Meine bisherigen Erfahrungen mit unserer Membershipseite

Ich habe dir ja schon erzählt, dass ich mir grade ein Onlinebusiness aufbaue – und zwar zum Themenbereich Kampfkunst und Selbstverteidigung. (Falls du das bisher versäumt hast, dann kannst du das hier nachlesen: Ein Onlinebusiness aufbauen? .. Meine ganz persönlichen Erfahrungen damit)

Heute möchte ich dir etwas über meine Erfahrungen mit unserer Membershipseite erzählen. Und ich muss sagen, ich bereue es ganz und gar nicht, dass wir gleich mit so etwas komplexem wie einer Membershipseite an den Start gegangen sind. Auch wenn es natürlich etwas länger dauert, bis man damit gutes Geld verdient. Mit Onlinekursen auf einer Plattform wie zum Beispiel Udemy wäre es sicher anfangs etwas leichter gewesen.

Doch was soll ich sagen: Mein Herz schlägt für Membershipseiten. Man kann dort ein Thema (wie in unserem Fall Wing Chun Kung Fu) einfach viel umfassender und gründlicher behandeln und es gibt einem irgendwie die Möglichkeit sich darin auch selbst zu verwirklichen. Es ist einfach total geil sich mit einem Thema so gründlich befassen zu können, das einem so dermaßen interessiert wie mich und damit auch noch die Möglichkeit zu haben gutes Geld zu verdienen.

Denn auch wenn Membershipseiten zu Beginn sicher weniger abwerfen als Onlinekurse – langfristig kann man damit viel mehr verdienen. Sofern die Membershipseite natürlich gut gemacht ist und man sich jede Menge Mühe damit gibt. Aber das sollte sowieso selbstverständlich sein. Wer nur ans Geld denkt und einfach irgendwelchen Schrott verkauft, der wird zum Glück ja eh keinen Erfolg haben.

Doch jetzt mal der Reihe nach: Was habe ich genau gemacht, wie habe ich die Membershipseite umgesetzt und wie ergeht es mir damit?

Was bisher geschah …

Nach langer Vorbereitungszeit sind wir am 11. Juni dieses Jahres mit unserer Membershipseite zum Thema „Wing Chun online lernen“ an den Start gegangen.

Schon einige Zeit davor taten sich einige Probleme auf:

  1. Sollten wir die Membershipseite extern umsetzen oder in den Blog integrieren?
  2. Über welchen Anbieter sollten wir die Membershipseite umsetzen?
  3. Von wo bzw. wie sollten wir dann die Videos einbinden?
  4. Wie mache ich das mit den Zahlungen?

Zu Punkt 1 & 2:

Nach einiger Recherche im Internet fasste ich den Entschluss, dass es wohl am einfachsten wäre, wenn ich den Membershipbereich gleich in den Blog integriere, da ich mich mit WordPress ja schon etwas auskenne. Wieso sollte ich mir also noch zusätzliche Arbeit antun?

Relativ rasch fiel die Entscheidung auf Digimember, da die Umsetzung dort als am wenigsten kompliziert angemutet hat. Und so war es ja dann auch. Ich bin alles andere als ein Technikgenie. Und trotzdem gelang mir die Umsetzung auf Anhieb.

Mein Dank gilt an dieser Stelle auch dem Blog von Marit Alke. Von dort habe ich mir die Anleitung abgeguckt, wie das ganze mit Digimember funktioniert.

Ist erstmal alles eingerichtet, ist es wirklich sehr einfach damit zu arbeiten. Du legst ein Produkt an und kannst dann für jeden Beitrag und auch für jede Seite in deinem Blog entscheiden, ob es frei zugänglich ist oder zu diesem Produkt gehört. Ab dann können nur mehr Abonnenten dieses Produkts auf den Beitrag oder die Seite zugreifen – und niemand sonst.

Übrigens ist Digimember sogar kostenlos, wenn du nur ein Produkt anbietest und maximal 50 Teilnehmer dafür hast. Erst ab dann kostet es was – aber auch das ist gut leistbar.

Zu Punkt 3:

Anfangs habe ich mal versucht, ein Video direkt im Blog hochzuladen. Aber das würde ich nicht empfehlen: Es dauert einfach viel zu lange ein etwas größeres Video anzusehen, wenn es direkt in den Blog hochgeladen wird. Und jeder hat eben nicht eine superschnelle Internetverbindung.

Also musste eine Alternative her. Und die habe ich mit Vimeo gefunden. Für grade mal 50 Euro im Jahr kann man bis zu 5 Gigabyte pro Woche hochladen. Mehr als ausreichend für meine Zwecke im Moment. Für jedes Video kannst du dann auch entscheiden, ob es frei zugänglich sichtbar sein soll oder nur auf deiner Seite (was ja mit Youtube nicht möglich ist).

Und ich muss auch sagen, ich bin sehr zufrieden mit Vimeo. Das Hochladen funktioniert sogar besser als auf Youtube. Denn bei Youtube kann es schon mal passieren, dass das Hochladen nicht funktioniert und du das gar nicht mitkriegst. Sollte das Hochladen mal bei Vimeo stocken, fängt es trotzdem automatisch wieder von vorne an, was bei Youtube leider nicht der Fall ist.

Zu Punkt 4:

Die meisten Sorgen machte mir beim Aufbau der Membershipseite aber das Problem mit der Zahlungsabwicklung. Doch zum Glück klappt das im Falle von Digimember auch problemlos mit dem Zahlungsanbieter Digistore. Damit läuft das ganze vollautomatisch ab und du hast keinen Aufwand mehr damit.

Allerdings kostet das Ganze natürlich auch was und nicht gerade wenig, die Aufwandserleichterung ist es mir aber trotzdem wert.

Wie das Ganze mit Digistore funktioniert kann man auch wieder sehr gut bei Marit Alke nachlesen: So verbindest du Digimember mit Digistore

Was sonst noch geschah …

Doch die technische Umsetzung machte noch vergleichsweise wenig Arbeit. Viel schwieriger ist die inhaltliche Umsetzung einer Membershipseite.

Du brauchst nämlich von Anfang an eine gute Vorstellung davon, wie du alles aufbauen willst. Und dazu brauchst du einen guten Überblick über dein Thema. Wenn du da nämlich noch nicht sattelfest bist, dann solltest du besser nicht mit einer Membershipseite an den Start gehen. Dann eignen sich einzelne Onlinekurse wohl erstmal besser.

Und du brauchst noch was: Du musst es aushalten können, dass du Wochen und vielleicht Monate in die Vorbereitung investierst bevor du damit an die Öffentlichkeit treten kannst. Wir selbst haben Monate an unserem Membershipbereich für Wing Chun gewerkelt bevor es endlich so weit war und wir damit online gehen konnten …

  1. Ich musste mir ja erstmal Gedanken machen, wie die Membershipseite als Ganzes aufgebaut sein sollte.
  2. Dann musste ja alles auch einen roten Faden haben. Ein Mitglied / Abonnent muss später alles genau nachvollziehen können um es daheim auch problemlos umsetzen zu können.
  3. Und die Videos drehen sich leider auch nicht von selbst. Zu Beginn war ich auch alles andere als professionell dabei. Die ersten 30 Videos wurden deshalb nie veröffentlicht. Aber wie sagt man so schön: Übung macht den Meister (hoffentlich 🙂 ) …

Wie ergeht es mir damit?

Ich habe es eingangs ja schon erwähnt: Ich bin sehr froh, gleich eine Membershipseite umgesetzt zu haben. Denn auch was das Thema selbst betrifft, profitiere ich enorm davon. Man macht sich einfach viel tiefergehendere Gedanken, wenn man so etwas umsetzt. Dadurch wird man auch selbst viel besser in seinem Können. Ich kann es daher nur empfehlen, diesen Schritt zu wagen (vorausgesetzt man hat schon eine gute Ahnung vom Thema und man brennt richtiggehend dafür).

Übrigens bin ich von den bisherigen Resultaten so begeistert (denn wir haben auch schon einige zufriedene Kunden), dass ich gleich noch einen zweiten Membershipbereich in unserem Blog umsetzen werde. Wieder geht es um eine Kampfkunst, die ich so wie Wing Chun begeistert trainiere. Und zwar geht es diesmal um die philippinische Waffenkampfkunst Eskrima: „Eskrima online lernen

Dieses mal wird der Memberbereich zwar etwas abgespeckt sein. Im Memberbereich für Wing Chun stelle ich nämlich alle zwei Wochen neue Updates online. Im Memberbereich für Eskrima wird das aber nur alle vier Wochen der Fall sein. Im Wing Chun bin ich nämlich selbst schon so weit fortgeschritten, dass mir das keine Kopfzerbrechen mehr macht. Im Eskrima allerdings weiß ich zwar genug, um Anfänger gut unterrichten zu können. Aber darüber hinaus möchte ich natürlich meinen Vorsprung behalten und selbst noch mitwachsen (einen guten Überblick habe ich aber auch hier, sonst würde ich mir gar nicht trauen, mit einem eigenen Memberbereich an den Start zu gehen).

Ich bin echt schon gespannt wie sich diese zweite Membershipseite entwickelt und halte euch auf dem Laufenden 🙂

P.S. Neben den beiden Blogartikeln von Marit Alke kann ich dir noch einen Artikel von Markus Cerenak empfehlen, in dem er sehr umfassend über seine Erfahrungen mit Membershipseiten berichtet und auch einige Tipps gibt: Mitgliederbereich aufbauen – ein Erfahrungsbericht der letzten drei Jahre

 

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