Wenn dein Leben anders verlaufen soll, dann musst du deinen Hintern bewegen!

time for actionBis Silvester ist es noch einige Zeit hin. Trotzdem finde ich, ist es ein gutes Beispiel: Wir nehmen uns zu Neujahr verschiedenste Dinge vor, die wir erreichen möchten. Wir möchten abnehmen, mit dem Rauchen aufhören, mehr für die Uni lernen als bisher oder konzentrierter sein an unserem Arbeitsplatz.

Das Problem dabei ist, dass wir nur das Endresultat vor Augen haben. Was wir dabei außer Acht lassen, ist der Aufwand, der mit der Erreichung des Ziels unweigerlich verbunden ist.

Fakt ist nämlich: Wenn du etwas erreichen und dich verändern willst im Leben, dann musst du erstmal deinen Hintern von der Wohnzimmercouch hochbekommen. Anders funktioniert es einfach nicht. Um etwas an deinem Leben zu verändern, musst zuerst DU dich verändern – und das ist leider oft unangenehm.

Um beispielsweise abzunehmen und dieses neue Gewicht auch langfristig beibehalten zu können, musst du grundlegende Dinge anders machen. Entweder du stellst deine Ernährung um, oder du betreibst mehr Sport – oder auch beides.

Um bessere Noten an der Uni zu bekommen, musst du mehr lernen. Und um befördert zu werden, musst du bessere Leistungen am Arbeitsplatz zeigen.

Und das besondere Problem bei all diesen Dingen ist:

Es reicht nicht aus, wenn du das nur für ein paar Tage durchhältst. Du musst das über Wochen und Monate beibehalten – mit möglichst wenigen Ausnahmen zwischendurch.

Und genau das ist für die meisten von uns schier unmöglich – zumindest dann, wenn man nicht weiß, wie man so etwas anstellt.

Doch die gute Nachricht ist: Viele haben es bereits geschafft. Sie haben sich und ihr Leben zum Besseren verändert und ihre wichtigsten Ziele erreicht. Es muss also (zumindest) einen Weg geben, wie man das auch erreichen kann.


Die Schritte zu persönlicher Veränderung

Die wichtigsten Punkte, damit positive Veränderung geschehen kann, sind aus meiner Sicht die folgenden:

Schritt Nr. 1: Werde dir über deine wahren Ziele im Klaren

Meiner Meinung nach scheitern die meisten von uns bereits an diesem ersten Schritt. Ich habe das in diesem Blog schon sehr oft angesprochen. Und es hat einen guten Grund: Es ist die Basis für deinen Erfolg.

Denn was bringt es schon, die falschen Ziele zu verfolgen? Selbst wenn du sie erreichst, wird dich das nicht glücklich machen.

Werde dir also deiner Ziele bewusst. Wie das geht, habe ich hier im Blog bereits beschrieben (siehe: Was sind deine Wünsche und Lebensziele?).

Schritt Nr. 2: Werde dir klar darüber, dass es Schwierigkeiten geben wird

Selbst dann, wenn du deine wahren Ziele verfolgst, wirst du zwischendurch immer wieder Rückschläge erfahren und auch oftmals nicht die nötige Motivation aufbringen können, um weitere Schritte in Richtung Ziel zu setzen.

Wenn dir das erstmal klar geworden ist, dann wirst du dir auch nicht zu viel auf einmal vornehmen und lieber kleine Schritte in Richtung Ziel setzen. Und das Schöne dabei ist: Langfristig macht auch Kleinvieh jede Menge Mist. Auch mit kleinen Schritten kannst du langfristig jede Menge erreichen.

Du glaubst mir nicht? Dann lies mal hier nach:

Das Erfolgsgeheimnis der kleinen Schritte

Mehr erreichen mit Mini-Gewohnheiten

Schritt Nr. 3: Entwickle Gewohnheiten

Das Blöde an uns Menschen ist, dass unsere Willenskraft arg begrenzt ist. Wenn wir uns ein neues Ziel setzen (bzw. einen Vorsatz zu Neujahr), dann sind wir voller Tatendrang und glauben – naiv wie wir eben sind – dass wir auch noch in einigen Wochen diesen Tatendrang in uns spüren. Doch wie du sicher schon selbst erlebt hast, ist dies in beinahe 100 Prozent der Fälle eben nicht so.

Doch es gibt einen Ausweg aus dieser Misere: Entwickle positive Gewohnheiten

Gewohnheiten werden nämlich vollautomatisch ausgeführt. Das heißt also, wir müssen keine Willenskraft mehr aufbringen, um einer bestimmten Gewohnheit nachzugehen. Das einzige Problem, das wir haben, ist nur, dass es oft nicht ganz einfach ist, eine neue Gewohnheit fix in unseren Tagesablauf zu integrieren.

Doch Gott sei Dank kann ich dir zeigen, wie`s funktionieren kann. Lies doch am besten hier nach:

Neue Gewohnheiten entwickeln – Wie geht das?

Und falls dir eine hartnäckige schlechte Gewohnheit im Weg stehen sollte, dann sind vielleicht diese Infos hilfreich für dich:

So kannst du sogar starke Gewohnheiten noch ändern

Schritt 4: Lies weiter diesen Blog 🙂

Als vierten Schritt kann ich dir noch empfehlen, dass du hier öfters vorbeischaust. Denn ich werde in nächster Zeit noch öfter auf dieses spezielle Thema eingehen und dir verraten, wie man sich persönlich weiterentwickeln und verändern kann. Dabei werde ich natürlich nicht nur aus eigener Erfahrung plaudern, sondern auch Ergebnisse der psychologischen Forschung zu diesem Thema präsentieren.


P.S.

Wenn du nicht das erreichst, was du dir im Leben vornimmst, dann könnte das auch an deinem mangelnden Selbstvertrauen liegen. Auch dafür weiß ich Abhilfe. Schau doch hier mal vorbei:

Artikelserie zum Thema Selbstvertrauen

… oder kauf dir mein neues Buch (auch als eBook erhältlich): 99 Übungen für mehr Selbstvertrauen

Und du weißt ja: Wenn dein Leben anders verlaufen soll, dann musst du deinen Hintern bewegen! Wenn du also unter einem geringen Selbstvertrauen leidest, dann solltest du unbedingt etwas dagegen unternehmen. Unter anderem mit den Übungen, die ich dort vorstelle.

Bekomm endlich deinen Hintern von der Wohnzimmercouch! 😉


Über den Autor

Hallo! Ich heiße Martin Grünstäudl, ich bin aus Österreich und ein leidenschaftlicher Blogger.

Letzteres mag dir vielleicht komisch anmuten, da ich hier nur mehr selten etwas veröffentliche. Doch es ist nicht mein einziger Blog: Mein Hauptblog ist unter der Adresse http://kampfkunstblog.com  zu finden. Dort blogge ich über Themen wie Selbstverteidigung und Kampfkunst.

Außerdem findest du mich auf Google+, Facebook und Youtube.

Foto: aboutpixel.de – time for Action (c) Mustafa Almir mahmoud

 

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4 Kommentare

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4 Antworten zu “Wenn dein Leben anders verlaufen soll, dann musst du deinen Hintern bewegen!

  1. Meine Ziele fürs nächste Jahr stehen schon fest und ich hab mir vorgenommen schon jetzt damit zu beginnen: 1. 10 Klimmzüge zu schaffen und 2. einen Spagat

  2. Absolut richtig, Gewohnheitsänderung ist das A&O, also deinen Blog verfolge ich ja schon mal regelmässig und ich muss echt sagen, dass es sehr viele tolle Sachen gibt, die man gut umsetzen kann (wo ich auch dran bin).

    Am wichtigsten ist wohl tatsächlich das dranbleiben, das ständig wiederholen, das ist das, was den erfolgreichen letztlich vom erfolglosen unterscheidet. Es muss heute ja auch immer alles schnell gehen, wenn es nicht sofort machbar ist, dann „zack, next!“ und mit dieser Mentalität kann man natürlich nicht viel erreichen. Es bleibt zu viel an der Oberfläche hängen und geht nicht so richtig darunter.

    Ich bin auch gerade dabei, Methoden, Strategien und Gewohnheiten zu entwickeln, die ich auf meine Ziele anwende, bis Ende des Jahres werde ich nicht alles erreichen, aber das tolle ist, diesmal muss ich nicht großartig zu Neujahr überlegen, was ich machen will, denn ich weiß es schon, und mach es einfach. 🙂

  3. Hallo Doris / Hallo Ildikó,

    wünsche euch viel Erfolg bei eurem Vorhaben!

    Liebe Grüße
    Martin

  4. Pingback: Fundstücke # 40 u. 41: Über das erleuchtete Berlin, Eigeninitiative und Mittel gegen alle Probleme! | Dis-moi tout!

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