogparade zum Thema „Meine besten Tipps für mehr Produktivität“ teil. Die nachfolgenden Tipps in diesem Artikel haben mir selbst sehr dabei geholfen, produktiver zu werden bei meiner täglichen Arbeit im Büro.

Vielleicht ist auch der eine oder andere nützliche Tipp für dich dabei, den du selbst in der Praxis umsetzen kannst. Mich würde es freuen, wenn dem so ist 😉 .

Achtung: Lass dich bitte nicht von der Länge dieses Artikels abschrecken (über 3.000 Wörter). Vielleicht magst du die Tipps ja auch als eine Art Checkliste nutzen, weshalb ich nichts Wichtiges auslassen wollte.


Vermeide Ablenkungen

Tipp Nr. 1: E-Mails zu fixen Zeiten checken

Damit hadere ich auch immer wieder: Ich möchte ständig up-to-date sein und zu jeder Zeit wissen, ob gerade wieder eine Mail eingegangen ist und ob etwas daran wirklich interessant oder gar wichtig ist.

Doch im Normalfall ist es völlig egal, ob du das jetzt gleich liest oder erst in ein paar Stunden. Wenn du alle paar Minuten nachsiehst (oder gar hörst, dass wieder eine Mail eingegangen ist), dann wirst du ständig in deiner Arbeit unterbrochen.

Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass dies nicht gerade effizient ist und eine Menge Produktivität kostet, wenn du so vorgehst. Warum gewöhnst du dir also nicht stattdessen an, Emails immer zu fixen Zeiten zu lesen und zu beantworten?

Wenn du allerdings der Vorstellung unterworfen sein solltest, dass man E-Mails möglichst zeitnah beantworten sollte, dann fixiere halt zwei Termine hierfür am Tag. Besser wäre es allerdings, dies nur einmal am Tag zu machen.

Übrigens: Wenn du glaubst, dass das unmöglich ist, da manche Dinge dermaßen dringend sind, dann nimm dir mal ein Beispiel an Tim Ferriss. Der checkt seine E-Mails nur einmal in der Woche. Also wirst du doch deine Kommunikationspartner zufrieden stellen können, wenn du nur mehr einmal am Tag antwortest – oder etwa nicht? 😉

Tipp Nr. 2: Schluss mit den E-Mails auf dem Handy

Fast jeder bekommt seine Mails nun sogar aufs Handy – ach entschuldige: Smartphone.

Aus Produktivitätssicht ist das allerdings eine Katastrophe, da man ständig versucht ist, nachzusehen und die Mails natürlich auch sofort lesen muss. Beantwortet werden sie dann in der Regel sowieso nicht gleich, sondern erst später. Das Schreiben am Handy ist ja auch nicht so angenehm wie am Computer.

Wieso dann aber überhaupt lesen? Wenn du sie erst später beantwortest, dann musst du dich mit der selben E-Mail auch noch ein zweites Mal beschäftigen. Das bedeutet doppelten Zeitaufwand.

Mein Tipp also: Schluss mit den Mails am Handy! Du musst nicht ständig und überall wissen, ob dir jemand eine Mail geschickt hat. Wenn es wichtig ist, dann sollen sie anrufen. Punkt aus.

Tipp Nr. 3: Sorge dafür, dass du nicht gestört wirst

Vor allem so mancher Chef und Unternehmer klagt darüber, dass sie keine 10 Minuten am Stück für sich alleine sind. Das eigene Büro ist oftmals der reinste Durchzugsverkehr.

Wieso also nicht mal dafür Sorge tragen, dass man zu einer gewissen Zeit des Tages nicht gestört werden darf?

Berücksichtige dabei deinen Biorhythmus. Wann bist du normalerweise am leistungsfähigsten?

Und dann sorge dafür, dass man dich während dieser Zeit nicht stören darf – für mindestens zwei Stunden. Und glaub mir: Das bringt eine Menge.

Zu dieser Zeit könntest du dann deine wichtigste Aufgabe des Tages erledigen – und zwar voll konzentriert, weil du dir sicher sein kannst, dass nicht gleich wieder jemand bei der Tür hereinplatzt.

Mach dir zu dieser Zeit auch keine Termine mit Kunden aus und schalte am besten auch dein Handy ab – oder zumindest auf lautlos. Du kannst ja danach zurückrufen.

Tipp Nr. 4: Halte dich nicht zu viel im Social Web auf

Während der Arbeit sollte man sich meiner Meinung nach überhaupt nicht für private Zwecke im Social Web aufhalten – höchstens gegen Ende des Arbeitstages, wenn die dringendsten Aufgaben des Tages bereits erledigt sind.

Aus geplanten fünf Minuten wird gleich mal eine halbe Stunde oder länger. An Produktivität bei der Arbeit ist dann meist nicht mehr zu denken, wenn man sich erst mal bei Facebook und Co. eingeloggt hat.

Und was die berufliche Nutzung des Social Webs betrifft (zum Beispiel wenn du selbständig bist und Facebook, Twitter und Co. zu Marketingzwecken nutzt), solltest du ähnlich wie mit den E-Mails verfahren. Das bedeutet: Reserviere dir fixe Zeiten hierzu und widerstehe der Versuchung mal eben zwischendurch nachzusehen, was sich in den sozialen Netzwerken so tut. Das ist oft ein größerer Produktivitätskiller als das ständige Checken der E-Mails, denn es kann richtiggehend süchtig machen.

Tipp Nr. 5: Konzentriere dich immer nur auf eine Aufgabe

Das ganze Gerede um das Multitasking ist völliger Quatsch. Ich weiß nicht, warum sich dieses Gerücht, dass Frauen im Gegensatz zu Männern multitaskingfähig sind, immer noch so hartnäckig hält.

Laut vieler durchgeführter Studien in allen möglichen Ländern ist längst bewiesen, dass Frauen genauso schlecht wie wir Männer darin sind, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. Unser Gehirn ist schlicht und ergreifend nicht dafür konzipiert. Wir funktionieren nur dann richtig gut, wenn wir uns auf eine einzelne Sache konzentrieren und nicht auf zwei oder drei gleichzeitig.

Halte dich also daran und bearbeite immer nur eine Aufgabe auf einmal – und zwar so lange, bis du sie abgeschlossen hast oder vollkommen die Lust verlierst bzw. zu erschöpft bist um weiterzumachen.


Setze dir Ziele (aber richtig)

Tipp Nr. 6: Mach dir klar, was dich motiviert

Es wird ja oft gesagt, dass man sich – dem so genannten Eisenhower-Prinzip folgend – vor allem auf die wichtigen Dinge konzentrieren sollte. Damit sind jene Dinge gemeint, die dich deinen Zielen am deutlichsten näherbringen.

Doch was ist, wenn dich diese Ziele überhaupt nicht motivieren, weil sie ganz einfach die falschen sind?

Ich denke, dass du dir als erstes mal darüber klar werden solltest, ob du wirklich die für dich richtigen Ziele verfolgst. Denn wenn dich dein Tun so überhaupt nicht motiviert – oder du dich noch viel schlimmer jeden Tag frustriert an die Arbeit machst – wirst du nie so richtig produktiv werden.

Deshalb solltest du dich vielleicht mal darüber klar werden, was dich wirklich motiviert und welche Tätigkeiten dir Spaß machen und welche du umgekehrt hasst.

Unter Umständen kann die Beantwortung dieser Frage auch bedeuten, dass dir bewusst wird, dass du in diesem Job nie sonderlich produktiv werden wirst, da du deine Arbeit hasst und dir nichts daran wirklich Spaß macht. Und genau den brauchst du von Zeit zu Zeit um effektiv arbeiten zu können.

Unter Umständen könntest du dich fragen, ob nicht eine berufliche Veränderung angesagt ist.

Tipp Nr. 7: Setz dir nicht zu viele Ziele auf einmal

Wenn du dir zu viel vornimmst, dann ist ein Scheitern quasi vorprogrammiert. Setz dir deshalb eher zu wenige Ziele als zu viele.

Wie Forschungen beweisen, ist unsere Willenskraft arg begrenzt. Womöglich hält diese zwar für ein paar Tage und wir können hundert unterschiedliche Dinge tun. Doch irgendwann sind wir ausgebrannt und können nicht mehr.

Doch dann ist es oftmals so, dass wir weniger schaffen, als hätten wir uns von vornherein weniger vorgenommen. Es tritt nämlich ein Scheißegal-Effekt auf: Wenn wir ein Ziel nicht erreichen können, dann geben wir oft auch unsere anderen Ziele auf, weil wir ja offensichtlich gescheitert sind mit unserem Vorhaben und jetzt sowieso alles egal ist.

Mach bitte nicht diesen Fehler. Orientiere dich stattdessen lieber an der berühmten 80/20 Regel. Diese besagt, dass 20 Prozent der Aufgaben und Tätigkeiten 80 Prozent des Ergebnisses einbringen. Konzentriere dich also lieber auf diese 20 Prozent und setze dir nur dort klare Ziele. Für den Rest lohnt es sich nicht, sich klare Ziele zu setzen.

Tipp Nr. 8: Setz dir nur Ziele, die du auch erreichen kannst

Auch wenn du dir – dem Produktivitätstipp Nr. 7 folgend – nicht zu viele Ziele auf einmal setzt, kann es vorkommen, dass wir uns zu viel in zu kurzer Zeit vornehmen. Beispielsweise kann es sein, dass du länger dafür brauchst, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen oder, dass du im Moment noch nicht die nötigen Fähigkeiten hast, um dieses Ziel überhaupt erreichen zu können.

Mach`s dir doch nicht so schwer und bleibe realistisch in deinen Annahmen. Nimm dir nicht zu viel vor – erreiche es dann aber wirklich. Das ist oft mehr als andere schaffen, die extrem hohe Ziele verfolgen, die sie dann nach kurzer Zeit sowieso wieder verwerfen – eben weil sie unerreichbar sind.

Tipp Nr. 9: Liefere periodische Fortschrittsberichte ab

Studien haben ergeben, dass es für die Erreichung seiner Ziele und zur Beibehaltung der eigenen Produktivität enorm von Vorteil sein kann, wenn man jemand anderem regelmäßig von dem Grad der Erreichung seiner Ziele berichtet.

Wenn man sich vor jemand anderem rechtfertigen muss, dann will man nicht sein Gesicht verlieren und setzt alles daran, seine Ziele zu erreichen und bei der Arbeit effektiv ans Werk zu gehen und nicht herumzutrödeln und sich ständig ablenken zu lassen.

Kennst du also jemanden, dem / der du regelmäßig vom Grad deiner Zielerreichung erzählen kannst? Das könntet ihr ja in beide Richtungen machen und dafür sorgen, dass ihr beide dadurch produktiver werdet und all eure gesteckten Ziele erreicht.

Tipp Nr. 10: Fixiere den Zeitpunkt des Feierabends schon im Vorfeld

Neben all deinen Zielen, die du dir betreffend gewünschter Ergebnisse gesetzt hast, könntest du dir außerdem täglich ein Zeitlimit setzen.

„Wie lang möchte ich heute arbeiten?“ … Diese Frage solltest du dir meiner Meinung nach täglich stellen.

Vielleicht hast du schon mal was vom Parkinsonschen Gesetz gehört. Dieses besagt, dass wir für bestimmte Aufgaben genau so lange brauchen, wie wir uns dafür Zeit nehmen.

Die Praxis bestätigt diese Theorie ebenfalls: Es ist immer wieder zu beobachten, dass Teilzeitbeschäftigte pro Stunde Arbeitszeit mehr auf die Reihe kriegen als Vollzeitbeschäftigte. Die Wahrscheinlichkeit ist also groß, dass du pro Tag locker eine Stunde an Arbeitszeit einsparen könntest und trotzdem genau so viel schaffst wie bisher.

Die dringenden Aufgaben müssen nämlich trotzdem erledigt werden und so vermeidest du automatisch, dass du zu sehr herumtrödelst. Dadurch wirst du automatisch produktiver und bist deutlich konzentrierter bei der Bearbeitung deiner Aufgaben.

Probiere es doch einfach mal aus 🙂 .


Vermeide es, dir zu viel Druck zu machen

Tipp Nr. 11: Erstelle keine To-Do-Listen mehr

Ich weiß, dass dieser Tipp genau das Gegenteil von dem ist, was viele andere empfehlen. Doch bei mir funktionieren herkömmliche To-Do-Listen mit genau definierten Prioritäten überhaupt nicht. Und ich bin mir sicher, dass sie bei vielen – wenn nicht den meisten – ebenfalls nicht funktionieren.

Der Grund ist einfach:

Wenn man etwas tun MUSS, dann macht es keinen Spaß mehr.

Zudem neigen wir zum Aufschieben, wenn wir eine Sache, die uns keinen Spaß macht erledigen wollen, diese aber heute noch nicht unbedingt erledigt werden muss.

Tipp Nr. 12: Nur dringende Sachen müssen gleich erledigt werden

Ich bin ein Fan der Zeitmanagementmethode von David Allen.

Dabei schreibt man in einem ersten Schritt mal alles auf, was man irgendwann mal erledigen will bzw. muss.

Sodann erstellt man einen schlanken Terminkalender mit allen Sachen, die bis zu einem bestimmten Termin erledigt werden sollten, da eine spätere Erledigung keinen Sinn mehr macht bzw. dann nicht mehr möglich ist.

Dann arbeitet man zuerst den Terminkalender ab. Wenn also für den jeweiligen Tag etwas vorgesehen ist, dass man an einem anderen Tag nicht mehr erledigen kann (weil es dann schon zu spät dafür wäre), dann macht man dies zuerst. Und dies nur dann, falls es einem wirklich noch wichtig ist – ansonsten lässt man es bleiben.

Zum Schluss nimmt man die Liste mit den anderen noch unerledigten aber nicht dringenden Dingen in Angriff – für was man sich entscheidet hängt vor allem ab von der subjektiven Wichtigkeit, der eigenen Energie und der Lust und Laune an dem jeweiligen Tag (und eben nicht von vorher definierten Prioritäten!).

Nähere Details hierzu kannst du hier nachlesen: Zeitmanagement – Mein 8-Schritte-Plan

Tipp Nr. 13: Leg ausreichend Pausen ein

Es ist wohl kein Geheimnis mehr, dass wir Pausen brauchen um gut zu funktionieren. Spätestens nach 90 Minuten lege ich daher bewusst eine Pause von zumindest 15 Minuten ein. Die dadurch gewonnene Frische lässt mich danach umso produktiver weiterarbeiten. Dies sorgt dafür, dass ich unterm Strich mehr auf die Reihe kriege, als wenn ich nicht pausiert und einfach weitergearbeitet hätte.

Der umgekehrte Fall ist aber ebenfalls nicht zu empfehlen. Du kannst es natürlich auch übertreiben und zu lange Pause machen, sodass du dich jedesmal aufs Neue zwingen musst, wieder in die Arbeit einzusteigen. Deshalb ist es angebracht, genau die Pausenlänge herauszufinden, die für dich optimal ist.

Manche brauchen eine längere Pause, andere kommen wiederum mit kurzen Pausen aus. Experimentiere halt etwas mit der Pausenlänge. Was ist für dich optimal?

Tipp Nr. 14: Sorge für ausreichend Schlaf

Eines ist klar: Wenn du am Vorabend über die Stränge geschlagen oder sogar die ganze Nacht durchgezecht hast, dann bist du am nächsten Tag sicher nicht zu 100 Prozent fit und kannst somit auch nicht so konzentriert arbeiten wie sonst.

Doch auch wenn du jede Nacht ein bisschen zu wenig Schlaf bekommst, wird langfristig deine Produktivität darunter leiden. Vor allem unser Gehirn braucht genügend Schlaf um gut funktionieren zu können.

Denk also immer daran und leg dich früh genug schlafen um am nächsten Tag produktiv arbeiten zu können.

Tipp Nr. 15: Sorge für Ausgleich

Und hier kommt die viel zitierte Work-Life-Balance ins Spiel. Ich finde es persönlich extrem wichtig einen Ausgleich zu haben und Hobbies nachzugehen, die einen nicht ständig an unerledigte Dinge denken lassen.

Bei mir ist Sport ein wunderbarer Ausgleich, der meine Batterien wieder auflädt und mich danach wieder voll einsatzfähig und produktiv macht.

Welche Tätigkeit funktioniert bei dir am besten? Wenn du das nicht weißt, dann experimentiere etwas herum. Und vor allem: Führe diese Tätigkeit dann auch regelmäßig aus. Die Zeit dafür hast du ja jetzt – vor allem, wenn du Tipp Nr. 10 beherzigst 😉 .

Tipp Nr. 16: Öfters delegieren und auslagern

Gibt es Tätigkeiten in deinem Job, die zwar dringend sind, die dir aber überhaupt nicht liegen und die deshalb jemand anders womöglich besser und sogar billiger erledigen könnte?

Denn denk an die Opportunitätskosten. Wenn du dich mit einer bestimmten Aufgabe beschäftigst, dann kannst du dich nicht gleichzeitig effizient mit einer anderen Aufgabe beschäftigen (siehe auch der Mythos vom Multitasking und Tipp Nr. 5).

Womöglich bringt es dir und dem Unternehmen viel mehr, wenn du dich eher mit Dingen beschäftigst, die dir leichter von der Hand gehen und den Rest andere erledigen, die besser dafür qualifiziert sind als du.

Tipp Nr. 17: Lerne NEIN zu sagen

Ich halte es für sehr sehr wichtig, dass du auch mal NEIN sagen kannst.

Womöglich musst du das erst lernen – vor allem, wenn du an einem geringen Selbstvertrauen leidest (siehe auch mein Artikel: Lerne NEIN zu sagen).

Der Grund hierfür ist schnell erklärt: Wenn es dir schwer fällt, NEIN zu sagen und die Übernahme von Aufgaben nur schwer ablehnen kannst, dann verzettelst du dich schnell mal und hast nie Gelegenheit, dich um wirklich wichtige Aufgaben zu kümmern, die dir wirklich am Herzen liegen.

Tipp Nr. 18: Verabschiede dich von übertriebenem Perfektionismus

Bei manchen Dingen ist es gut, wenn man ein Perfektionist ist und diese Aufgaben gut erledigt.

Doch bei Dingen, die dir oder dem Unternehmen nicht so wichtig sind, ist es absoluter Blödsinn, wenn du übertriebenen Perfektionismus an den Tag legst.

Manchmal reicht es schon, wenn die Leistung nur durchschnittlich ist – Hauptsache, die Sache ist endlich vom Tisch.

Vielleicht ist es eine gute Strategie sich im Vorfeld zu überlegen, welche Qualität von mir erwartet wird, und dann einfach genau diese Qualität abzuliefern – nicht mehr und nicht weniger.


Sorge für gute Bedingungen

Tipp Nr. 19: Sorge für einen aufgeräumten Schreibtisch

Ich beobachte das immer wieder bei mir selbst: Wenn der Schreibtisch aufgeräumt ist, dann arbeite ich viel lieber und auch länger – und zwar viel konzentrierter als wenn der Schreibtisch im Chaos versinkt. (Doch leider muss ich gestehen, dass ich selbst auch immer wieder zum Chaos tendiere.)

Zudem findest du auch die Sachen, die du schnell mal brauchst, viel schneller, wenn alles aufgeräumt und an seinem angestammten Platz ist.

Zeit, die du mit Suchen verwendest, ist verlorene Zeit. Wer so verfährt, kann nicht als produktiv bezeichnet werden. Denkst du nicht auch?

Wie sieht es eigentlich zur Zeit auf deinem Schreibtisch aus? 😉

(Ich denke, ich werde mich im Anschluss an das Schreiben dieses Artikels mal selbst bei der Nase nehmen und für Ordnung sorgen 🙂 )

Tipp Nr. 20: Sorge für eine angenehme Atmosphäre

Dieser Tipp hängt unmittelbar mit dem vorigen zusammen.

Genauso wie du dafür sorgen solltest, dass dein Schreibtisch aufgeräumt ist, rate ich dir auch dazu, den Rest deines Büros so auszustatten, dass du dich dort maximal wohl fühlst.

Ganz wichtig ist meines Erachtens ein guter Sessel und, dass das Büro ausreichend hell ist. Tageslicht ist eindeutig besser als künstliches Licht – sowohl was dein Wohlbefinden als auch deine Produktivität betrifft. In hellen Räumen ist man nämlich für längere Zeit konzentrierter als in dunklen.

Außerdem ist es nicht verkehrt, für ausreichend frische Luft zu sorgen. Vergiss also nicht auf regelmäßiges Lüften, wofür sich vor allem deine Pausen eignen (siehe Tipp Nr. 13)

Tipp Nr. 21: Sorge für einen guten Start in den Tag

Wie man den Tag beginnt, so setzt er sich häufig auch fort.

Wenn du in der Früh also schon schlechter Stimmung bist, dann wirst du wahrscheinlich auch während der Arbeit nicht die beste Leistung abrufen können.

Beginne den Tag also richtig und starte mit einem gesunden Frühstück. Vielleicht ziehst du auch großen Nutzen aus ein wenig Morgensport. Wenn du daran noch nie gedacht haben solltest, dann probier es einfach mal aus!

Ein paar Minuten Meditation jeden Morgen können ebenfalls Wunder wirken. Ganz abgesehen davon, dass Meditation in vielen Bereichen enormen Nutzen stiftet, wie zahlreiche Studien beweisen (siehe auch mein Artikel: Warum du anfangen solltest zu meditieren bzw. den nächsten Tipp in diesem Beitrag).

Tipp Nr. 22: Fang an zu meditieren!

Meditation ist aus mehreren Gründen vorteilhaft. Doch unter anderem sorgt regelmäßige Meditation dafür, dass du ausgeglichener wirst und dich besser konzentrieren kannst – und zwar egal was du tust.

Und gerade bessere Konzentration sorgt dafür, dass du effizienter arbeiten kannst und deine Arbeitszeit besser nützt. Dies wiederum kann die eigene Produktivität enorm steigern.

Zudem sorgt Meditation auch dafür, dass du nachts besser schlafen kannst, was sich ebenfalls auf deine Leistung am Arbeitsplatz auswirkt (siehe Tipp Nr. 14).

Für einen ersten Einstieg in die Meditation kann ich dir die 1-Minuten-Meditation bzw. das Buch „Meditation für DUMMIES“ empfehlen.

Tipp Nr. 23: Lass das Büro Büro sein

Dies ist ein wichtiger Tipp für alle, die von zu Hause aus arbeiten: Das Büro sollte wirklich nur ein Büro sein. Optimaler Weise solltest du dort nur arbeiten und sonst nichts.

Dies bringt dich dazu, wirklich zu arbeiten, wenn du in deinem Büro sitzt – und eben nicht ständigen Verlockungen zu erliegen. Diesen Dingen kannst du nachgehen, wenn du dich in anderen Räumen deines Hauses oder deiner Wohnung aufhältst.

Natürlich weiß ich, dass dies aufgrund von Platzmangel nicht immer möglich ist. Dennoch solltet du versuchen, Arbeit und Vergnügen so weit es geht zu trennen, um in der richtigen Arbeitsstimmung zu sein, wenn du vor deinem Computer sitzt. Vielleicht reicht es schon, wenn du dir eine Arbeitsecke einrichtest, in der du wirklich nur arbeitest und nichts sonst.

Für`s private Internetsurfen setzt du dich mit deinem Laptop dann einfach an einen anderen Platz in deiner Wohnung. Probiere es mal aus 🙂 .


Habe ich wichtige Tipps vergessen?

Dieser Beitrag hat zwar über 3.000 Wörter (wodurch er gleichzeitig auch mein bisher längster ist). Dennoch stellt er keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Vielleicht fallen dir ja noch zusätzlich Tipps ein. Wenn ja, dann könntest du ja noch bis 20. April 2014 an der Blogparade für mehr Produktivität teilnehmen.

Und natürlich freue ich mich auch sehr über Kommentare 🙂 . Verrate uns doch deinen wichtigsten Produktivitätstipp!

Außerdem stelle ich auch nicht den Anspruch, dass die hier beschriebenen Tipps allgemeine Gültigkeit haben. All diese Dinge funktionieren für mich ausgezeichnet. Das heißt natürlich nicht, dass die Umsetzung dieser Tipps auch bei dir für mehr Produktivität sorgt.

Falls du aber an einem Mangel an Produktivität leiden sollest, dann kannst du etwas experimentieren und herausfinden, was bei dir funktioniert und was nicht.

All jene Dinge, die funktionieren, könntest du dann beibehalten. Den Rest verwirfst du einfach wieder 🙂 .

 

Über den Autor

Hallo! Ich heiße Martin Grünstäudl, ich bin aus Österreich und ein leidenschaftlicher Blogger.

Letzteres mag dir vielleicht komisch anmuten, da ich hier nur mehr selten etwas veröffentliche. Doch es ist nicht mein einziger Blog: Mein Hauptblog ist unter der Adresse http://kampfkunstblog.com  zu finden. Dort blogge ich über Themen wie Selbstverteidigung und Kampfkunst.

Außerdem findest du mich auf Google+, Facebook und Youtube.

Foto: aboutpixel.de – Lasse Kristensen

Advertisements

6 Kommentare

Eingeordnet unter Weitere Themen

6 Antworten zu “23 Tipps für mehr Produktivität bei der Arbeit

  1. Hallo Martin – wow! Was für ein toller Artikel! Ich nehme seit dieser Woche an der 21-Tage Challenge von Karin Wess teil. Seitdem arbeite ich produktiver als in den letzten Wochen. Ich glaube, es ist die tolle Community an Menschen, die da zusammen kommt. Das Gefühl, ein Teil von Vielen zu sein, die ihr Business voran treiben, stärkt mich unglaublich. Gemeinsam können wir so viel bewirken. Mehr dazu hier – vielleicht ist das auch für dich oder deiner Leser interessant: http://www.karinwess.com/21-tage-challenge/ (es sind auch Männer Willkommen :))

    Liebe Grüße und schöne Ostertage, Katrin

  2. Hallo Martin,
    gute Tipps, die Produktivität zu steigern. Ich habe kein Smartphone, weil ich nicht immer erreichbar sein möchte. Nein sagen und Pausen machen bzw. auf den nächsten Tag verschieben, wo es oft besser läuft, finde ich wichtige Punkte.
    Viele Grüße
    Claudia

  3. VOLL ERWISCHT, würde ich sagen.

    Besonders dieser ständige Drang, E-Mails sofort nach der Signalisierung ihres Eintreffens zu sichten und dann natürlich auch zu beantworten reißt einen immer wieder aus der Konzentration heraus und raubt insgesamt sehr viel Zeit. Nicht nur, weil man die Mails beantwortet, sondern weil es immer wieder eine Weile Dauert, bis man den Anschluss an die unterbrochene Arbeit wiederfinden.

    Ich denke, da gibt es auch noch den einen oder anderen weiteren Punkt, der mal zu überprüfen wäre – vielen Dank für die Anregungen.

  4. Hat dies auf DUNKELROT Blog rebloggt und kommentierte:
    ok, let´s do it.

  5. Pingback: Meine Top 5 für mehr Produktivität | More Shiny Eyes

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s